Buchtipp: NANO – Jede Sekunde zählt (Phillip P. Peterson)

Quelle: FISCHER Tor-Verlag

Das Forschungszentrum in Köln ist das fortgeschrittenste seiner Art und das Vorzeigeprojekt der deutschen Regierung. Hier wird an Nanotechnologie experimentiert, um winzige Maschinen zu schaffen, die unser Leben von Grund auf verändern können. Das Versprechen ist groß, das Restrisiko vernachlässigbar. Heißt es. Doch gerade als der Bundeskanzler zu Besuch kommt, gelingt es Terroristen, die Anlage mit einer explosiven Drohne zu beschädigen. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen versagen, und Nanomaschinen gelangen in die Umwelt. Als sie anfangen, sich unkontrolliert zu vermehren, ahnen nur wenige, welch ungeheure Katastrophe sich anbahnt.

Der neue Katastrophen-Thriller mit Science Fiction-Elementen von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson hat mich wieder sehr in seinen Bann gezogen.
In diesem 700 Seiten umfassenden Roman geht es um sich selbst replizierende Nanomaschinen, die in einem Reaktor in Köln hergestellt werden. Durch einen Terrorangriff werden diese Nanomaschinen trotz aller Sicherheitsmaßnahmen freigesetzt, vermehren sich danach außerhalb des Reaktors und beginnen, Menschen und Umwelt zu vernichten bzw. aufzulösen. Erst durch eine Entdeckung, die zwar schon am Anfang des Romans angedeutet, aber nicht weiter verfolgt wird, kann ein schon sicher geglaubtes Ende der Menschheit doch noch abgewendet werden.

Der Autor konnte für mich auch über 700 Seiten die Spannung der Handlung von Beginn an halten, von Kapitel zu Kapitel fiebert man mit und das katastrophale Ende ist doch abzusehen und (fast) unabwendbar. Einzelne Kapitel des Romans sind schon ziemlich heftig und ich musste immer wieder mal eine kurze Pause einlegen, um den Inhalt zu verarbeiten. Auch die politischen Passagen des Romans sind für mich leider absolut realistisch. Besonders interessant war für mich natürlich auch, dass die Handlung im Großraum Köln-Bonn spielt und auch mein Wohnort im Roman mehrfach erwähnt wird :-)

Kritik: das Ende der Romanhandlung kam für mich etwas zu schnell und die Art und Weise, wie das große Unheil doch noch abgewendet werden kann, war für mich nicht ganz befriedigend (aber wohl nicht anders machbar).

Im wahren Leben steht die Nanotechnologie aktuell noch ganz am Anfang, obwohl bereits mehrere Länder auf diesem Forschungsgebiet tätig sind. Der Autor zeigt dem Leser mit seinem Roman die Gefahren auf, die mit dieser Technologie entstehen könnten. Wie er am Ende des Romans zurecht schreibt, kann man nur hoffen, dass selbst replizierende Nanomaschinen niemals Wirklichkeit werden.

Fazit: auch das neueste Werk von Phillip P. Peterson hat mich wieder sehr gut unterhalten, wie immer bin ich schon jetzt auf seinen nächsten Roman gespannt. Ein gelungener Katastrophen- und Wissenschaftsthriller!

Wer Phillip P. Peterson einmal persönlich treffen möchte, hat u.a. auf dem nächsten Perry Rhodan-BrühlCon am 13.05.2023 dazu Gelegenheit. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen!

Peterson
Philipp P. Peterson

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
“Transport” war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-7“.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe abgeschlossen wurde.
Sein Roman “Vakuum” wurde für den Deutschen Science-Fiction Preis (DSFP) in der Kategorie “Bester Roman” nominiert und erreichte den 3. Platz. Sein letzter im FISCHER Tor-Verlag erschienener Roman war “Universum”.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als Taschenbuch ohne jegliche inhaltliche Vorgabe erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors

Meine bisherigen Peterson-Rezensionen:
Universum
Transport 7
Vakuum
Transport 5
Transport 4
Paradox 3
Das schwarze Schiff
Paradox 2
Flug 39
Transport
Paradox

Over … is back!

Coole Comedy-Crime-Storys – Lesung im Kölner Gloria-Theater
Text & Fotos: Udo Mörsch

Foto: Martina Moersch

Liebe Leserinnen und Leser, wundert euch nicht, dass der folgende Artikel nicht von Volker ist. In all seiner Bescheidenheit bot er mir an, einen Gastbeitrag für seinen Blog zu verfassen. Nachdem ich ihm von der Begegnung mit „Overbeck“ erzählt hatte, war er der Meinung, dass dieses Erlebnis doch genau das Richtige für seinen Blog sei. Also gut, ich verfasste also in schweißtreibender Arbeit den folgenden Bericht!

