Noch eine kleine Zeitreise #1

Gestern habe ich mal wieder in alten Fotoalben geblättert und folgendes lustiges Foto von mir entdeckt.
Diesmal eine Zeitreise in das Jahr 1995 nach Paris. Der Aufnahmeort ist sehr wahrscheinlich im Louvre. Trotz intensiver Internet-Recherche ist es mir nicht gelungen, den Namen des Kunstwerks bzw. der Skulpturen zu identifizieren.
Vielleicht kann mir ein Blog-Besucher dabei helfen?
Ich bin gespannt!

UPDATE vom 25.09.2017
Eine aufmerksame Blog-Besucherin hat das Rätsel gelöst:
Es handelt sich hierbei um das Werk:
Vier Gefangene flankierten die vier Ecken des Sockels der Reiterstatue von König Heinrich IV., errichtet auf dem Pont-Neuf in Paris (1614-18).

Hier geht es zur Beschreibung der Werks im Louvre/Paris.

Nochmals lieben Dank für die Recherche!

Zeitreise ins Jahr ??? – ein Reiserätsel

Wer meine Blogbeiträge regelmäßig liest, der hat schon einige Reiseberichte von mir gelesen.
In diesem Blogbeitrag veröffentliche ich ein Foto, dass ich in einem anderen Beitrag schon einmal gezeigt habe.
Hier ein kleines Reiserätsel.

Meine Fragen:

Wo liege ich da auf der Bank und was filme ich?
In welchem Jahr war das?

Über die Suche im Blog kann auch die zweite Frage beantwortet werden.

Ich freue mich auf eure Lösungs-Kommentare und bin sehr gespannt!
Damit es nicht zu leicht wird, werde ich die Kommentare zu diesem Beitrag – und natürlich die Auflösung – erst in einer Woche veröffentlichen 🙂

Noch ein kleiner Tipp: es ist eine Zeitreise über mehr als 20 Jahre!

UPDATE vom 22.09.2017
Hier die Auflösung:

Ort: New York City, vor dem World Trade Center
Tag: 29.05.1996.

Vielen Dank für die richtigen Kommentare!

Und da mir das Foto so gut gefällt, habe ich es auf der Seite My_WTC veröffentlichen lassen.
Hier geht es zum letzten Foto: http://my-wtc.com
Mein Foto auf dieser Seite finden Sie hier.

Momentan gibt es 641 Fotos auf der Website. Da werden Erinnerungen wach, einfach mal blättern.
Hier geht es zum Bericht über das Projekt „my_wtc.com“ auf der Website der Süddeutschen Zeitung.

Camcorder-Zeitreise ins Jahr 1999

Nach dem Kauf eines neuen Camcorders habe ich den bisherigen und den neuen Camcorder einmal nebeneinander fotografiert, zwischen beiden Geräten liegen 17 Jahre Entwicklung.
Damals habe ich noch mit Band aufgenommen, heute ist natürlich alles digital und es wird in Full-HD aufgezeichnet.
Intelligenter 90fach-Zoom / Optisch 50fach, Digital 3.000fach. Einfach unglaublich, die Entwicklung ist gigantisch!
Bei dem neuen Gerät habe ich schon Probleme, es ruhig in der Hand zu halten. Einfach zu leicht 🙂
Ich habe mit dem alten Sony-Camcorder viele Videos in unvergesslichen Urlauben aufgenommen. Er funktioniert immer noch ohne Probleme.
Ich bin gespannt, wie lange der Neue hält! 🙂

Mal wieder eine tolle Zeitreise!

Hier eine erste Probeaufnahme.

Quelle: Mein YouTube-Kanal

Und hier noch ein Video mit Zoomtest, aufgenommen mit der neuen Panasonic HC-V380 von einem anderen YouTuber (frei aus der Hand, ohne Stativ).

Quelle: Second World/YouTube

Buchtipp: „Das Haus am Rande der Zeit“ – Ann Tatlock

Quelle: brunnen-verlag.de

Neulich las ich eine sehr interessante Buchrezension von Katja in ihrem Blog: „Das Haus am Rande der Zeit“.
Als „Zeitreisender“ war ich von dieser Rezension sofort begeistert. Ich habe das Buch bestellt und was soll ich sagen: ich habe es in 3 Tagen ausgelesen. Beim Schreiben dieser Rezension hatte ich große Lust, das Buch nochmal zu lesen.

