Zeitreise ins Jahr 1910 – ins alte Cöln zur Kaiserzeit

Vor einigen Tagen habe ich eine faszinierende Zeitreise ins alte Cöln zur Kaiserzeit gemacht, in das Jahr 1910.

Möglich wird diese Zeitreise durch ein bisher weltweit einmaliges Projekt.
Durch Virtual Reality wird der Besucher von TimeRide VR in die Lage versetzt, in einer alten Straßenbahn durch Köln zu fahren und sich komplett 360° umzuschauen.

TimeRide VR ist seit Oktober 2017 am Alter Markt 36-42 mitten in Köln zu finden. Mit einer VR-Brille kann sich der Besucher auf eine virtuelle Rundfahrt durch die Kölner Altstadt zur Kaiserzeit begeben.

Nach dem Kauf der Tickets ist zunächst die erste Station das „Kaiserpanorama“.
Eine stereoskopische Fotoausstellung zeigt 3D-Bilder bekannter Kölner Sehenswürdigkeiten – damals und heute. Anschließend wird dem Besucher auf einer alten Landkarte gezeigt, auf welchem Weg die historische Straßenbahn durch Köln fährt.

Die zweite Station ist das „Kinema“, hier erfährt der Besucher in einem Film die Stadtgeschichte Kölns von der Römerzeit bis heute.

Die dritte Station ist dann die Hauptattraktion, die Fahrt mit einer VR-Brille in der historischen Straßenbahn.
Der Film wurde in 4K produziert, leider sind die VR Brillen aber heute noch nicht so weit, diese Auflösung auch wiederzugeben. Dadurch ist das Bild nicht ganz scharf, aber das ändert nichts an dem Gefühl, dass man in der Vergangenheit fährt. Ich fühlte mich wirklich in das alte Cöln versetzt, fuhr am Rhein entlang, sah die alten Häuser und den Dom und begegnete den Menschen von damals.
Aus den Sitzen vor einem kommt ein leichter Wind, um den Fahrtwind zu simulieren oder minimale Geräusche und Bewegungen der Bahn erzeugen das Gefühl, als würde man wirklich fahren.
Am Ende der Fahrt hält die Bahn am Alter Markt, wo der Besucher in der Gegenwart auch eingestiegen ist.

Alle weiteren Infos sind auf der übersichtlichen Homepage von TimeRide VR zu finden.

Fazit:
Ich werde diese faszinierende Zeitreise mit Sicherheit noch einmal wiederholen und freue mich jetzt schon auf weitere Filme/Fahrten durchs alte Cöln :-)


Quelle: TimeRide VR Cöln Imagefilm/YouTube

siehe auch:
Mitten im Damals – die Homepage von TimeRide VR

Noch eine kleine Zeitreise #2

Diesmal eine kleine Zeitreise in das Jahr 1961/1962, das genaue Jahr konnte ich bisher nicht ermitteln.
Der Zeitreisende schaut zwar etwas ernst in die Kamera, aber hat sich für das Foto perfekt in Szene gesetzt :-)
Alte schwarz-weiß Fotos sind doch immer wieder interessant…

Der Zeitreisende Anfang der 60er-Jahre :-)

Zeitreise-Roman: Flug 39 (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand – Phillip P. Peterson

Linienpilot Christoph Wilder wird einem geheimen Forschungsprojekt zugeteilt. Er soll ein Großraumflugzeug steuern, das mit einer Zeitmaschine ausgestattet wurde. Doch beim Jungfernflug entführen Aktivisten die Maschine und zwingen Christoph, sie ins Jahr 1939 zu bringen. Ihr Ziel: Adolf Hitler töten! Doch der Preis für die Verhinderung des Zweiten Weltkrieges übersteigt selbst den schlimmsten Alptraum. Und Christoph steht vor der grausamen Frage, ob er dem Diktator das Leben retten soll, um die Menschheit der Gegenwart vor dem Untergang zu schützen.

(Quelle: Flug 39 – Rückseite – Phillip P. Peterson)

In meinem Blog habe ich bisher über folgende Science-Fiction Romane von Phillip P. Peterson geschrieben: Paradox und Transport.