Krimifans kennen ihn aus der erfolgreichen TV-Reihe „Wilsberg“. Es ist seine wohl bekannteste TV-Rolle – die des verschrobenen Polizeiermittlers Overbeck, der selten seine Fälle wirklich löst. Zusammen mit seinen Kollegen Oliver Korritke, Rita Russek und Leonard Lansink verleiht Roland Jankowsky der Krimi-Serie ihren unvergleichlichen Charme. Der eigentliche Hauptcharakter ist Buchantiquar und Privatdetektiv Georg Wilsberg, der mit seiner unaufgeregten Art die meisten Fälle löst.
Roland Jankowsky, so der bürgerliche Namen des Overbeck-Darstellers, schafft es regelmäßig mit seiner übertriebenen Art, von einem Fettnäpfchen ins nächste tappend, die Zuschauer zu amüsieren. Dabei nicht zu vergessen seine Sonnenbrille, die er bei jeder Gelegenheit auf die Nase setzt, auch wenn es gerade regnet. Die dunklen Gläser vor seinen Augen sind ihm zum Markenzeichen geworden. „Overbeck“ ohne seine Ray-Ban-Sonnenbrille wäre einfach undenkbar!

Der Autor vor Wilsbergs Buchladen in Münster

Die erste im Jahre 2023 gesendete Folge mit dem Titel „Fette Beute“, wurde am 7. Januar ausgestrahlt. Einige Szenen wurden bei mir in der Umgebung von Köln-Brück gedreht, ein Katzensprung von meinem Wohnsitz entfernt. Leider habe ich davon erst in der aktuellen Folge erfahren, nachdem ich die Szenen sah, und mir die gezeigte Umgebung doch sehr bekannt vorkam. Tatsächlich, die Innen- und Außenaufnahmen von Wilsbergs Buchantiquariat wurden im Innenhof und in einer Lagerhalle eines denkmalgeschützten Gutshof bei mir um die Ecke gedreht. Die Gebäude stehen seit einigen Jahren leer und eignen sich vortrefflich für die Dreharbeiten, die anstatt in Münster hier in Köln stattfinden, aber dem Münsteraner Publikum als „Lokalkolorit“ ihrer Stadt verkauft wird.

Drehort Köln – Wilsberg vor dem Ausweichquartier Buchlager
Drehort Köln – Eingang Ausweichquartier Buchladen Wilsberg
Drehort Köln – Gasthaus vorne – Denkmalgeschützt

Doch der Schauspieler Roland Jankowsky offenbart noch andere Talente, von denen ich bisher nichts ahnte. Außerhalb der Wilsberg-Reihe spielte er selbstverständlich zahlreiche Rollen in anderen Produktionen. Er singt, und er veranstaltet schräge Krimilesungen, mit denen er quer durch Deutschland tourt. Die „Coole Comedy-Crime-Storys“ sind regelmäßig ausverkauft. Anders war es auch nicht im Kölner Gloria-Theater, wo „Overbeck“ zu meiner Begeisterung Station machte. Auch hier war die Lesung ausverkauft, dementsprechend der Andrang groß im GLORIA, ein ehemaliges Kino, das vor allem durch abwechslungsreiche Veranstaltungen aus der Kölner Vielfalt heraussticht.
Nur gut, dass meine Frau schon vor einigen Wochen die Tickets besorgt hatte. Ohne mein Wissen, da es ja eine Überraschung sein sollte, was ihr vollends gelungen war.
Vor dem Theater gab es einen Merchandisingstand. „Overbeck“ saß hinter dem Tisch und signierte die Bücher, aus denen er später lesen sollte. Ich erstand das aktuellste Buch mit dem Titel „Over … is back!“. Drei Bände gab es bereits aus der Reihe „Coole Comedy-Crime-Storys“, die vom rührigen KBV Verlag mit Sitz in der Eifel verlegt wird. Roland Jankowsky ist der Herausgeber dieser Sammelbände. Ich ließ mir das Buch gleich signieren. Zum Plaudern blieb uns leider keine Zeit, da die Veranstaltung gleich beginnen sollte. Und ich war ja schließlich nicht der Einzige, der sich ein Autogramm von „Overbeck“ abholen wollte.