Zum Inhalt:
Das Jahr 1968: Aufgrund einer Affäre verlässt Pastor Patrick Crane seine Gemeinde und zieht mit seiner Frau und den beiden Kindern in ein altes, abgelegenes Haus in den Bergen. Dort geschehen ungewöhnliche Dinge: Immer wieder treffen die vier auf Menschen, die behaupten, selbst in diesem Haus zu wohnen und aus einer anderen Zeit zu kommen. Nur langsam beginnt die Familie zu ahnen, dass die unverhofften Begegnungen ein Geschenk sind – von Gott höchstpersönlich …
Quelle: „Das Haus am Rande der Zeit“ – Ann Tatlock (Buchrücken).

Am Anfang der Lektüre hatte ich Probleme mit dem Perspektivwechsel in den jeweiligen Kapiteln – die Handlung wird aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder Patrick, Meg und ihren Kindern Linda und Digger erzählt.
Nach kurzer Zeit hatte ich mich jedoch mit dem Erzählstil angefreundet und ich bin in der Handlung regelrecht versunken.
Das Leben von Meg gerät aus den Fugen als sie erfährt, dass ihr Mann sie mit ihrer Cousine betrogen hat. Das Ehepaar trennt sich jedoch nicht, sondern zieht mit ihren Kindern Linda und Digger in den Blue Ridge Mountains (North Carolina) in ein altes, abgelegenes Haus. Nach einer Legende sollen in dieser Gegend immer wieder ungewöhnliche Dinge geschehen und tatsächlich treffen die Familienmitglieder auf Personen, die behaupten, auch in diesem Haus zu wohnen.
Linda und Digger treffen im Haus immer wieder auf Mac und Austin aus dem Jahr 1916, Meg und Patrick haben Kontakt zu Celeste und Gavan aus dem Jahr 2005.

Die Handlung entwickelt sich ganz langsam; die Begegnungen mit den Zeitreisenden führt die Familie wieder zusammen und Meg versucht, ihrem Mann Patrick zu verzeihen.
Als die Familie jedoch gerade beginnt, den Sinn dieser Begegnungen zu verstehen, bringt plötzlich ein neues Ereignis die Familie an den Rand der Verzweiflung.

Quelle: brunnen-verlag.de

Fazit:
Das Buch hat ein sehr schönes Cover, eine angenehme Schriftgröße und kurze Kapitel.
Ann Tatlock versteht es sehr geschickt, verschiedene Zeitebenen miteinander zu verbinden und der Handlung einen christlichen Aspekt beizufügen. Das Ende des Buches endet mit einer Überraschung und der Leser erfährt, wer die Personen aus den anderen Zeiten sind.
Eine wunderschöne Geschichte, die sich von Kapitel zu Kapitel ganz langsam steigert. „Vergebung“ ist das entscheidende Thema in der gesamten Handlung. Die Lektüre des Buches eröffnet auf manche Ereignisse im eigenen Leben eine völlig neue Perspektive. Ich habe selten ein Buch gelesen, das bei mir so lange nachgewirkt hat und immer noch nachwirkt.

Eine wirklich faszinierende Geschichte! Zeitreise mal ganz anders!

„Zeit ist das, was verhindert, dass alles auf einmal geschieht“.

Ray Cummings, The Girl in the Golden Atom
aus: „Das Haus am Rande der Zeit“ – Ann Tatlock

siehe auch:
Website von Ann Tatlock
Ann Tatlock auf Twitter

Zeitreise durch ein deutsches Jahrhundert

P1020325

Vor genau 4 Jahren wurde ich in der Wochenzeitung DIE ZEIT auf eine Dokumentation aufmerksam, von der ich sofort fasziniert war: Die Edition Nahaufnahme.
Nach eingehender Lektüre im ZEIT-Shop war ich damals noch mehr fasziniert und habe die Edition bestellt.
In dieser Edition wird erstmals die deutsche Geschichte von 1918 – 1990 in privaten Filmaufnahmen gezeigt. Die Edition beinhaltet ein umfangreiches und sehr informatives Begleitbuch und insgesamt 8 DVDs, auf denen Filme von Hobby-Filmern enthalten sind, die mit ihrer Schmalfilmkamera jeweils „ihre“ Zeit festgehalten haben.
So ensteht ein völlig neuer Blickwinkel, der in keiner „Wochenschau“ oder anderen „öffentlichen Filmen“ bisher zu sehen war.

