New York #8: SUMMIT One Vanderbilt

Am vorletzten Tag meines Aufenthalts in New York City habe ich die spektakuläre Aussichtsplattform SUMMIT One Vanderbilt besucht, sie befindet sich direkt am Grand Central Terminal (Hinweis: das Ticket war zum Zeitpunkt meiner Reise (Ende April 2025) in keinem New York-Pass enthalten).
Eigentlich wollte ich einen Tag früher hin, aber aufgrund des schlechten Wetters hatte ich den Termin um einen Tag verschoben.

Unser Guide mit einem Modell des SUMMIT

Ein normales Ticket SUMMIT Experience kostet 44 Dollar (eine vorherige Online-Reservierung ist zu empfehlen). An diesem Abend habe ich mich jedoch für ein anderes Ticket entschieden, und es nicht bereut: das SUMMIT Premium Experience-Ticket.
Hierbei hat der Besucher einen exklusiven Prioritätszugang, eine 90-minütige Führung in einer Kleingruppe mit eigenem Guide und erhält ein digitales Fotopaket.
Für einen besonderen Nervenkitzel und einen unglaublichen Ausblick kann man am Ende der Führung nochmals 12 Stockwerke höher im weltweit größten gläsernen Außenaufzug fahren (ist ebenfalls im Premium-Ticket enthalten).

Auf drei verschiedenen Ebenen taucht der Besucher ein in eine magische Welt aus Kunst, scheinbar grenzenlosem Raum und ein Spektakel aus Licht und Energie. Zwei gläserne Vorsprünge hängen 335 Meter (1.100 Fuß) über Manhattan, der Ausblick ist einfach grandios! Das SUMMIT hat eine Spiegelfläche von insgesamt 2.822 Quadratmetern.
Die Kunst-Installationen AIR wurden von Künstler Kenzo Digital erschaffen.

Ein “Zeitreisender” im SUMMIT :-)

Kunst im SUMMIT: REFLECT (Künstlerin Yayoi Kusama)

Das SUMMIT One Vanderbilt bietet einen fantastischen Blick auf das Empire State Building und das Chrysler Building.

Blick vom SUMMIT auf das Chrysler Building

Fantastischer Blick auf das Empire State Building

Der Aufenthalt auf den drei Ebenen dauert mindestens 90 Minuten, unsere Gruppe war aber über 2 Stunden dort. Ein weiterer Vorteil des Premium-Tickets ist, dass man keine Wartezeiten an den Aufzügen hat. Mit Guide erhält die Gruppe sofort einen Aufzug (nach oben und unten) und muss nicht länger anstehen (die Wartezeit an den Aufzügen kann ansonsten schon mal länger sein).

Hier noch einige Aufnahmen aus meinem New York-Video:

Fazit: Ein Besuch im SUMMIT ist ein ganz besonderes Erlebnis, für mich die beste Aussichtsplattform in Manhattan!

Im nächsten und letzten Blogbeitrag über meine Reise nach New York zeige ich Ihnen Bilder von einer Bus-Tour durch die Stadtteile Harlem, Bronx, Queens und Brooklyn.

New York #7: Im Central Park

Bei einem Aufenthalt in New York ist der Besuch des Central Parks immer sehr entspannend! Der Park hat eine Größe von 340 Hektar, eine Länge von 4,07 km und eine Breite von 860 Metern. Jedes Jahr kommen ca. 25 Millionen Besucher.
Da ich diesmal den Park komplett umrunden wollte (das sind 10 km!), hatte ich mir ein Fahrrad geliehen und bewusst auf ein E-Bike verzichtet (was ich dann doch ab und zu bereut habe).

Die Fußwege und die Fahrradwege sind getrennt, so dass man mit dem Bike sehr flott fahren kann. Allerdings geht es immer wieder ordentlich rauf und runter, so dass ein E-Bike ab und zu doch die bessere Wahl gewesen wäre :-)

Blick auf die Zwillingstürme San Remo

Ich hatte einen super-sonnigen Tag Ende April erwischt und der Park stand in voller Blüte, ein wunderschöner Anblick.

Ein Highlight im Park ist das Bootfahren und Kinder können auch kleine Segelboote per Fernsteuerung auf dem See fahren.

“Bethesda Terrace” mit dem schönen Brunnen

Engelsstatue “Angel of the Waters”

Central Park Boathouse und Lake
Ein Highlight im Park ist das Bootfahren
Kleine graue Eichhörnchen sind auch oft zu sehen :-)

Im Hintergrund Blick auf die “Billionaires’ Row”

Insgesamt habe ich den Park an diesem Tag zweimal umrundet und bin somit in ca. 4 Stunden 20 km gefahren. Danach war ich aber auch völlig “platt” und hatte sogar einen leichten Sonnenbrand. Aber es war einfach herrlich!!

In meinem nächsten Beitrag nehme ich Sie mit auf die spektakuläre Aussichtsplattform SUMMIT One Vanderbilt, meine Nummer 1 in New York!

