Buchtipp: Transport 4 – Mondbeben (Phillip P. Peterson)

Quelle: BoD – Books on Demand

Inhalt: Russel und die anderen Kolonisten haben sich endgültig auf New California eingerichtet und halten sich für sicher. Doch dann stolpert ein schwer verletzter Fremder aus dem totgeglaubten Transporter und redet von einer schrecklichen Gefahr, bevor er in ein tiefes Koma fällt. Verzweifelt versucht Russell der Bedrohung auf den Grund zu gehen und herauszufinden, woher der Fremde kam. Doch der Transporter scheint nach wie vor tot zu sein. Als Russell im Gepäck des Fremden auf ein schier unglaubliches Geheimnis stößt, ist es fast zu spät.

Wer mein Blog regelmäßig besucht, der weiß, dass ich ein großer Fan der Romane von Phillip. P. Peterson bin.

Der 4. Band der „Transport“-Reihe war für mich wieder spannend von Anfang bis Ende. Auch diesen Roman des Autors habe ich wieder in Rekordzeit zu Ende gelesen.
Mein Tipp: man sollte die Romane „Transport 1“ bis „Transport 3“ vorher gelesen haben, um sämtliche Hintergründe der Handlung zu verstehen.

Zur Erläuterung: Bei einem Transporter handelt es sich um ein außerirdisches Artefakt, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Eine außerirdische Zivilisation hat verschiedene Transporter in der Galaxis verstreut. Durch die Programmierung eines Zielcodes werden die Personen im Transporter ohne Zeitverlust auf andere Planeten unserer Galaxis transportiert.

Im 4.Teil wird die Geschichte von Russel und den anderen Bewohner des Planeten New California weiter erzählt. Das Leben der Bewohner von New California ändert sich plötzlich, als ein Fremder aus einem totgeglaubten Transporter fällt und vor einer neuen schrecklichen Gefahr warnt. Um welche Gefahr es sich handelt, bleibt lange unklar. Die Handlung spielt in der zweiten Hälfte des Romans überwiegend auf dem Mond. Als die eigentliche Gefahr erkannt wird, ist es für die Menschheit auf der Erde schon fast zu spät…
Mehr soll von der Handlung hier nicht verraten werden.

Gut fand ich auch in diesem Roman, dass die Reisen in den Transportern wieder anschaulich dargestellt wurden. Ich hätte mir aber gewünscht, dass bei den Reisen der beschriebene Planet mit seiner außerirdischen Lebensform etwas ausführlicher beschrieben wird. Hierin liegt meines Erachtens für weitere Romane noch ein großes Entwicklungspotential.
Ferner interessiert mich sehr, warum die Menschheit – neben den Erbauern der Transporter – die einzige intelligente Lebensform in der Galaxis ist (Aussage im ersten Roman der Reihe). Leider wurde auch im 4. Teil dazu (noch) nichts geschrieben.
Wenn es also nach mir geht, können gerne weitere Romane der Transport-Reihe folgen, um eine Antwort zu finden!
In unserer Galaxis wurden bestimmt noch weitere Transporter von den Erbauern versteckt…

Nochmal der Hinweis: Peterson-Romane machen süchtig! Also Vorsicht!
Auch der 4. Teil der „Transport“-Reihe hat mich wieder bestens unterhalten. Nur schade, dass ich jetzt wieder einige Monate auf den nächsten Roman warten muss.
Als Entschädigung durfte ich den Autor am 14.09.19 auf dem 3. BrühlCon persönlich kennenlernen! Ich nutzte natürlich die Gelegenheit, meine Romane signieren zu lassen und interessante Gespräche mit ihm zu führen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis!

Wer in den Roman erstmal reinschnuppern möchte, kann sich folgendes Video aus dem YouTube-Kanal des Autors anschauen.
Wie immer startet das Video aus Datenschutz-Gründen erst nach einem Klick auf den Play-Knopf (siehe Hinweis unter dem Video).

