Zum Tod von Stephen Hawking – ein Nachruf von Harald Lesch

Gestern ist der berühmte Astrophysiker und Kosmologe Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren verstorben.
Ich habe von ihm mehrere Bücher gelesen. Besonders beeindruckt hat mich sein bekanntestes Werk : Eine kurze Geschichte der Zeit.
Die Lektüre seiner Bücher war und ist immer sehr inspirierend, der Leser reist mit ihm bis an den Rand des uns bekannten Universums.
Heute habe ich einen wunderbaren Nachruf von Harald Lesch auf YouTube entdeckt.
Ich finde, besser kann man nicht formulieren, was für ein besonderer Wissenschaftler Stephen Hawking war.
Er wurde am Todestag von Galileo Galilei geboren und ist an Einsteins Geburtstag nun gestorben, es gibt keine Zufälle…


Quelle: Terra X Lesch & Co/YouTube

Buchtipp: Paradox ² (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand, Phillip P. Peterson

Man hielt sie für tot – doch am Ende von Zeit und Raum kämpfen sie für die Zukunft der Menschheit.
Nach der fehlgeschlagenen Expedition der Helios wachen David und seine Kameraden an einem fernen Ort in einer fernen Zeit wieder auf und erhalten von den Fremden einen gefährlichen Auftrag: Mit einem Nachbau der Helios sollen sie das Universum umrunden. Der Lohn: Eine Perspektive für die Menschheit.
Doch das All ist ein noch finsterer Ort als selbst die fremden Intelligenzen vermuteten, und am Ende müssen David, Ed, Grace und Wendy am Rande des Universums um ihr Überleben kämpfen.
Quelle: Paradox², Phillip P. Peterson, Rückseite.

Im März 2016 habe ich über den Roman „Paradox“ von Phillip P. Peterson berichtet.
Diesen Roman habe ich von Anfang bis Ende regelrecht „verschlungen“.
Der Autor geht in diesem Roman der Frage nach, warum wir – trotz mittlerweile jahrelanger intensiver Suche – noch keine Anzeichen einer außerirdischen Zivilisation entdeckt haben, und er gibt auf diese Frage eine überraschende Antwort.

Im seinem Folgeroman „Paradox²“ nimmt Phillip P. Peterson den Leser wieder mit auf die Reise durch das Universum, die Reise der Besatzung des Raumschiffs „Helios“ ist noch nicht zu Ende.

Man muss nicht unbedingt den Roman „Paradox“ vorher gelesen haben, der Leser kann der Handlung in diesem Roman ohne Vorkenntnisse folgen.
Es werden hier die aktuellen Kenntnisse zur Raumfahrttechnik und zu wissenschaftlichen Theorien in der Astrophysik vermittelt. Der Leser fliegt mit den bekannten Raumfahrern Ed, David, Wandy und Grace in einem fantastischen Raumschiff und rasantem Tempo bis an die Grenzen unseres bekannten Universums und darüber hinaus…
Die Mannschaft wird auf dieser galaktischen Reise begleitet von einer weiteren Person, über die ich hier noch nichts verraten möchte. Nie hätte ich gedacht, dass ich dieser Person in einem Roman noch einmal begegnen würde. Absolut klasse!

In der Handlung werden u.a. folgende Fragen aufgegriffen:

– Wie groß ist unser Universum?
– Gibt es mehrere Universen?
– Was liegt hinter dem „sichtbaren“ Universum?
– Kann man mit einem Flug durch ein Wurmloch Raum und Zeit überwinden?

Das Ende des Romans kam mir vielleicht etwas zu schnell, aber ich sage nur: Wurmlöcher sind schon faszinierend! :-)

Paradox² ist ein toller Roman, wissenschaftlich hinterlegt und faszinierend geschrieben. Auch diesen Lesestoff habe ich wieder – wie alle Romane von Phillip P. Peterson – regelrecht „verschlungen“. Ich konnte das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen :-)
Die Handlung ist nach meinem Gefühl noch nicht zu Ende erzählt, ich tippe auf einen weiteren Paradox-Roman.

Nun bin ich schon sehr auf seinen nächsten Roman „Transport 4“ gespannt, der in diesem Jahr erscheinen soll.
Peterson-Romane zu lesen macht süchtig :-)

Hier noch einmal das interessante Interview mit dem Autor über seinen Roman „Paradox“ in der Dezember-Ausgabe 2015 von Sternstunde-Online. (bis 9:35).