New York #6: Die Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge zählt zu den bekanntesten Bauwerken New Yorks. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1883 verbindet sie die Stadtteile Manhattan und Brooklyn und fasziniert Einheimische wie Touristen durch ihre beeindruckende Architektur und ihre historische Bedeutung.
Ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge gehört daher zu den absoluten Highlights während eines Aufenthalts in New York. Man braucht jeweils etwa 45 Minuten, um die Brücke zu überqueren (incl. Fotostopps).

Blick vom One World Trade Building auf die Brooklyn Bridge (rechts) und die Manhattan Bridge (links).

Die Brücke war zur Zeit ihrer Fertigstellung im Jahr 1883 die längste Hängebrücke der Welt mit einer Gesamtlänge von rund 1.825 Metern und einer Hauptspannweite von 486 Metern.
Vor allem der fantastische Blick auf Manhattan – ganz besonders in der blauen Stunde – ist einfach grandios.

Die Brooklyn Bridge ist immer gut besucht.
Ihre charakteristischen Türme sind aus Kalkstein, Granit und Zement gefertigt und ragen etwa 84 Meter über den East River.

Blick Richtung Brooklyn.
Blick Richtung Lower Manhattan.

Von Manhattan führt die Brücke direkt in die Brooklyn Heights und Dumbo (eine Abkürzung für “Down under the Manhattan Bridge Overpass“). Hier wohnen wohlhabende Familien und Businessleute.

Blick von Brooklyn auf Lower Manhattan.

Ein ganz besonderer Fotospot bietet sich dem Besucher in der Washington Street: dort kann man durch die Brückenpfeiler der Manhattan Bridge das Empire State Building fotografieren. Ein fantastischer Blick!

Die Manhattan Bridge

Beliebter Fotospot: Blick durch die Manhattan Bridge auf das Empire State Building, aufgenommen in der Washington Street.
In der Washington Street, grandioser Fernblick auf das ESB.

 

Bei so vielen Eindrücken kann der Besucher aber auch im Brooklyn Bridge Park entspannen und dabei immer wieder den Blick auf Manhattan genießen.

Blick auf die Manhattan Bridge

Der “Zeitreisende” unter der Brooklyn Bridge.

Und ein leckeres Eis für 12 Dollar von der Brooklyn Ice Cream Factory entspannt natürlich auch :-)

 

Wieder in Manhattan angekommen schlenderte ich entlang des East River und genoss den Ausblick bei schönstem Aprilwetter bis 27 Grad!!!

Blick vom Ufer des East River auf die Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge.

In meinem nächsten Bericht nehme ich Sie mit in den Central Park, den man bei einem New York-Besuch ebenfalls unbedingt gesehen haben muss!!

In meinem New York-Video findet ihr meinen Spaziergang über die Brooklyn Bridge ab Minute 17:31.

New York #5: Fahrt auf der Staten Island Ferry

New Yorks drittgrößter, aber gleichzeitig am wenigsten besiedelter Stadtbezirk ist Staten Island.
Für Touristen ist besonders die Staten Island Ferry interessant. Sie pendelt mehrmals stündlich zwischen Manhattan und Staten Island und ist komplett kostenlos!
Die Überfahrt dauert ca. 25 Minuten und bietet einen grandiosen Blick auf Lower Manhattan und die Freiheitsstatue.

Hier meine Eindrücke von der Überfahrt.

Nach meiner Rückkehr in Manhattan war mein nächstes Ziel die Brooklyn Bridge, New Yorks älteste und bekannteste Brücke.
Fotos von meinem Spaziergang über die Brücke folgen in meinem nächsten Bericht.
In meinem New York-Video findet ihr meinen Spaziergang ab Minute 17:31.

New York #4: One World Trade Center, 9/11 Memorial und 9/11 Memorial Museum

An meinem dritten Tag in New York fuhr ich zum One World Trade Center. Von der Metro-Station in der Nähe meines Hotels konnte ich direkt dorthin fahren. Schon während der Fahrt gingen mir nochmal die Bilder und Videos vom Anschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001 durch den Kopf.
Das One World Trade Center, abgekürzt 1 WTC (bis März 2009 auch Freedom Tower), ist ein Wolkenkratzer im neuen World Trade Center. Das Gebäude wurde von 2004 bis 2015 errichtet.

Das One World Trade Center ist mit 541 Metern das höchste Gebäude der USA und das siebthöchste Gebäude der Welt.

Der Blick oben vom One World Observatory ist wirklich gigantisch (Aussichtsplattform auf den Etagen 100–102 des One World Trade Centers).

Blick auf die Manhattan Bridge (links) und die Brooklyn Bridge (rechts).
Blick auf die Freiheitsstatue.
Der “Zeitreisende” im One World Observatory :-)
Blick Richtung Central Park.