Over… is back! – Herausgeber: Roland Jankowsky

Die Tore öffneten und rasch drängelte das Publikum ins Theater. Trotz des Andrangs ergatterten wir gute Plätze in der ersten Reihe, mit direktem Blickkontakt zur Bühne.
Nach einer kleinen Wartezeit, währenddessen die Spannung stieg, ging es dann endlich los. Show must go on!
Roland Jankowsky betrat unter tosendem Beifall die Bühne.
Er interagierte mit dem Publikum, zog die Zuschauer mit einer Comedy-Einlage souverän auf seine Seite. Die Spannung stieg. Er stellte die Bücher kurz vor, erklärte dem lauschenden Publikum, dass er nur der Herausgeber sei und keine einzige Story geschrieben habe. Dies überließ er gerne denen, die ihr Handwerk verstehen.
Für seine Lesung auf der Bühne benötigte er nichts weiter als einen Tisch, eine Lampe, ein Glas Wasser, ein Mikrofon und natürlich ein Buch.
Seine Stimme erfüllte den Saal und das Publikum lauschte gespannt. Kaum zwei Minuten später hatte Roland Jankowsky die Zuhörer auf seiner Seite. Gebannt folgten die Zuhörer seiner schauspielerischen Darbietung. Er verlieh jedem Charakter einen individuellen Sprachklang und eigene, lebendige Stimme. Von einem simplen Vorlesen war er weit entfernt. Er spielte die Texte und Dialoge wie in einem Film, gab der Geschichte eine bewundernswerte Tiefe. Da spürte man einfach seine Ausbildung und Erfahrungen als exzellenter Schauspieler, der die Grenzen zwischen „Lesung“ und „Schauspiel“ überschritt. Dieses Ein-Mann-Kammerspiel war ein echtes Erlebnis, vielleicht eine der spannendsten Lesungen, die wir bisher besucht hatten. Das Publikum war begeistert und gab stürmischen Applaus und Beifall zum Besten. Als Belohnung gab Roland Jankowsky Zugaben, was wir bei Lesungen eher selten erleben.

Roland Jankowsky alias Overbeck

Nach dem Bühnenprogramm gab es weiterhin die Möglichkeit, sich am Buchstand in der Vorhalle des Theaters Bücher und Autogrammkarten abzuholen bzw. signieren zu lassen. Da der Stand nicht so dicht umlagert war, wie vor der Veranstaltung, nutzte ich die Chance, mich persönlich bei „Overbeck“ für den schönen Abend zu bedanken. Roland Jankowsky hat eine sehr sympathische, freundliche Art, die er seinen Fans entgegenbringt.
Wir plauderten noch ein wenig über die Lesung und natürlich über seine Rolle als „Overbeck“. Und ich musste eingestehen, dass ich diesen „Overbeck“ völlig falsch eingeschätzt hatte, da ich ja nur seine Darstellung in „Wilsberg“ als Kriminaloberkommissar, wo er sich manchmal eher wie ein US-Cop denn als deutscher Beamter aufführt, kenne.
Da ich ihn nun persönlich kennenlernen durfte, betrachte ich „Overbeck“ mit ganz anderen Augen und sehe hinter dieser Rolle den sympathischen Schauspieler Roland Jankowsky.

Autor mit “Overbeck”

Diese Begegnung und das kurze, persönliche Gespräch mit Roland Jankowsky war für mich persönlich eine tolle Begegnung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Es passiert nicht sehr oft, dass man mit einem prominenten Schauspieler so auf Tuchfühlung gehen kann – Respekt „Overbeck!“.
„Overbeck“ erzählte mir unter anderem, dass er als Roland Jankowsky in Leverkusen geboren wurde und heute in Köln lebt. Als „Overbeck“ lebt er freilich in Münster. Na, vielleicht begegnet man sich eines Tages auf ein Kölsch wieder! Prost!
Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, Herr Kriminaloberkommissar …

Weiterführende Links:

Homepage Roland Jankowsky: https://www.rolandjankowsky.de

Wilsberg in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/serien/wilsberg

Quelle: Webseite von Roland Jankowsky

So schön ist Lanzarote #2: Jameos del Agua

Auf meiner Rückfahrt vom Mirador del Rio besichtigte ich direkt ein weiteres Highlight der Insel.
Die Jameos del Agua befinden sich in einem natürlich entstandenen Höhlen- und Tunnelsystem im Lavagestein. Nach Plänen von César Manrique wurden die Höhlen in den 60er-Jahren zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum ausgebaut.
Diese Lavaröhren sind eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Lanzarote.

Das Tunnelsystem ist durch den Ausbruch des Vulkans “Monte Corona” vor ca. 3.000 Jahren entstanden. Nach dem Vulkanausbruch entstanden Röhren, deren Decken teilweise einbrachen (die sog. “jameos”).

