Perry Rhodan-Interviews

Während des Besuchs von Martin Ingenhoven (Blog Heftehaufen) und mir in der Perry Rhodan-Redaktion in Rastatt am 30.11.2017 hatten wir u.a. die Gelegenheit, die Redaktionsassistentin Madlen Bihr und die Marketing-Assistentin Philine-Marie Rühmann zu interviewen.
Martin Ingenhoven stellte die Fragen, ich stand hinter der Kamera.

Das folgende Video wurde im berühmten „Turmzimmer“ der Perry Rhodan-Redaktion aufgenommen.

Und hier das Interview mit dem Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick:

Quelle: Heftehaufen/YouTube

Buchtipp: „Feuer der Leere“ – Robert Corvus

Quelle: Piper-Verlag

Über die Perry Rhodan-Serie wurde ich im Frühjahr 2017 auf den Roman „Feuer der Leere“ von Robert Corvus aufmerksam, da der Autor in regelmäßigen Abständen auch für die größte Science-Fiction-Serie der Welt schreibt.
Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag nahte, kam ich auf die grandiose Idee, mir diesen Roman zum Geburtstag schenken zu lassen 🙂
Umso mehr freute ich mich über das entsprechende Geburtstagsgeschenk meiner Tochter 🙂
Daher direkt hier der Hinweis, dass ich kein Rezensionsexemplar erhalten habe und auch keine Provision für diesen Blogbeitrag erhalten werde.

Zum Inhalt des Romans:
In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, da sie zerstört wurde. Es gibt nur noch eine Million Menschen, die in 30 Großraumschriffen leben. Die Menschen werden von Außerirdischen gejagt, den überlegenen Giats. Diese Außerirdischen sind der Menschheit militärisch überlegen und jagen sie durch die Galaxis.
Von den insgesamt 30 Raumschiffen wurden 29 von Menschen gebaut. Ein Raumschiff – die SQUID – ist eine riesige Lebensform, ein lebendes Schiff und hat Menschen von einer sterbenden Kolonie auf einem Planeten in sich aufgenommen.
Die SQUID ist auch das einzige Raumschiff, das eine künstliche Schwerkraft in seinem Inneren geschaffen hat. Auf den anderen Schiffen ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, eine künstliche Schwerkraft herzustellen.
Alle Raumschiffe fliegen zusammen als Schwarm durch die Milchstraße, auf der Suche nach Planeten, auf denen geeignete Nahrungsmittel für die verbliebene Menschheit gefunden werden kann.
Auf den 29 von Menschen gebauten Raumschiffen haben sich unterschiedliche Gesellschaftsformen und Weltanschauungen entwickelt, wobei jede Gesellschaftsform von den anderen mehr oder weniger toleriert wird.
Auf der Suche nach Nahrungsmitteln müssen die Menschen auf dem Planeten Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der große Ähnlichkeit mit der Erde aufweist.
Doch noch während die Menschen darüber nachdenken, was der neue Kontakt für die Bewohner des Planeten Cochada bedeutet, ereignet sich auf der SQUID etwas ganz Besonderes. Ugrôn, ein Besatzungsmitglied der SQUID, spürt in seinem Innern immer wieder die Gedanken und Gefühle der „gütigen Mutter“, des lebendigen Raumschiffes.

Meine Gedanken zum Roman:
Der Leser wird am Anfang des Romans direkt in eine Raumschlacht hineingeworfen, nämlich der Zerstörung des Planeten G’olata, einem wichtigen Stützpunkt der Giats. Der Angriff auf diesen Planeten wird geschildert aus der Sicht der Kampfpilotin Rila Egron-Itara. Ich fühlte mich an Kampfszenen von STAR WARS erinnert und dachte: wenn der Roman schon so fulminant beginnt, wie kann man das noch steigern?
Am Ende der erfolgreichen Zerstörung des Planeten ist das Schicksal der Kampfpilotin Rila ungewiss.

Nach diesem Eingangskapitel geht die Handlung in ruhigere Gewässer über und eine weitere Hauptfigur des Romans wird vorgestellt.
Starn Egron, der Bruder von Rila, hat sich von seiner ursprünglichen Militärkarriere losgesagt und versorgt als Xenofarmer auf der MARLIN die Flotte mit Nahrungsmitteln. Er baut Lebensmittel auf fremden Himmelskörpern an, erntet diese und sorgt somit dafür, dass die Menschen auf den Raumschiffen überleben können.
In den folgenden Kapiteln war ich etwas überfordert mit der Fülle an technischen Details. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie man als Autor auf diese Einzelheiten überhaupt kommen kann und welcher enorme Rechercheaufwand dahinter steckt.
Nicht umsonst schreibt der Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick, auf der Rückseite des Buches:
„Robert Corvus schreibt so bildgewaltig, dass man sich unweigerlich fragt, von welchen Welten der Mann träumt- das ist phantastisch im wahrsten Sinne!“