Quelle: Sternstunde-Online/YouTube

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. „Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte.
„Paradox“ war der Gewinnertitel des Kindle Storyteller Awards 2015 und sein zweiter Roman.

Weiterführende Links:
Homepage von Phillip P. Peterson
Fermi-Paradoxon – Weder Fermi noch paradox – Spektrum online

Zeitreise-Roman: Flug 39 (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand – Phillip P. Peterson

Linienpilot Christoph Wilder wird einem geheimen Forschungsprojekt zugeteilt. Er soll ein Großraumflugzeug steuern, das mit einer Zeitmaschine ausgestattet wurde. Doch beim Jungfernflug entführen Aktivisten die Maschine und zwingen Christoph, sie ins Jahr 1939 zu bringen. Ihr Ziel: Adolf Hitler töten! Doch der Preis für die Verhinderung des Zweiten Weltkrieges übersteigt selbst den schlimmsten Alptraum. Und Christoph steht vor der grausamen Frage, ob er dem Diktator das Leben retten soll, um die Menschheit der Gegenwart vor dem Untergang zu schützen.

(Quelle: Flug 39 – Rückseite – Phillip P. Peterson)

In meinem Blog habe ich bisher über folgende Science-Fiction Romane von Phillip P. Peterson geschrieben: Paradox und Transport.

Diese beiden Romane fand ich mega-spannend! Auch die Folgeromane von Transport, Transport 2 und Transport 3 sind nicht weniger spannend.

Der Roman Flug 39 ist ein Zeitreise-Thriller in einem Großraumflugzeug, eine faszinierende Idee!
Auch wenn das Thema „Zeitreise“ schon oft in Romanen abgehandelt wurde, überzeugt die technische Umsetzung des Themas in diesem Roman. Die Handlung hat mich sofort gefesselt und ich habe das Buch in 2 Tagen ausgelesen.

Zum Inhalt:
Das Flugzeug mit der Zeitmaschine wird während des ersten Tests unplanmäßig von Fundamentalisten in die Vergangenheit entführt, mit dem Ziel, Adolf Hitler zu töten.
Die Person „Adolf Hitler“ spielt hier allerdings nur eine Nebenrolle. Schwerpunkt ist das Thema „Zeitreise“, mit allen Konsequenzen, die sich durch solch eine Reise ergeben könnten.
Der Roman beschäftigt sich letztendlich mit der Frage, ob man die Vergangenheit durch eine Zeitreise ändern sollte, um Schlimmes zu verhindern oder ob dieser Eingriff in die Zeit nicht noch Schlimmeres auslösen könnte.
Mehr möchte ich von der Handlung hier nicht verraten.

Mein Fazit:
„Flug 39“ ist mal wieder ein echter Peterson! Ich finde auch diesen Roman sehr spannend!
Absolute Leseempfehlung!

Das aktuelle Buch von Philipp P. Peterson – Paradox 2 – werde ich in Kürze lesen, ich bin schon sehr gespannt!
Für das Jahr 2018 ist der Folgeroman „Transport 4“ geplant.

Zum Autor:
Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
„Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und bei Audible erreichte und aus dem sich schließlich eine erfolgreiche Trilogie entwickelte, deren erster Teil in englischer Sprache soeben in den USA erschienen ist.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Trotz seines technischen Hintergrunds stehen bei Peterson die Charaktere und die Spannung im Vordergrund. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören die Hard-SF-Autoren Stephen Baxter, Arthur C. Clarke und Larry Niven (Quelle: Amazon).
Weitere Informationen über Phillip P. Peterson sind auf seiner Homepage zu finden.

Produktinfo:
Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (17. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746011485
ISBN-13: 978-3746011486

Weiterführende Links:
Homepage von Phillip P. Peterson
Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“
Buchtipp: „Transport“ – Phillip P. Petersen

Buchtipp: Das BILD-Buch – Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte

Als „Zeitreisender“ bin ich bereits vor einigen Jahren auf das BILD-Buch aufmerksam geworden.
Im Jahr 2012 feierte der Taschen-Verlag mit einem riesigen 11 Kilo schweren Buch zum Preis von 99 Euro den 60. Geburtstag der BILD-Zeitung.
Mir gefiel sofort das riesige Format und die Aufmachung des Buches. Das BILD-Buch enthält jeweils die erste Seite der ausgewählten Zeitungsausgabe im Originalformat, für den Zeitraum von Juni 1952 bis August 2015 (Erstausgabe)!
Als ich jetzt kurz vor Weihnachten durch die Buchhandlungen ging, entdeckte ich die aktualisierte Neuausgabe vom 8.09.2017, da konnte ich nicht mehr widerstehen.