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Quelle: Phillip P. Peterson SCIENCE/fiction/YouTube

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
Transport war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2“ und „Transport 3“.
Mit Paradox gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane Paradox 2 und Paradox 3, womit die „Paradox“-Reihe nunmehr abgeschlossen ist.

Hinweis: ich habe kein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten und den Roman als Taschenbuch gekauft.

Weitere Romane des Autors, über die ich geschrieben habe:
Flug 39
Das schwarze Schiff

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors

Buchtipp: Dark Matter – Der Zeitenläufer (Blake Crouch)

Quelle: Goldmann Verlag

„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das seines hätte sein können. In diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren und er selbst ist ein gefeierter Wissenschaftler. Auf der Suche nach seiner eigenen Realität begibt Jason sich auf eine atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontiert. Denn Jason erfährt, was gewesen wäre, wenn…

Als mein Sohn mir vor einigen Wochen das sehr schön gestaltete Buch „Dark Matter – Der Zeitenläufer“ des amerikanischen Autors Blake Crouch mit dem Satz „Das musst du unbedingt lesen“ in die Hand drückte, ahnte ich schon, dass dieser Roman den „Zeitreisenden“ bestimmt faszinieren würde. Eine Kollegin hatte mir das Buch ebenfalls schon vor einigen Monaten empfohlen, jetzt war es also soweit.
Um eins vorweg zu nehmen: ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einfach nur mega-spannend!

Worum geht es?
Sicherlich hat sich jeder Mensch schon einmal die Frage gestellt, wie sich das eigene Leben geändert hätte, wenn man zu irgendeinem Zeitpunkt einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Wäre ich dann glücklicher und zufriedener? Und was wäre, wenn es von dieser anderen Realität noch unzählige andere „Realitäten“ geben würde?

Inhalt
Der College-Professor Jason Dessen verlässt eines Abends seine Familie, um sich spontan mit einem Kumpel vom College in einer Kneipe zu treffen. Er kehrt jedoch nicht mehr zurück, denn auf dem Rückweg wird er von einem maskierten Mann überfallen und niedergeschlagen.
Als er anschließend wieder erwacht, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund“. Jason ist zwar zurückgekehrt, doch er stellt fest, dass er seine Frau nie geheiratet hat und sein Sohn nie geboren wurde. Und er ist auch kein College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Wie kann das sein?

Meine Gedanken zum Roman
Wie schon eingangs erwähnt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Hauptdarsteller erlebt nämlich nicht nur diese eine andere Realität, sondern auf seiner abenteuerlichen Reise gelangt Jason in ganz unterschiedliche Welten. Viele haben mit seiner vertrauten Umgebung gar nichts gemeinsam, manche Welten unterscheiden sich nur ganz geringfügig von seiner eigenen Welt. Und irgendwann stellt sich der Leser die Frage, welche Welt ist nun die einzig wahre Welt? Können wir nur eine Welt wahrnehmen, obwohl vielleicht unzählige Parallelwelten dazu existieren?

Blake Crouch hat mit dem „Zeitenläufer“ einen außerordentlich packenden Science-Fiction-Roman geschrieben. Der Leser findet sich im Roman selbst wieder, denn jeder hat sich schon einmal die Frage gestellt: „Was-wäre-wenn?“. Der Roman zeigt auf, dass jede Entscheidung im Leben eine weitere Entscheidung bewirkt. Jason Dessen durchlebt unzählige Parallelwelten und hat am Ende nur den einen Wunsch, in seiner ursprüngliche Welt wieder anzukommen. Ob ihm das gelingt, möchte ich hier natürlich nicht verraten.

„Dark Matter – Der Zeitenläufer“ ist ein spannender Mix aus Quantenphysik, Thriller und Science-Fiction. Der Inhalt ist spannend, ungewöhnlich, teilweise beängstigend und gleichzeitig faszinierend!
Auf die geplante Verfilmung des Romans bin ich sehr gespannt. Ich habe den Ausflug in verschiedene Parallelwelten sehr genossen!

Wie der schöne Buchumschlag von „Dark Matter“ entstanden ist, erläutert folgendes Video.