Diese beiden Romane fand ich mega-spannend! Auch die Folgeromane von Transport, Transport 2 und Transport 3 sind nicht weniger spannend.

Der Roman Flug 39 ist ein Zeitreise-Thriller in einem Großraumflugzeug, eine faszinierende Idee!
Auch wenn das Thema „Zeitreise“ schon oft in Romanen abgehandelt wurde, überzeugt die technische Umsetzung des Themas in diesem Roman. Die Handlung hat mich sofort gefesselt und ich habe das Buch in 2 Tagen ausgelesen.

Zum Inhalt:
Das Flugzeug mit der Zeitmaschine wird während des ersten Tests unplanmäßig von Fundamentalisten in die Vergangenheit entführt, mit dem Ziel, Adolf Hitler zu töten.
Die Person „Adolf Hitler“ spielt hier allerdings nur eine Nebenrolle. Schwerpunkt ist das Thema „Zeitreise“, mit allen Konsequenzen, die sich durch solch eine Reise ergeben könnten.
Der Roman beschäftigt sich letztendlich mit der Frage, ob man die Vergangenheit durch eine Zeitreise ändern sollte, um Schlimmes zu verhindern oder ob dieser Eingriff in die Zeit nicht noch Schlimmeres auslösen könnte.
Mehr möchte ich von der Handlung hier nicht verraten.

Mein Fazit:
„Flug 39“ ist mal wieder ein echter Peterson! Ich finde auch diesen Roman sehr spannend!
Absolute Leseempfehlung!

Das aktuelle Buch von Philipp P. Peterson – Paradox 2 – werde ich in Kürze lesen, ich bin schon sehr gespannt!
Für das Jahr 2018 ist der Folgeroman „Transport 4“ geplant.

Zum Autor:
Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
„Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und bei Audible erreichte und aus dem sich schließlich eine erfolgreiche Trilogie entwickelte, deren erster Teil in englischer Sprache soeben in den USA erschienen ist.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Trotz seines technischen Hintergrunds stehen bei Peterson die Charaktere und die Spannung im Vordergrund. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven (Quelle: Amazon).
Weitere Informationen über Phillip P. Peterson sind auf seiner Homepage zu finden.

Produktinfo:
Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (17. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746011485
ISBN-13: 978-3746011486

Weiterführende Links:
Homepage von Phillip P. Peterson
Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“
Buchtipp: „Transport“ – Phillip P. Petersen

Buchtipp: Das BILD-Buch – Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte

Als „Zeitreisender“ bin ich bereits vor einigen Jahren auf das BILD-Buch aufmerksam geworden.
Im Jahr 2012 feierte der Taschen-Verlag mit einem riesigen 11 Kilo schweren Buch zum Preis von 99 Euro den 60. Geburtstag der BILD-Zeitung.
Mir gefiel sofort das riesige Format und die Aufmachung des Buches. Das BILD-Buch enthält jeweils die erste Seite der ausgewählten Zeitungsausgabe im Originalformat, für den Zeitraum von Juni 1952 bis August 2015 (Erstausgabe)!
Als ich jetzt kurz vor Weihnachten durch die Buchhandlungen ging, entdeckte ich die aktualisierte Neuausgabe vom 8.09.2017, da konnte ich nicht mehr widerstehen.

Ich bin und war zwar kein BILD-Leser, aber dieses Buch ist wirklich ein einmaliges Dokument der Zeitgeschichte!
Nach einleitenden Worten von Stefan Aust, Vitali Klitschko u.a. beginnt die Neuauflage wieder mit der Nr. 1 am 24.06.1952 und endet jetzt mit der Ausgabe am 8.07.2017, jeweils mit ausgewählten 781 Titelseiten im Originalformat!
Es ist eine Zeitreise über 65 Jahre deutsche Geschichte und Weltpolitik.
Ich werde sicherlich mehrere Monate (oder Jahre) brauchen, um alle 812 Seiten zu betrachten und die größten Schlagzeilen zu lesen, aber es ist wirklich ein Genuss!
Viele Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte leben wieder auf und es ist einfach erfrischend und spannend, die unvergesslichen Schlagzeilen wie zum Beispiel über den legendären „Samenraub“, „Der Mond ist jetzt ein Ami“ oder „Wir sind Papst“ noch einmal zu lesen.