Ich bin und war zwar kein BILD-Leser, aber dieses Buch ist wirklich ein einmaliges Dokument der Zeitgeschichte!
Nach einleitenden Worten von Stefan Aust, Vitali Klitschko u.a. beginnt die Neuauflage wieder mit der Nr. 1 am 24.06.1952 und endet jetzt mit der Ausgabe am 8.07.2017, jeweils mit ausgewählten 781 Titelseiten im Originalformat!
Es ist eine Zeitreise über 65 Jahre deutsche Geschichte und Weltpolitik.
Ich werde sicherlich mehrere Monate (oder Jahre) brauchen, um alle 812 Seiten zu betrachten und die größten Schlagzeilen zu lesen, aber es ist wirklich ein Genuss!
Viele Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte leben wieder auf und es ist einfach erfrischend und spannend, die unvergesslichen Schlagzeilen wie zum Beispiel über den legendären „Samenraub“, „Der Mond ist jetzt ein Ami“ oder „Wir sind Papst“ noch einmal zu lesen.

Quelle: TASCHEN-Verlag
Quelle: TASCHEN-Verlag

BILD-Chefredakteur und Herausgeber Kai Diekmann definierte das Ziel dieser einzigartigen Kooperation zwischen dem Axel Springer Verlag und dem TASCHEN-Verlag mit dem Slogan „Eine Epoche nachfühlbar machen“ (Quelle: TASCHEN).
Dies ist mit diesem gigantischen Buch wahrlich gelungen. Beim Lesen der Titelseiten wird die Vergangenheit wieder lebendig. Herzhafte Lachmomente sind ebenfalls garantiert!

Hier ein Video des TASCHEN-Verlages zum Erscheinen der Erstausgabe.


Quelle: TASCHEN/YouTube

Ich freue mich auf die mehrmonatige (oder jahrelange) Lektüre des Buches und hoffe, dass ich meine Lieblings-Schlagzeile der letzten Jahrzehnte wiederentdecke:

„Frau erschlug sich aus Angst vor Frühjahrsputz mit Hammer“ :-) :-) :-)

Produktdetails:
Hardcover, 26,9 x 5 x 37,8 cm, 812 Seiten
Gewicht: ca. 11 kg
ISBN 978-3-8365-7074-9
Verlag: TASCHEN (8. September 2017)
Ausgabe: Deutsch
Preis: 39,99 €.

Buchtipp: „Feuer der Leere“ – Robert Corvus

Quelle: Piper-Verlag

Über die Perry Rhodan-Serie wurde ich im Frühjahr 2017 auf den Roman „Feuer der Leere“ von Robert Corvus aufmerksam, da der Autor in regelmäßigen Abständen auch für die größte Science-Fiction-Serie der Welt schreibt.
Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag nahte, kam ich auf die grandiose Idee, mir diesen Roman zum Geburtstag schenken zu lassen :-)
Umso mehr freute ich mich über das entsprechende Geburtstagsgeschenk meiner Tochter :-)
Daher direkt hier der Hinweis, dass ich kein Rezensionsexemplar erhalten habe und auch keine Provision für diesen Blogbeitrag erhalten werde.