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Quelle: Verlagsgruppe Random House/YouTube

siehe auch:
Website des Autors Blake Crouch

Buchtipp: „Das schwarze Schiff“ – Phillip P. Peterson

„Das Schwarze Schiff“ – © Books on Demand Phillip P. Peterson

Captain Jeff Austin und seine Crew stranden im interstellaren Leerraum, nachdem ihr Bomber bei einem Einsatz schwer beschädigt wurde.
Ihre letzte Hoffnung ist ein riesiges außerirdisches Raumschiff, das scheinbar verlassen zwischen den Sternen treibt. Sie bahnen sich einen Weg hinein. Doch dann wird die Befürchtung zur Gewissheit: Sie sind an Bord nicht allein und schon bald bedrohen unheimliche Wesen die Gestrandeten.
Es scheint nur einen Ausweg zu geben: Jeff macht sich mit den letzten Überlebenden auf den Weg zum weit entfernten Zentrum des Schiffes, um dem finsteren Geheimnis der Außerirdischen auf die Spur zu kommen.
Doch nichts kann sie auf das Grauen vorbereiten, das tief im Inneren des schwarzen Schiffes auf sie wartet.
(Quelle: Klappentext, Das schwarze Schiff – Phillip P. Peterson)

Nachdem ich bisher alle Bücher von Phillip P. Peterson regelrecht „verschlungen“ habe, war ich auf das neueste Werk des Autors mal wieder sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht.

Diesmal handelt es sich nicht nur um eine reine Science Fiction-Story, sondern eine gehörige Portion Horror gehört auch dazu.

In einer fernen Zukunft beherrscht die Menschheit die überlichtschnelle Raumfahrt, doch leider gehören Kriege immer noch zur Tagesordnung.
Ein gestrandetes Raumschiff mit Captain Jeff Austin und seiner Crew treibt mit einem defekten Triebwerk im All und entdeckt als letzte Hoffnung ein großes außerirdisches Raumschiff, dass die Gestrandeten aufnimmt.
Die Besatzung kann mit einem Computer kommunizieren und es werden großzügig Räume und Verpflegung zur Verfügung gestellt.
Doch schon bald bemerkt die Mannschaft, dass sie nicht allein in diesem riesigen Raumschiff sein kann. Bei der Erkundung des Schiffs werden die Besatzungsmitglieder nach und nach auf bestialische Art und Weise ermordet und die restliche Crew muss erkennen, dass das Grauen mitten unter ihnen weilt.

Die Handlung hat mich wieder einmal sehr gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn ich die Beschreibung der ermordeten Personen nicht so detailreich gebraucht hätte, packten mich gerade diese Seiten besonders und das Gefühl des Grauens wurde geradezu greifbar. Im Laufe der Zeit wurde die Handlung fast unerträglich und die spannende Auflösung der Geheimnisse des riesigen Raumschiffs kam genau zur richtigen Zeit.

Das Ende des Romans kam für mich etwas zu schnell, das hätte gerne noch etwas ausführlicher sein können. Auch wie sich der beschriebene Bösewicht in der Handlung so verhalten und durchsetzen konnte, war stellenweise für mich nicht immer nachvollziehbar.
Aber das mag jeder Leser für sich entscheiden. Auch wenn ich bisher bewusst nicht viel SF-Horror gelesen habe, so hat mich dieser Roman doch sehr mitgenommen.

Nach der Lektüre habe ich jetzt nur ein großes Problem: hoffentlich brauche ich nicht allzu lange auf den nächsten Roman von Phillip P. Peterson zu warten. Irgendwie warte ich sehnsüchtig auf Paradox 3.

Zum Autor:
Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
„Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und bei Audible erreichte und aus dem sich schließlich eine erfolgreiche Trilogie entwickelte, deren erster Teil in englischer Sprache soeben in den USA erschienen ist.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.

Weitere Informationen über Phillip P. Peterson und seine Werke sind auf der Website Raumvektor zu finden.

Der Autor hat auch einen eigenen YouTube-Kanal, hier der Trailer zum Roman.