Quelle: TASCHEN-Verlag
Quelle: TASCHEN-Verlag

BILD-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann definierte das Ziel dieser einzigartigen Kooperation zwischen dem Axel Springer Verlag und dem TASCHEN-Verlag mit dem Slogan „Eine Epoche nachfühlbar machen“ (Quelle: TASCHEN).
Dies ist mit diesem gigantischen Buch wahrlich gelungen. Beim Lesen der Titelseiten wird die Vergangenheit wieder lebendig. Herzhafte Lachmomente sind ebenfalls garantiert!

Hier ein Video des TASCHEN-Verlages zum Erscheinen der Erstausgabe.


Quelle: TASCHEN/YouTube

Ich freue mich auf die mehrmonatige (oder jahrelange) Lektüre des Buches und hoffe, dass ich meine Lieblings-Schlagzeile der letzten Jahrzehnte wiederentdecke:

„Frau erschlug sich aus Angst vor Frühjahrsputz mit Hammer“ :-) :-) :-)

Produktdetails:
Hardcover, 26,9 x 5 x 37,8 cm, 812 Seiten
Gewicht: ca. 11 kg
ISBN 978-3-8365-7074-9
Verlag: TASCHEN (8. September 2017)
Ausgabe: Deutsch
Preis: 39,99 €.

Noch eine kleine Zeitreise #1

Gestern habe ich mal wieder in alten Fotoalben geblättert und folgendes lustiges Foto von mir entdeckt.
Diesmal eine Zeitreise in das Jahr 1995 nach Paris. Der Aufnahmeort ist sehr wahrscheinlich im Louvre. Trotz intensiver Internet-Recherche ist es mir nicht gelungen, den Namen des Kunstwerks bzw. der Skulpturen zu identifizieren.
Vielleicht kann mir ein Blog-Besucher dabei helfen?
Ich bin gespannt!

UPDATE vom 25.09.2017
Eine aufmerksame Blog-Besucherin hat das Rätsel gelöst:
Es handelt sich hierbei um das Werk:
Vier Gefangene flankierten die vier Ecken des Sockels der Reiterstatue von König Heinrich IV., errichtet auf dem Pont-Neuf in Paris (1614-18).

Hier geht es zur Beschreibung der Werks im Louvre/Paris.

Nochmals lieben Dank für die Recherche!

Zeitreise ins Jahr ??? – ein Reiserätsel

Wer meine Blogbeiträge regelmäßig liest, der hat schon einige Reiseberichte von mir gelesen.
In diesem Blogbeitrag veröffentliche ich ein Foto, dass ich in einem anderen Beitrag schon einmal gezeigt habe.
Hier ein kleines Reiserätsel.

Meine Fragen:

Wo liege ich da auf der Bank und was filme ich?
In welchem Jahr war das?

Über die Suche im Blog kann auch die zweite Frage beantwortet werden.

Ich freue mich auf eure Lösungs-Kommentare und bin sehr gespannt!
Damit es nicht zu leicht wird, werde ich die Kommentare zu diesem Beitrag – und natürlich die Auflösung – erst in einer Woche veröffentlichen :-)

Noch ein kleiner Tipp: es ist eine Zeitreise über mehr als 20 Jahre!

UPDATE vom 22.09.2017
Hier die Auflösung:

Ort: New York City, vor dem World Trade Center
Tag: 29.05.1996.

Vielen Dank für die richtigen Kommentare!

Und da mir das Foto so gut gefällt, habe ich es auf der Seite My_WTC veröffentlichen lassen.
Hier geht es zum letzten Foto: http://my-wtc.com
Mein Foto auf dieser Seite finden Sie hier.

Momentan gibt es 641 Fotos auf der Website. Da werden Erinnerungen wach, einfach mal blättern.
Hier geht es zum Bericht über das Projekt „my_wtc.com“ auf der Website der Süddeutschen Zeitung.