Die mit einem Wasserbecken ausgefüllte Höhle ist 60 Meter lang und jeweils 20 Meter hoch und breit. Im Salzwasser lebt eine blinde, weiße Krebsart, die nur auf Lanzarote zu finden ist und normalerweise in einer Meerestiefe von 3.000 Metern zu finden ist.

Der überdachte Teil der Jameos del Agua, die eigentliche “Höhle”
Hier befindet sich auch ein kleines Restaurant
Die Höhle ist 60 Meter lang und jeweils 20 Meter breit und hoch
Im Salzwasser leben blinde weiße Krebse, die sich von Algen ernähren
Warum die Krebse sich hier angesiedelt haben, ist nicht eindeutig geklärt

Verlässt der Besucher die Höhle wieder, gelangt er zu einem wunderschönen Pool, dem Jameo Grande.

Diesen Pool möchte man am liebsten sofort benutzen, was natürlich nicht erlaubt ist.

Der wunderschöne Pool, im Hintergrund der Atlantik.

Aufgang vom Pool, im Hintergrund die Höhle mit den Albino-Krebsen.

Direkt hinter dem Pool befindet sich in einer weiteren Grotte das Auditorium, das über eine besonders gute Akustik verfügt. Dieser Konzertsaal mit 600 Sitzplätzen bietet eine wunderschöne Kulisse für regelmäßig stattfindende Konzerte.

Das Auditorium mit 600 Sitzplätzen
Hier finden regelmäßig Konzerte statt. Das Auditorium hat eine besonders gute Akustik.

Oberhalb des Lavatunnels kann sich der Besucher im “Casa de los Volcanes” über den Vulkanismus auf den Kanarischen Inseln informieren, zusätzlich sind hier Kunstwerke von César Manrique zu sehen.

Da César Manrique der prägende Künstler von Lanzarote war, zeige ich Ihnen in meinem nächsten Bericht Impressionen aus seinem ganz besonderen Wohnhaus (bis 1987),  der Fundación César Manrique.

Quellen: BAEDEKER Lanzarote

So schön ist Lanzarote #1: Mirador del Rio

Über den Wolken …

Nach einer Flugzeit von 4 Stunden 30 Minuten Landung auf dem Flughafen in Arrecife

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Nachdem ich Ende August 2021 auf der kanarischen Insel La Gomera war, besuchte ich diesmal die sehr abwechslungsreiche Kanaren-Insel Lanzarote.
Lanzarote hat mich wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass es auf einer Vulkaninsel so viele interessante Highlights gibt.
Da ich vor meiner Reise natürlich viele Videos über Lanzarote gesehen habe, verschlug es mich als erstes zu dem grandiosen Aussichtspunkt Mirador del Rio, der von dem Künstler César Manrique (unter Mitwirkung von Jesús Soto und dem Architekten Eduardo Caceres) im Jahr 1974 eröffnet wurde.
Der Name des Künstlers César Manrique (1919-1992) taucht überall auf der Insel auf, er war ein spanischer Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer auf der Kanareninsel Lanzarote, der das Bild der Vulkaninsel entscheidend geprägt hat.

Der Mirador del Rio befindet sich in einer Höhe von 475 Metern an der nördlichen Steilküste des über 600 Meter hohen Famara-Massivs. Die Architekten ließen an dieser Stelle einen ganz besonderen Aussichtsplatz mit einer Caféteria errichten.
Von dort hat der Besucher sowohl aus dem Café als auch außerhalb einen fantastischen Blick auf die seit Ende 2018 anerkannte achte bewohnte kanarische Insel La Graciosa und die unbewohnten Inseln Alegranza und Montaña Clara sowie dem Felsen Roque del Este.

Die Insel La Graciosa und im Hintergrund die unbewohnten Inseln Alegranza und Montaña Clara sowie der Fels Roque del Este
Zu sehen ist der Ort Caleta del Sebo mit seinem Hafen

Der “Zeitreisende” am Mirardor del Rio

Bei einem Besuch sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, im Café den herrlichen Blick aus dem abgerundeten Panorama-Fenster auf die Inseln zu genießen. Ein atemberaubender Anblick!

Das Café im Mirador del Rio, gestaltet von César Manrique.

Ein atemberaubender Anblick durch das große Panoramafenster auf die Inseln

Auch der Blick auf die andere Seite mit dem Besucher-Parkplatz ist sehr interessant.