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Ein Rezensionsexemplar wurde mir vom Autor freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Produktinfo:
Taschenbuch: 472 Seiten
Verlag: Books on Demand, Auflage: 1 (11. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3748128894
ISBN-13: 978-3748128892
Hörbuch: voraussichtlich ab 15.11.2018 bei Audible erhältlich.

siehe auch:
Buchtipp: „Transport“ – Phillip P. Petersen
Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“
Buchtipp: Paradox ² (Phillip P. Peterson)
Zeitreise-Roman: Flug 39 (Phillip P. Peterson)

GarchingCon 2018

Der ConOpener zum GarchingCon 2018: ein galaktischer Trailer zur Miniserie OLYMP.

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Quelle: wybort/YouTube

Der GarchingCon ist mitterweile Geschichte und ich bin immer noch schwer begeistert.

Ich war erst zum zweiten Mal (nach 2011) auf einem Con. Zusammen mit Martin Ingenhoven vom Heftehaufen sind wir am Freitag schnell und ohne Stress zunächst nach Garching gefahren, wo wir freundlicherweise bei meinem Sohn Sebastian übernachten konnten.
Um 16.30 Uhr sind wird anschließend dann nach München-Trudering gefahren, wo dieses Jahr der Con ausgetragen wurde.
Direkt vorweg: die Planung und Organisation im Kulturzentrum war das ganze Wochenende hervorragend, nochmals einen galaktischen Dank an das gesamte Team!

Im großen Saal LIMBUS fanden die großen Veranstaltungen statt, im Obergeschoss waren die Fanclubs und Kleinverlage vertreten und im Raum K´AMANA fanden u.a. die Kaffeeklatsch-Runden mit den Autoren statt.
Am Freitagabend hat mich besonders der Vortrag von Michael Pfrommer zum Thema „Der Pakt – Die Meister der Insel und die Zeitpolizei“ fasziniert. Ich habe daraufhin Band 1 „Das Andromeda-Backup“ vom TCE erworben.

Michael Pfrommer während seines Vortrags

Der Samstag war für mich der wichtigste Tag und er begann mit einem tollen ConOpener von Raimund Peter, einem Trailer zur Miniserie Olymp.  Einfach klasse!
Anschließend interessierte mich die Podiumsdiskussion zur Mini-Serie PERRY RHODAN OLYMP. Heft 11 ist soeben erschienen und schon in zwei Wochen kommt es zum großen  Finale mit Heft 12.

Perry Rhodan-Autoren und PR-Redaktion während der Podiumsdiskussion zur Miniserie OLYMP.
Zwischen Genesis und Band 3000 – Die Fragestunde zur PERRY RHODAN-Erstauflage.

Ab 15.00 Uhr war ich in der Kaffeeklatsch-Runde bei meinem momentanen Lieblings-PR-Stammgastautor (oder so) Robert Corvus und lauschte der Kurzlesung seines neuen Romans „Das Imago-Projekt“.

Robert Corvus während seiner Lesung zu „Das Imago-Projekt“.
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Quelle: Heftehaufen/YouTube

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Quelle: Heftehaufen/YouTube

Uwe Anton und Hans Frey sprachen über Parallelliteratur (oder Parallellektüre) für Perry Rhodan-Fans und stellten ihre neuen SF-Sachbücher vor.

Sehr interessant war auch der Vortrag von Ulf Fildebrandt über die „Planeten des Perryversums“ im Vergleich zu bisher entdeckten Exoplaneten in der Real-Welt.

Ulf Fildebrandt während seines Vortrags.

Sabine Kropp und Klaus Bollhöfener berichteten über die neuesten Pläne der Perry Rhodan-Redaktion, insbesondere auch im Hinblick auf Band 3000.

Klaus Bollhöfener und Sabine Kropp berichten über die aktuellen Pläne der PR-Redaktion.

Blick auf das Kulturzentrum München-Trudering mit Außenanlage.

Anektoten aus alten Zeiten

Besonderes Interesse fand am Sonntag die Versteigerung von PR-Artikeln – es wurde fleißig geboten.