Zum Inhalt des Romans:
In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, da sie zerstört wurde. Es gibt nur noch eine Million Menschen, die in 30 Großraumschriffen leben. Die Menschen werden von Außerirdischen gejagt, den überlegenen Giats. Diese Außerirdischen sind der Menschheit militärisch überlegen und jagen sie durch die Galaxis.
Von den insgesamt 30 Raumschiffen wurden 29 von Menschen gebaut. Ein Raumschiff – die SQUID – ist eine riesige Lebensform, ein lebendes Schiff und hat Menschen von einer sterbenden Kolonie auf einem Planeten in sich aufgenommen.
Die SQUID ist auch das einzige Raumschiff, das eine künstliche Schwerkraft in seinem Inneren geschaffen hat. Auf den anderen Schiffen ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, eine künstliche Schwerkraft herzustellen.
Alle Raumschiffe fliegen zusammen als Schwarm durch die Milchstraße, auf der Suche nach Planeten, auf denen geeignete Nahrungsmittel für die verbliebene Menschheit gefunden werden kann.
Auf den 29 von Menschen gebauten Raumschiffen haben sich unterschiedliche Gesellschaftsformen und Weltanschauungen entwickelt, wobei jede Gesellschaftsform von den anderen mehr oder weniger toleriert wird.
Auf der Suche nach Nahrungsmitteln müssen die Menschen auf dem Planeten Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der große Ähnlichkeit mit der Erde aufweist.
Doch noch während die Menschen darüber nachdenken, was der neue Kontakt für die Bewohner des Planeten Cochada bedeutet, ereignet sich auf der SQUID etwas ganz Besonderes. Ugrôn, ein Besatzungsmitglied der SQUID, spürt in seinem Innern immer wieder die Gedanken und Gefühle der „gütigen Mutter“, des lebendigen Raumschiffes.

Meine Gedanken zum Roman:
Der Leser wird am Anfang des Romans direkt in eine Raumschlacht hineingeworfen, nämlich der Zerstörung des Planeten G’olata, einem wichtigen Stützpunkt der Giats. Der Angriff auf diesen Planeten wird geschildert aus der Sicht der Kampfpilotin Rila Egron-Itara. Ich fühlte mich an Kampfszenen von STAR WARS erinnert und dachte: wenn der Roman schon so fulminant beginnt, wie kann man das noch steigern?
Am Ende der erfolgreichen Zerstörung des Planeten ist das Schicksal der Kampfpilotin Rila ungewiss.

Nach diesem Eingangskapitel geht die Handlung in ruhigere Gewässer über und eine weitere Hauptfigur des Romans wird vorgestellt.
Starn Egron, der Bruder von Rila, hat sich von seiner ursprünglichen Militärkarriere losgesagt und versorgt als Xenofarmer auf der MARLIN die Flotte mit Nahrungsmitteln. Er baut Lebensmittel auf fremden Himmelskörpern an, erntet diese und sorgt somit dafür, dass die Menschen auf den Raumschiffen überleben können.
In den folgenden Kapiteln war ich etwas überfordert mit der Fülle an technischen Details. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie man als Autor auf diese Einzelheiten überhaupt kommen kann und welcher enorme Rechercheaufwand dahinter steckt.
Nicht umsonst schreibt der Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick, auf der Rückseite des Buches:
„Robert Corvus schreibt so bildgewaltig, dass man sich unweigerlich fragt, von welchen Welten der Mann träumt- das ist phantastisch im wahrsten Sinne!“

Das fulminante Tempo am Anfang des Buches lässt im Laufe der weiteren Kapitel nach und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als die Handlung umschwenkt auf die SQUID, dem lebenden Raumschiff.
Die Beschreibung der SQUID und der auf diesem Raumschiff lebenden weiteren Hauptperson Ugrôn ist ganz großes Kino. Insbesondere der Moment, wo Ugrôn sich der Leere des Weltraums ohne Schutzanzug aussetzt, war für mich absolut faszinierend. Robert Corvus beschreibt die Auswirkungen dieses Erlebnisses auf den menschlichen Körper sehr genau und ich bin überrascht, dass man dieses Ereignis nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen evtl. überleben könnte, wenn auch nur für ganz kurze Zeit.

Die folgenden Erlebnisse auf dem Planeten Cochada sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben und die Begeisterung der Besatzung, als sie das erste Mal einen erdähnlichen Planeten betritt und ohne Maske atmen kann, konnte ich sehr gut nachempfinden.
Der Erstkontakt mit den Bewohnern des Planeten Cochada verläuft erwartungsgemäß nicht ohne Probleme.
Als die Situation zu kippen droht, kommt es zu einer unerwarteten Wende.

Über den Ausgang des Romans war ich zwar überrascht, fand ihn aber auch sehr spannend! Hier zeigen sich Möglichkeiten auf, die in einem Folgeroman weiterentwickelt werden können.