Den Gang auf die oberste Aussichtsplattform sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.
Der Mirador del Rio verbindet in seiner Gestaltung die perfekte Synthese von Natur und Architektur.
In einem meiner nächsten Beiträge werde ich auch über meinen Ausflug auf die Insel La Graciosa berichten.

Auf der Rückfahrt vom Mirador del Rio besuchte ich die von César Manrique entworfene Sehenswürdigkeit Jameos del Agua.
Dazu mehr in meinem nächsten Bericht, der in Kürze erscheinen wird.

Quellen: BAEDEKER Lanzarote

Zeitreise ins Köln der Goldenen Zwanziger Jahre

Vor einigen Tagen war ich mal wieder auf einer Zeitreise ins Köln des Jahres 1926.

Möglich wird diese Zeitreise durch ein ganz besonderes Projekt.
Durch Virtual Reality wird der Besucher von TimeRide in die Lage versetzt, in einer alten Straßenbahn durch Köln zu fahren und sich komplett 360° umzuschauen.
TimeRide ist seit Oktober 2017 am Alter Markt 36-42 mitten in Köln zu finden. Mit einer VR-Brille kann sich der Besucher auf eine virtuelle Rundfahrt durch Köln begeben.

Im neuen Programm – Köln 1926 – taucht der Besucher zunächst im Hutmacherladen der Familie Riedschneider mit Tessa in die Welt der glamourösen Mode der Zwanziger Jahre ab. In den 1920ern trug jeder einen Hut und die Wahl des Hutes sagte viel über den Träger aus! In dem liebevoll ausgestalteten Geschäft wird anhand zahlreicher Originale der Kölner Hutmacherfamilie Diefenthal die Kunst des Huttragens und des Hutmachens veranschaulicht. Außerdem erfahrt ihr mehr über Tessas dringenden Spezialauftrag.
Text-Quelle: TimeRide

Nach dieser schönen Einführung ins Köln des Jahres 1926 kommt dann für den Besucher der Höhepunkt der Zeitreise: eine virtuelle Fahrt mit einer VR-Brille in der ersten elektrischen Kölner Straßenbahn.
Der Besucher fährt vom Alter Markt in Richtung Kölner Dom und sieht auf der Fahrt den alten Hauptbahnhof, das Schauspielhaus und das Umfeld des Doms, so wie es damals aussah. Die Straßenbahn fährt durch viele Gassen und die Fahrt endet diesmal am Neumarkt in einem Karnevalstreiben. Und dann passiert etwas ganz Großartiges!
Mit TimeRide geht der Besucher auf eine packende Zeitreise und erlebt das unzerstörte Köln und das faszinierende Lebensgefühl der legendären Zwanziger Jahre!

Alle weiteren Infos sind auf der übersichtlichen Homepage von TimeRide-Köln zu finden.
TimeRide gibt es mittlerweile auch in Berlin, Frankfurt, Dresden und München.

Hier der Trailer von TimeRide-Köln zum aktuellen Programm.

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Fazit:
Ich werde diese faszinierende Zeitreise mit Sicherheit noch einmal wiederholen! Diese Reise ist auch eine tolle Idee für Touristen, die Köln und Umgebung besuchen.

siehe auch:
Zeitreise ins Jahr 1910 – ins alte Cöln zur Kaiserzeit
Neue Zeitreise in die 20er Jahre in Köln

Am Strand von Westkapelle und Domburg/Niederlande

Im letzten Teil meiner Reihe über einen Kurztrip an die holländische Küste auf der Halbinsel Walcheren zeige ich in diesem Beitrag Fotos vom Strand in Westkapelle und Domburg.
Vor allem Domburg hat mir wieder sehr gefallen, vor 50 Jahren habe ich dort mehrfach meinen Sommerurlaub mit den Eltern verbracht. Also mal wieder eine schöne Zeitreise …

Hier zunächst einige Fotos von Westkapelle.

Landungsfahrzeug Sherman-Tank. Monument zur Befreiung der Niederlande am 1.11.1944

Windmühle “De Noorman”
Deich und Polderhuismuseum Westkapelle

Die folgenden Fotos zeigen den Strand von Domburg.

Badpaviljoen von 1889. Heute sind hier 9 Privat-Wohnungen in exklusiver Lage. Im Erdgeschoss befindet sich ein schönes Restaurant.

Der Wasserturm von 1933 als Wahrzeichen von Domburg

Zum Abschluss zeige ich Ihnen noch ein Video über meine Reise.
Es waren mal wieder sehr schöne Tage bei bestem Wetter!
In diesem Sinne: “Tot ziens” (bis bald).

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