Ich könnte noch weiter berichten, aber an dieser Stelle möchte ich einfach auf andere Blogs verweisen, die ebenfalls über die Veranstaltung berichtet haben, wie z.B. Martin in seinem Blog Heftehaufen, Norbert Fiks in seinen Gedankensprüngen oder Susan Schwartz (Uschi Zietsch) in ihrem Blog.

Es war eine galaktisch schöne Veranstaltung und beim nächsten GarchingCon bin ich auf jeden Fall wieder dabei!
Insbesondere der persönliche Kontakt zu vielen netten PR-Fans, die ich überwiegend zum ersten Mal in der Real-Welt getroffen habe, machte diesen Con für mich zu einem besonderen Erlebnis!

Christian, Björn und Martin (heftehaufen.de) nahmen eine Idee von Ben Calvin Hary auf und zeigten ihre persönlichen Top 5 Perry Rhodan-Cover der ersten 500 Bände.
Die 3 plauderten vor meiner Kamera gemütlich über Johnny Brucks Meisterwerke. Eine galaktische Idee!

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Alle Videos Quelle: Heftehaufen/YouTube

Hier das Video von Ben Calvin Hary von der Perry Rhodan-Redaktion.

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Quelle: PERRY RHODAN-Redaktion/YouTube

Perry Rhodan-Interviews

Während des Besuchs von Martin Ingenhoven (Blog Heftehaufen) und mir in der Perry Rhodan-Redaktion in Rastatt am 30.11.2017 hatten wir u.a. die Gelegenheit, die Redaktionsassistentin Madlen Bihr und die Marketing-Assistentin Philine-Marie Rühmann zu interviewen.
Martin Ingenhoven stellte die Fragen, ich stand hinter der Kamera.

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Das folgende Video wurde im berühmten „Turmzimmer“ der Perry Rhodan-Redaktion aufgenommen.

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Und hier das Interview mit dem Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick:

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Quelle: Heftehaufen/YouTube

Buchtipp: „Feuer der Leere“ – Robert Corvus

Quelle: Piper-Verlag

Über die Perry Rhodan-Serie wurde ich im Frühjahr 2017 auf den Roman „Feuer der Leere“ von Robert Corvus aufmerksam, da der Autor in regelmäßigen Abständen auch für die größte Science-Fiction-Serie der Welt schreibt.
Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag nahte, kam ich auf die grandiose Idee, mir diesen Roman zum Geburtstag schenken zu lassen :-)
Umso mehr freute ich mich über das entsprechende Geburtstagsgeschenk meiner Tochter :-)
Daher direkt hier der Hinweis, dass ich kein Rezensionsexemplar erhalten habe und auch keine Provision für diesen Blogbeitrag erhalten werde.

Zum Inhalt des Romans:
In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, da sie zerstört wurde. Es gibt nur noch eine Million Menschen, die in 30 Großraumschriffen leben. Die Menschen werden von Außerirdischen gejagt, den überlegenen Giats. Diese Außerirdischen sind der Menschheit militärisch überlegen und jagen sie durch die Galaxis.
Von den insgesamt 30 Raumschiffen wurden 29 von Menschen gebaut. Ein Raumschiff – die SQUID – ist eine riesige Lebensform, ein lebendes Schiff und hat Menschen von einer sterbenden Kolonie auf einem Planeten in sich aufgenommen.
Die SQUID ist auch das einzige Raumschiff, das eine künstliche Schwerkraft in seinem Inneren geschaffen hat. Auf den anderen Schiffen ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, eine künstliche Schwerkraft herzustellen.
Alle Raumschiffe fliegen zusammen als Schwarm durch die Milchstraße, auf der Suche nach Planeten, auf denen geeignete Nahrungsmittel für die verbliebene Menschheit gefunden werden kann.
Auf den 29 von Menschen gebauten Raumschiffen haben sich unterschiedliche Gesellschaftsformen und Weltanschauungen entwickelt, wobei jede Gesellschaftsform von den anderen mehr oder weniger toleriert wird.
Auf der Suche nach Nahrungsmitteln müssen die Menschen auf dem Planeten Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der große Ähnlichkeit mit der Erde aufweist.
Doch noch während die Menschen darüber nachdenken, was der neue Kontakt für die Bewohner des Planeten Cochada bedeutet, ereignet sich auf der SQUID etwas ganz Besonderes. Ugrôn, ein Besatzungsmitglied der SQUID, spürt in seinem Innern immer wieder die Gedanken und Gefühle der „gütigen Mutter“, des lebendigen Raumschiffes.