Nach ca. 90 Minuten fuhr ich wieder im Express-Tempo nach unten und ging zum 9/11 Memorial. Dort wo die Twin Tower vor dem Anschlag standen, wurden zwei Becken mit Wasserfällen installiert. Auf den Rändern der beiden Becken wurden die Namen aller 2.983 Verstorbenen der Anschläge von 2001 und 1993 eingefräst. Da dies ein sehr bewegender und emotionaler Ort ist, habe ich mich bewusst mit Fotos zurückgehalten.

Noch bewegender danach war der Besuch im 9/11 Memorial Museum. Ich habe lange überlegt, ob ich im Museum Fotos machen soll und habe mich letztendlich dagegen entschieden. Es gibt im Internet viele Seiten über das Museum.
Diese Gedenkstätte auf dem Gelände des zerstörten World Trade Centers erinnert an die 2.983 Todesopfer der Terroranschläge am 11. September 2001 und der sechs Opfer des Bombenanschlags von 1993 auf das World Trade Center.

Dieses Foto sieht der Besucher am Beginn des Rundgangs durch das Museum. Es wurde nur wenige Minuten vor dem Anschlag aufgenommen.

Mein über zweistündiger Besuch war wie eine Zeitreise und alle Erinnerungen an die damaligen Berichte kamen wieder hoch. Nachdem ich anschließend nochmal zum 9/11 Memorial ging, musste ich erstmal versuchen, die Eindrücke zu verarbeiten.

Anschließend besuchte ich den Oculus, ein wirklich faszinierendes Gebäude. Dieses Gebäude ist eine Kombination aus neuem Bahnhof und einer riesigen Shopping-Mall mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 45.000 m² (Fertigstellung am 3.03.2016).

Der Oculus in der Nähe des Ground Zero.
Auf mehreren Etagen befinden sich Einzelhandelsgeschäfte.
Gleichzeitig befindet sich im Oculus ein großer Bahnhof

Nach diesen intensiven Eindrücken schlenderte ich entspannt durch Lower Manhattan und irgendwann kehrte ich in einem schönen Restaurant ein.
In New York City läuft man jeden Tag mindestens 10-20 Kilometer und ist abends völlig geschafft. Aber es ist jedes Mal ein sehr intensiver Tag!

In meinem nächsten Bericht zeige ich Ihnen Eindrücke von meiner Fahrt auf der Staten Island Ferry und einem wunderbaren Blick auf Lower Manhattan und die Freiheitstatue.

New York #3: Rockefeller Center (Top of the Rock)

Nach der Besichtigung des Empire State Buildings und der weiteren Aussichtsplattform The EDGE musste ich erstmal ins Hotel, um eine kleine Pause einzulegen.  In Manhattan läuft man jeden Tag zwischen 10 und 20 Kilometer und ist abends total platt.

Aber da ich für den Abend noch Karten für die Aussichtsplattform Top of the Rock hatte (auch hier ist eine Online Vorab-Reservierung erforderlich), machte ich mich gegen 18.00 Uhr auf den Weg. Mein Hotel lag nur 15 Minuten zu Fuß vom Rockefeller Center-Komplex entfernt.

Blick auf das Gebäude 30 Rockefeller Plaza, eines der bekanntesten Gebäude des Komplexes.

Das Rockefeller Center ist ein Gebäudekomplex im Stadtbezirk Manhattan und besteht aus insgesamt 20 Bauten, darunter 19 Hochhäusern.
Sehr bekannt ist die Prometheus-Statue auf der Lower Plaza. Im Winter verwandelt sich die Plaza in eine Eiskunstlaufbahn.

Die Prometheus-Statue

Nach einer Wartezeit von 20 Minuten ging es dann im Express-Lift hinauf auf die Aussichtsplattform. Von dort hat man einen grandiosen Blick auf Lower Manhattan und auf der anderen Seite auf den Central Park.

Blick vom Top of the Rock Richtung Empire State Building und Lower Manhattan (links das Summit One Vanderbilt)
ESB und im Hintergrund das One World Trade Building (“Freedom-Tower”)

Blick auf die St. Patrick´s Cathedral
In der Abenddämmerung ist der Blick besonders magisch

Das Top of the Rock liegt näher am Central Park, dafür liegt die neue Aussichtsplattform Summit One Vanderbilt näher am Empire State Building und hat für mich den tollsten Blick über Manhattan. Außerdem hat man hier einen sehr schönen Blick auf das Chrysler-Building. Hier war ich dann am vorletzten Abend meines Aufenthaltes (Bericht folgt).
Auf dem Top of the Rock gibt es eine sehr schöne Bar und im Außenbereich kann der Besucher mit einem Getränk den Blick über Manhattan genießen.
Nach ca. 90 Minuten ging es dann wieder abwärts und ich schlenderte wieder Richtung Hotel.
Dort ließ ich diesen erlebnisreichen Tag mit einem leckeren Cocktail ausklingen.

Am nächsten Tag fuhr ich zum One World Trade Center und besichtigte das One World Trade Building, das 9/11 Memorial und das 9/11 Memorial Museum.
Davon mehr in meinem nächsten Bericht.

Mein New York-Video: