Besuch des Weltcons 2011 in Mannheim (30.09. – 2.10.2011)

Vorweg: ich kann natürlich nur über die Programmpunkte berichten, die ich erlebt habe. Alle Programmpunkte konnte man nicht schaffen, dafür war das Angebot zu umfangreich.

Ich bin erst am Samstagmorgen mit dem Auto nach Mannheim gefahren und konnte den Aufenthalt auf dem Weltcon mit dem Besuch bei meinem Sohn verbinden. Ohne Stau in Mannheim um 8.30 Uhr angekommen, sind wir beide nach einem Begrüßungs-Frühstück mit der Straßenbahn zum Rosengarten gefahren. Wir kamen kurz nach 10.00 Uhr an und sind sofort in den Mozartsaal gegangen, da dort die Auftaktveranstaltung und die anschließende Diskussion (Literarisches Quintett mit Dr. Rainer Stache, Andreas Eschbach, Frank Schätzing und Denis Scheck) stattfanden.

Bei der Auftaktveranstaltung liefen alle Autoren und Ehrengäste ein und wurden mit einem großen Applaus empfangen. Andreas Eschbach und Wim Vandemaan hielten jeweils hervorragende Eröffnungsreden, der Humor kam bei diesen Reden nicht zu kurz. Vor allem die Rede von Wim Vandemaan hat mir besonders gut gefallen.

Am frühen Nachmittag haben wir dann für kurze Zeit den Rosengarten verlassen, um die Sonne und ein kleines Mittagessen zu genießen.

Die Organisation im Rosengarten war sehr gut, für Leib und Wohl der Besucher wurde mit dem Angebot von verschiedenen Speisen und Getränken gesorgt. Ich habe auch zum ersten Mal einen Vurguzz getrunken (mit Wodka). Der Original-Vurguzz schmeckt aber wohl nicht soooo lecker…

Nachmittags stand zunächst für uns auf dem Programm: Wer wird Galaxionär (Quizmaster und Autor Leo Lukas prüfte das PR-Wissen von Autoren und Fans). War sehr interessant und lustig zugleich, vor allem weil auch die Autoren Christian Montillon und Uschi Zietsch so manche Frage nicht beantworten konnten.

Anschließend haben wir uns im Musensaal einen sehr interessanten Vortrag von Rüdiger Vaas (ESA) über das Thema „Das Schicksal der Erde und des Universums im Licht der modernen Astrophysik“ angehört. Fazit: die Sonne wird in ca. 7,6 Milliarden Jahren erlöschen, vorher aber die Erde entweder verschlingen oder verbrennen, bevor die Sonne zu einem kleinen Weißen Zwerg wird. Also: wir haben noch etwas Zeit!

Es folgte dann die Präsentation von Perry Rhodan-NEO, der neuen Serie. Ich habe bereits das erste Taschenheft gelesen, ich fand es spannend und flüssig zu lesen.

Anschließend haben wir uns im Rosengarten auf allen Ebenen verschiedene Stände angeschaut, habe dabei auch einige Bekannte getroffen.

Als nächstes lauschten wir einem sehr interessanten Vortrag von Klaus Bollhöfener über die Entstehung eines Perry Rhodan-Heftes vom Exposé bis zum Druck und Auslieferung eines Heftes.

Danach kam ein Programmpunkt, auf den ich mich besonders gefreut habe: die sog. Kaffeeklatsch-Runden. Ich hatte mich per Mail beworben und gleich zweimal Glück: von 17.00-17.45 Uhr die Diskussionsrunde mit Uschi Zietsch und Verena Themsen, von 18.00-18.45 Uhr dann mit Christian Montillon. Wir stellten viele Fragen rund um Perry Rhodan und es war schon ein besonderes Erlebnis, die Autor-/innen mal etwas näher kennenzulernen und konkrete Fragen stellen zu können.

Das einzige Manko: es gab keinen Kaffee (hätte ich bei einer sog. Kaffeeklatsch-Runde eigentlich erwartet), nur die Autor-/innen hatten Mineralwasser. Na ja…

Danach mussten wir erst einmal ein Bier und einen Vurguzz trinken, die Luft war nach den Kaffeeklatsch-Runden doch sehr trocken geworden, hehe…

Um 20.00 Uhr wurde dann – nach Vorworten u.a. von Wim Vandemaan – der Dokumentarfilm „Perry Rhodan – Unser Mann im All“ präsentiert.

Unser Sonntagmorgen begann mit der „Klassischen Elefantenrunde: Die All-Mächtigen“: Fans konnten Fragen stellen, die Autoren durften antworten. Eine sehr lustige und informative Runde, man hätte noch länger zuhören können.

Nachdem ich bereits am Samstag einen Fototermin mit Christian Montillon hatte, habe ich dann am Sonntag den Termin mit Leo Lukas und Michael Marcus Thurner wahrgenommen. Anschließend habe ich mir noch 2 Super-Poster mit dem Heftmotiv von PR 1 und 19 in 50×70 cm als Andenken mitgenommen (u.a. mit der Unterschrift von Wim Vandemaan).

Die große Nachmittags-Auktion mit Marc A. Herren und Hermann Ritter zog sich dann doch sehr in die Länge, so dass wir den Rosengarten gegen 15.30 Uhr verlassen haben, da ich nicht allzu spät nach Hause fahren wollte. Auf die Abschieds-Zeremonie haben wir dann verzichtet.

Fazit: es war ein fantastisches Wochenende mit vielen Eindrücken und interessanten Begegnungen. Die Organisation im Rosengarten war sehr gut und es war einfach toll, die Macher und die Autoren der Serie mal persönlich kennenzulernen.

Meine Fotos vom Weltcon:

Autogrammstunde mit den Autoren Michael Marcus Thurner und Leo Lukas
Autogrammstunde mit dem Autor Christian Montillon

 

 

 

 

 

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