Meine Gedanken zum Roman:
Der Leser wird am Anfang des Romans direkt in eine Raumschlacht hineingeworfen, nämlich der Zerstörung des Planeten G’olata, einem wichtigen Stützpunkt der Giats. Der Angriff auf diesen Planeten wird geschildert aus der Sicht der Kampfpilotin Rila Egron-Itara. Ich fühlte mich an Kampfszenen von STAR WARS erinnert und dachte: wenn der Roman schon so fulminant beginnt, wie kann man das noch steigern?
Am Ende der erfolgreichen Zerstörung des Planeten ist das Schicksal der Kampfpilotin Rila ungewiss.

Nach diesem Eingangskapitel geht die Handlung in ruhigere Gewässer über und eine weitere Hauptfigur des Romans wird vorgestellt.
Starn Egron, der Bruder von Rila, hat sich von seiner ursprünglichen Militärkarriere losgesagt und versorgt als Xenofarmer auf der MARLIN die Flotte mit Nahrungsmitteln. Er baut Lebensmittel auf fremden Himmelskörpern an, erntet diese und sorgt somit dafür, dass die Menschen auf den Raumschiffen überleben können.
In den folgenden Kapiteln war ich etwas überfordert mit der Fülle an technischen Details. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie man als Autor auf diese Einzelheiten überhaupt kommen kann und welcher enorme Rechercheaufwand dahinter steckt.
Nicht umsonst schreibt der Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick, auf der Rückseite des Buches:
„Robert Corvus schreibt so bildgewaltig, dass man sich unweigerlich fragt, von welchen Welten der Mann träumt- das ist phantastisch im wahrsten Sinne!“

Das fulminante Tempo am Anfang des Buches lässt im Laufe der weiteren Kapitel nach und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als die Handlung umschwenkt auf die SQUID, dem lebenden Raumschiff.
Die Beschreibung der SQUID und der auf diesem Raumschiff lebenden weiteren Hauptperson Ugrôn ist ganz großes Kino. Insbesondere der Moment, wo Ugrôn sich der Leere des Weltraums ohne Schutzanzug aussetzt, war für mich absolut faszinierend. Robert Corvus beschreibt die Auswirkungen dieses Erlebnisses auf den menschlichen Körper sehr genau und ich bin überrascht, dass man dieses Ereignis nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen evtl. überleben könnte, wenn auch nur für ganz kurze Zeit.

Die folgenden Erlebnisse auf dem Planeten Cochada sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben und die Begeisterung der Besatzung, als sie das erste Mal einen erdähnlichen Planeten betritt und ohne Maske atmen kann, konnte ich sehr gut nachempfinden.
Der Erstkontakt mit den Bewohnern des Planeten Cochada verläuft erwartungsgemäß nicht ohne Probleme.
Als die Situation zu kippen droht, kommt es zu einer unerwarteten Wende.

Über den Ausgang des Romans war ich zwar überrascht, fand ihn aber auch sehr spannend! Hier zeigen sich Möglichkeiten auf, die in einem Folgeroman weiterentwickelt werden können.

Ich habe Robert Corvus während der Lektüre des Romans zum ersten Mal auf der PHANTASTIKA 2017 in Oberhausen getroffen und zusammen mit Martin Ingenhoven vom Blog Heftehaufen haben wir der spannenden Lesung zu „Feuer der Leere“ gelauscht.
Der Autor stellte während der Lesung kosmische Wissensfragen, die die Zuhörer beantworten konnten. So lockerte er die Veranstaltung immer wieder auf. Ich hätte noch wesentlich länger zuhören können!