Das fulminante Tempo am Anfang des Buches lässt im Laufe der weiteren Kapitel nach und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als die Handlung umschwenkt auf die SQUID, dem lebenden Raumschiff.
Die Beschreibung der SQUID und der auf diesem Raumschiff lebenden weiteren Hauptperson Ugrôn ist ganz großes Kino. Insbesondere der Moment, wo Ugrôn sich der Leere des Weltraums ohne Schutzanzug aussetzt, war für mich absolut faszinierend. Robert Corvus beschreibt die Auswirkungen dieses Erlebnisses auf den menschlichen Körper sehr genau und ich bin überrascht, dass man dieses Ereignis nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen evtl. überleben könnte, wenn auch nur für ganz kurze Zeit.

Die folgenden Erlebnisse auf dem Planeten Cochada sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben und die Begeisterung der Besatzung, als sie das erste Mal einen erdähnlichen Planeten betritt und ohne Maske atmen kann, konnte ich sehr gut nachempfinden.
Der Erstkontakt mit den Bewohnern des Planeten Cochada verläuft erwartungsgemäß nicht ohne Probleme.
Als die Situation zu kippen droht, kommt es zu einer unerwarteten Wende.

Über den Ausgang des Romans war ich zwar überrascht, fand ihn aber auch sehr spannend! Hier zeigen sich Möglichkeiten auf, die in einem Folgeroman weiterentwickelt werden können.

Ich habe Robert Corvus während der Lektüre des Romans zum ersten Mal auf der PHANTASTIKA 2017 in Oberhausen getroffen und zusammen mit Martin Ingenhoven vom Blog Heftehaufen haben wir der spannenden Lesung zu „Feuer der Leere“ gelauscht.
Der Autor stellte während der Lesung kosmische Wissensfragen, die die Zuhörer beantworten konnten. So lockerte er die Veranstaltung immer wieder auf. Ich hätte noch wesentlich länger zuhören können!

Lesezeichen waren auf der PHANTASTIKA sehr begehrt 🙂
Robert Corvus und der Zeitreisende 🙂

Da ich den Roman in vielen kurzen Etappen gelesen habe, konnte ich die Lektüre nach einigen Wochen am „feurigen“ Strand auf Mallorca schließlich beenden 🙂

Das „Feuer der Leere“ am „feurigen“ Strand auf Mallorca 🙂

Besonders gefreut hat mich, dass Martin Ingenhoven und ich als „Brühlotarchen“ Robert Corvus am 11.11.2017 auf dem 1. Perry Rhodan-BrühlCon als Ehrengast begrüßen durften. Nochmals vielen Dank Robert!

Für Volker, dem Herrn der Brühlotarchen! 🙂 Danke Robert!

Mein Fazit:
„Feuer der Leere“ ist ein grandioser Science-Fiction-Roman, der nicht nur begeistern kann, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Wir sollten uns eigentlich täglich bewusst sein, auf welchem besonderen Planeten wir leben!
Der Roman eignet sich meines Erachtens nicht für Neueinsteiger in die Science-Fiction, da er sehr komplex geschrieben ist und viele Begriffe beinhaltet, die sich ein „Neuling“ der Materie erstmal erarbeiten muss. Allerdings bietet der Autor auf seiner sehr informativen Homepage auch zu jedem Roman ein Glossar an, in dem der Leser sich mit den im Roman verwendeten Begriffen weiter vertraut machen kann.
Ich hatte aufgrund der vielen technischen Erläuterungen gerade am Anfang Probleme, in den Roman einzutauchen und die Handlung vollständig aufzunehmen. Auch hätte die Handlung an einigen Stellen gestrafft werden können, um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln überschaubarer zu machen.
Daher habe ich den Roman später in vielen kurzen Etappen gelesen, so dass man die sehr detailreichen Informationen in den einzelnen Kapiteln besser verarbeiten konnte. Die Idee von einem organischen Raumschiff ist wirklich faszinierend!
Wer viel Action in diesem Roman erwartet, wird- abgesehen von der Eingangs- und Schlussszene – eher enttäuscht werden. Aber gerade die gefühlvolle Entwicklung und Beschreibung der einzelnen Schauplätze macht diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Science-Fiction-Werk und die „Leere“ des Weltraums fast spürbar.
Einfach galaktisch spannend!