In diesem Werk wurde bewusst auf Videomaterial verzichtet, und deshalb endet die Dokumenation auch mit dem Jahr 1990. Da bereits seit dem Jahr 1982 die Anzahl der Schmalfilmer aufgrund des aufkommenden Videobooms immer weiter zurückging, wurden auch nach diesem Zeitpunkt Schmalfilmkameras und entsprechende Projektoren  nicht mehr hergestellt. Einige Freaks filmen auch heute noch mit ihrer Schmalfilmkamera aus den 80-Jahren und haben auch noch entsprechende Projektoren.

In diesem Werk wird erläutert, dass in schwarz-weiß aufgenomme Schmalfilme eine Lebensdauer von bis zu 500 Jahren haben, Farbfilme mit diesem Medium immerhin noch eine Lebensdauer bis zu 100 Jahren. Die klassischen Videofilme und von Videofilmen selbstgebrannte DVDs haben wahrscheinlich nur eine Lebensdauer von maximal 30 Jahren.

Hier die Inhalte der DVDs:

DVD 1: Zwischen Weltkrieg und Diktatur, 1918-1932
DVD 2: Schein, Gewalt und Nazikult, 1933-1939
DVD 3: Blitzsiege, Vernichtung und totale Niederlage, 1939-1945
DVD 4: Wir werden wieder wer, Westzone und Bundesrepublik, 1945-1960

Abenteuer Schmalfilm: Interview mit dem Historiker und Filmautor Joachim Castan

DVD 5: Auferstehen aus Ruinen, SBZ und DDR, 1945-1960
DVD 6: Wohlstand für Alle !?, Bundesrepublik, 1961-1971
DVD 7: Krise und Amusement, Bundesrepublik, 1972-1990
DVD 8: Mauer, Platte und Wiedervereinigung, DDR 1961-1990

Essay: Schmalfilm – das kurze Leben eines Mediums (von Joachim Castan).

Die ZEIT-Edition ist (noch) im ZEIT-Shop zu einem mittlerweile reduzierten Preis erhältlich.
Diese DVDs kann ich mir immer wieder anschauen.

Absolute Kaufempfehlung!

P1020324 P1020323 P1020322 P1020321 P1020320
Quelle: eigene Fotos

Hier der Trailer:

Quelle: Zeitverlag/YouTube

Erinnerungen an New York City (Mai 1996)

Nachdem mein Sohn fast genau 20 Jahre – und meine Tochter 12 Jahre – nach meinem Besuch in New York City war, habe ich mal einige Fotos von damals eingescannt (es gab damals noch analoge Fotografie!), um sie hier zu zeigen.
Das World Trade Center habe ich natürlich damals sehr oft fotografiert…
Von der 85. Etage des Empire State Buildings habe ich u.a. die folgenden Fotos gemacht (die 102. Etage war damals aufgrund von Baumaßnahmen gesperrt 🙂 ).

Hier einige Highlights unseres Aufenthaltes.

Scan_Pic0107
Welches Gebäude filme ich hier?
Scan_Pic0125
Genau: Das World Trade Center
Scan_Pic0109
Freiheitsstatue

Scan_Pic0108

Scan_Pic0111
Central Park
Scan_Pic0112
Central Park, Manhattan und im Hintergrund das World Trade Center
Scan_Pic0115
Typisches Haus mit Außentreppen

Scan_Pic0113

Scan_Pic0110
Das berühmte Flatiron Building (Bügeleisengebäude)
Scan_Pic0117
Blick vom Empire State Building, rechts ist das Flatiron zu sehen.

Scan_Pic0119

Scan_Pic0121

Scan_Pic0118

Scan_Pic0120
Blick auf Manhattan während der Circle Line-Tour

 

Weitere neue und alte Fotos (u.a. auch vom Empire State Building) und unser Helikopter-Flug über Manhattan finden Sie auch auf meiner Homepage.

siehe auch:
Zeitreise ins Jahr 1996: New York