Lesezeichen waren auf der PHANTASTIKA sehr begehrt :-)
Robert Corvus und der Zeitreisende :-)

Da ich den Roman in vielen kurzen Etappen gelesen habe, konnte ich die Lektüre nach einigen Wochen am „feurigen“ Strand auf Mallorca schließlich beenden :-)

Das „Feuer der Leere“ am „feurigen“ Strand auf Mallorca :-)

Besonders gefreut hat mich, dass Martin Ingenhoven und ich als „Brühlotarchen“ Robert Corvus am 11.11.2017 auf dem 1. Perry Rhodan-BrühlCon als Ehrengast begrüßen durften. Nochmals vielen Dank Robert!

Für Volker, dem Herrn der Brühlotarchen! :-) Danke Robert!

Mein Fazit:
„Feuer der Leere“ ist ein grandioser Science-Fiction-Roman, der nicht nur begeistern kann, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Wir sollten uns eigentlich täglich bewusst sein, auf welchem besonderen Planeten wir leben!
Der Roman eignet sich meines Erachtens nicht für Neueinsteiger in die Science-Fiction, da er sehr komplex geschrieben ist und viele Begriffe beinhaltet, die sich ein „Neuling“ der Materie erstmal erarbeiten muss. Allerdings bietet der Autor auf seiner sehr informativen Homepage auch zu jedem Roman ein Glossar an, in dem der Leser sich mit den im Roman verwendeten Begriffen weiter vertraut machen kann.
Ich hatte aufgrund der vielen technischen Erläuterungen gerade am Anfang Probleme, in den Roman einzutauchen und die Handlung vollständig aufzunehmen. Auch hätte die Handlung an einigen Stellen gestrafft werden können, um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln überschaubarer zu machen.
Daher habe ich den Roman später in vielen kurzen Etappen gelesen, so dass man die sehr detailreichen Informationen in den einzelnen Kapiteln besser verarbeiten konnte. Die Idee von einem organischen Raumschiff ist wirklich faszinierend!
Wer viel Action in diesem Roman erwartet, wird- abgesehen von der Eingangs- und Schlussszene – eher enttäuscht werden. Aber gerade die gefühlvolle Entwicklung und Beschreibung der einzelnen Schauplätze macht diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Science-Fiction-Werk und die „Leere“ des Weltraums fast spürbar.
Einfach galaktisch spannend!

Hier noch einmal eine Zusammenfassung des Romans durch den Autor:

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: Robert Corvus/YouTube

Robert Corvus hat mitterweile angekündigt, dass der Nachfolgeroman „Das IMAGO-Projekt“ Anfang April 2018 erscheinen wird. Ich bin schon sehr gespannt!
Hier ein Einblick in den Schaffensprozess:

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: Robert Corvus/YouTube

Hinweis:
„Feuer der Leere“ ist ein Papego-Buch. Wer sich die kostenlose App für iOS oder Android aufs Handy lädt, kann eine Seite im Querformat scannen und erhält die nächsten ca. 150 Seiten für unterwegs auf sein mobiles Endgerät gespielt (bis zu 25% des Buches). Wenn der Nutzer zu Hause im Buch weiterlesen möchte, wird die Print-Seitenzahl in der App angezeigt. Diesen Vorgang kann der Nutzer mehrfach wiederholen. Dies ersetzt zwar kein Ebook, ist aber eine sehr interessante Alternative.

Wer jetzt schon Lust auf eine Online-Lesung hat, kann sich dieses Video anschauen.

Informationen zum Buch:
Titel: Feuer der Leere
Autor: Robert Corvus
Erscheinungstag: 20. März 2017
Umfang: 495 Seiten
Piper Verlag
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-492-70439-7

siehe auch:
Homepage von Robert Corvus
Blog Heftehaufen: Tellerrandlesen – Feuer der Leere
Die bisherigen Perry Rhodan-Werke des Autors auf seiner Website