Ich habe Robert Corvus während der Lektüre des Romans zum ersten Mal auf der PHANTASTIKA 2017 in Oberhausen getroffen und zusammen mit Martin Ingenhoven vom Blog Heftehaufen haben wir der spannenden Lesung zu „Feuer der Leere“ gelauscht.
Der Autor stellte während der Lesung kosmische Wissensfragen, die die Zuhörer beantworten konnten. So lockerte er die Veranstaltung immer wieder auf. Ich hätte noch wesentlich länger zuhören können!

Lesezeichen waren auf der PHANTASTIKA sehr begehrt :-)
Robert Corvus und der Zeitreisende :-)

Da ich den Roman in vielen kurzen Etappen gelesen habe, konnte ich die Lektüre nach einigen Wochen am „feurigen“ Strand auf Mallorca schließlich beenden :-)

Das „Feuer der Leere“ am „feurigen“ Strand auf Mallorca :-)

Besonders gefreut hat mich, dass Martin Ingenhoven und ich als „Brühlotarchen“ Robert Corvus am 11.11.2017 auf dem 1. Perry Rhodan-BrühlCon als Ehrengast begrüßen durften. Nochmals vielen Dank Robert!

Für Volker, dem Herrn der Brühlotarchen! :-) Danke Robert!

Mein Fazit:
„Feuer der Leere“ ist ein grandioser Science-Fiction-Roman, der nicht nur begeistern kann, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Wir sollten uns eigentlich täglich bewusst sein, auf welchem besonderen Planeten wir leben!
Der Roman eignet sich meines Erachtens nicht für Neueinsteiger in die Science-Fiction, da er sehr komplex geschrieben ist und viele Begriffe beinhaltet, die sich ein „Neuling“ der Materie erstmal erarbeiten muss. Allerdings bietet der Autor auf seiner sehr informativen Homepage auch zu jedem Roman ein Glossar an, in dem der Leser sich mit den im Roman verwendeten Begriffen weiter vertraut machen kann.
Ich hatte aufgrund der vielen technischen Erläuterungen gerade am Anfang Probleme, in den Roman einzutauchen und die Handlung vollständig aufzunehmen. Auch hätte die Handlung an einigen Stellen gestrafft werden können, um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln überschaubarer zu machen.
Daher habe ich den Roman später in vielen kurzen Etappen gelesen, so dass man die sehr detailreichen Informationen in den einzelnen Kapiteln besser verarbeiten konnte. Die Idee von einem organischen Raumschiff ist wirklich faszinierend!
Wer viel Action in diesem Roman erwartet, wird- abgesehen von der Eingangs- und Schlussszene – eher enttäuscht werden. Aber gerade die gefühlvolle Entwicklung und Beschreibung der einzelnen Schauplätze macht diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Science-Fiction-Werk und die „Leere“ des Weltraums fast spürbar.
Einfach galaktisch spannend!

Hier noch einmal eine Zusammenfassung des Romans durch den Autor:


Quelle: Robert Corvus/YouTube

Robert Corvus hat mitterweile angekündigt, dass der Nachfolgeroman „Das IMAGO-Projekt“ Anfang April 2018 erscheinen wird. Ich bin schon sehr gespannt!
Hier ein Einblick in den Schaffensprozess:


Quelle: Robert Corvus/YouTube

Hinweis:
„Feuer der Leere“ ist ein Papego-Buch. Wer sich die kostenlose App für iOS oder Android aufs Handy lädt, kann eine Seite im Querformat scannen und erhält die nächsten ca. 150 Seiten für unterwegs auf sein mobiles Endgerät gespielt (bis zu 25% des Buches). Wenn der Nutzer zu Hause im Buch weiterlesen möchte, wird die Print-Seitenzahl in der App angezeigt. Diesen Vorgang kann der Nutzer mehrfach wiederholen. Dies ersetzt zwar kein Ebook, ist aber eine sehr interessante Alternative.

Wer jetzt schon Lust auf eine Online-Lesung hat, kann sich dieses Video anschauen.

Informationen zum Buch:
Titel: Feuer der Leere
Autor: Robert Corvus
Erscheinungstag: 20. März 2017
Umfang: 495 Seiten
Piper Verlag
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-492-70439-7

siehe auch:
Homepage von Robert Corvus
Blog Heftehaufen: Tellerrandlesen – Feuer der Leere
Die bisherigen Perry Rhodan-Werke des Autors auf seiner Website

Buchtipp: MOONFIRE – Norman Mailer

In einem meiner letzten Blogbeiträge habe ich über die bisher letzte bemannte Mission von Apollo 17 zum Mond berichtet: „The Last Man on the Moon„.
In diesem Beitrag möchte ich Ihnen einen wahren Leckerbissen präsentieren, wenn Sie sich für die Apollo-Flüge der NASA von 1968-1972 interessieren.
Aufgrund eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung habe ich von einem Buch gelesen, dass über die legendäre Reise der Apollo 11 berichtet: „MOONFIRE“ von Norman Mailer.
Als großer Raumfahrt-Fan habe ich mir dieses Buch sofort bestellt und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn ich seit 1969 schon sehr viele Fotos von der ersten Mondlandung gesehen habe, enthält dieses Buch zum Teil Aufnahmen, die ich noch nie gesehen habe.

Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit der Mondlandefähre „Eagle“ am 20.07.1969 auf dem Mond landeten, verlebte ich mit meinen Eltern im Taunus meine Sommerferien. Ich weiß noch sehr genau, dass ich meinen Vater gebeten hatte, mich am Morgen des 21.07. früh zu wecken, weil ich den Ausstieg der Astronauten nicht verpassen wollte.
Mein Vater hat mich dann leider etwas zu spät geweckt, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin bereits auf dem Mond „hüpften“. Ich war ziemlich sauer, dass ich den Ausstieg verpasst hatte. Von den (damals ziemlich unscharfen) Live-Bildern war ich dennoch völlig begeistert. Ich verfolgte im Urlaub den Rest der Mission.
Der Flug von Apollo 11 hatte mein Interesse für die Raumfahrt und das Weltall endgültig geweckt.
Von diesem Zeitpunkt an habe ich alle Apollo-Missionen verfolgt und war sehr enttäuscht, als im Dezember 1972 mit dem Flug von Apollo 17 das amerikanische Mondlandeprogramm endete.

Das Buch aus dem Kölner TASCHEN-Verlag gibt es in zwei Ausführungen: die große Ausgabe mit 348 Seiten im Format 28,1 x 3,4 x 33,8 cm mit einem Gewicht von sagenhaften 3 kg und einer Hardcover-Ausgabe mit 616 Seiten im Format 14,9 x 4,5 x 20,3 cm.
Da ich die Fotos möglichst groß sehen wollte, habe ich mich natürlich für die größere Variante entschieden und ich muss sagen, dass dieses Buch mein bisher schönstes Buch über die Apollo-Flüge ist.
Die frühere Original-Ausgabe kostete einmal 750 €, nun wird das Buch zu einem Preis von 29,99 € angeboten.

Als einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts erhielt Norman Mailer im Jahr 1969 von der Zeitschrift LIFE den Auftrag, über den Flug zum Mond zu berichten, daraus entstand dieses faszinierende Buch.
Das Buch enthält hunderte Fotos dieser legendären Apollo-Mission und von Plänen der NASA, Zeitschriftenarchiven und Privatsammlungen. Die Abbildungen dokumentieren die Entwicklung der Raumfahrtbehörde und der Apollo-Mission, das Leben in der Kommandokapsel und auf der Mondoberfläche sowie die begeisterten Reaktionen der Welt auf die erfolgreiche Landung (Quelle: Taschen-Verlag).

Fazit: dieses Buch ist für jeden Raumfahrt-Fan durch seine hochwertige Verarbeitung und fantastischen Hochglanz-Aufnahmen ein absolutes Muss!
Das größte und schönste Buch über das Mondlandeprogramm, das ich jemals gesehen habe.
Einfach galaktisch!

Blättern Sie in folgendem Video durch das Buch und schauen Sie sich die Fotos im Schnelldurchlauf an.


Quelle: WonderBooks/YouTube

Übrigens: Buzz Aldrin schreibt regelmäßig auf Twitter, hier ein aktueller Tweet:

Hinweis: Wie immer habe ich für diesen Blogbeitrag keine Provisionen von irgendwelchen Verlagen erhalten.

siehe auch:
die sehenswerte Dokumentation „Im Schatten des Mondes