Hier noch einmal eine Zusammenfassung des Romans durch den Autor:

Quelle: Robert Corvus/YouTube

Robert Corvus hat mitterweile angekündigt, dass der Nachfolgeroman „Das IMAGO-Projekt“ Anfang April 2018 erscheinen wird. Ich bin schon sehr gespannt!
Hier ein Einblick in den Schaffensprozess:

Quelle: Robert Corvus/YouTube

Hinweis:
„Feuer der Leere“ ist ein Papego-Buch. Wer sich die kostenlose App für iOS oder Android aufs Handy lädt, kann eine Seite im Querformat scannen und erhält die nächsten ca. 150 Seiten für unterwegs auf sein mobiles Endgerät gespielt (bis zu 25% des Buches). Wenn der Nutzer zu Hause im Buch weiterlesen möchte, wird die Print-Seitenzahl in der App angezeigt. Diesen Vorgang kann der Nutzer mehrfach wiederholen. Dies ersetzt zwar kein Ebook, ist aber eine sehr interessante Alternative.

Wer jetzt schon Lust auf eine Online-Lesung hat, kann sich dieses Video anschauen.

Informationen zum Buch:
Titel: Feuer der Leere
Autor: Robert Corvus
Erscheinungstag: 20. März 2017
Umfang: 495 Seiten
Piper Verlag
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-492-70439-7

siehe auch:
Homepage von Robert Corvus
Blog Heftehaufen: Tellerrandlesen – Feuer der Leere
Die bisherigen Perry Rhodan-Werke des Autors auf seiner Website

Das war der 1. BrühlCon – Versuch einer Rückschau

Treffen sich drei Typen in Oberhausen und sagen: „Lass mal in Brühl treffen, lecker essen und quatschen.“

Das ungefähr dürfte der Gründungsmythos des 1. BrühlCon 2017 sein, der von Ralf Entz, Martin Ingenhoven und mir auf der Phantastika in Oberhausen ersponnen wurde. Was eigentlich als Treffen zu dritt geplant war, wurde recht schnell größer. Viel größer. Es folgten eine Facebook-Einladung, ein Mailwechsel mit Klaus Bollhöfener wegen materieller Unterstützung und schließlich die Zusage von Robert Corvus. Klaus versorgte uns freundlicherweise mit Material für Contüten und einem eigenen Plakat, Robert gab den Ehrengast, denn ein solcher gehört einfach zu jedem Con.

1. BrühlCon 2017 – Copyright by Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Und so stand einem sehr lustigen MiniCon nichts mehr im Wege.
Gespannt warteten Martin und ich darauf, wer denn nun tatsächlich im Sauwetter den Weg vor das Brühler Schloss gefunden hatte. 15 festen Zusagen hatten wir, begrüßen konnten wir letztendlich 12 bestens gelaunte Teilnehmer. Sehr großartig!

Die Teilnehmer des 1. BrühlCon – nicht mit auf dem Bild ist unser Fotograf Udo Mörsch

Und es war eine illustre Runde, die den Weg zum Brühler Martinsmarkt antrat. Zwischen Science-Fiction-Autor mit Narrenkappe (es was der 11.11.), altgedienten Perry-Rhodan-Fans, jungen Buchbloggerinnen und SF-erfahrenen Rhodan-Neulingen entspannen sich auf dem Hinweg bereits muntere Gespräche.
Das Mistwetter tat unserer Laune absolut keinen Abbruch, förderte aber die baldige Einkehr in die nächste Glühweinbude.
Schnell entwickelten sich die Gespräche von unser alle Lieblingsraketenheftserie weg zu Themen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Faszinierend. Rheinländer und Rhodanisten haben sich anscheinend immer etwas zu erzählen.

Als Robert Corvus nach genossenem Glühwein die örtliche Buchhandlung erspähte, gab es für ihn kein Halten mehr. Schon gar nicht, nachdem ihm gesteckt wurde, dass seine Bücher dort relativ prominent auslägen.
Doch anscheinend ist Robert Corvus in Brühl so angesagt, dass kein einziges seiner Bücher mehr für eine Signatur aufzutreiben war. Aber zwei Silberbände und Trivid standen im SF-Regal. Das war dann zumindest der Trostpreis.

Zurück im Wirtshaus am Schloss, wo wir unsere Ecke mit einem hübschen Conplakat verziert hatten, startete dann das, was man mit einem kleinen Augenzwinkern als Conprogramm bezeichnen könnte.
Nach gutem Essen und Trinken schritten wir zur Verteilung der Contüten. Neben aktuellem Infomaterial hatte Klaus Bollhöfener im Vorfeld für jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk zu Ehren des allerersten BrühlCon geschickt, was auf allseitige Begeisterung stieß. Vielen Dank noch einmal für die Unterstützung.

Martin Ingenhoven improvisiert eine Rede kurz vor der Verteilung der Contüten

Natürlich durfte auch eine Autogrammstunde nicht fehlen. Robert Corvus hatte extra für jeden Teilnehmer ein Perry-Rhodan-Heft und eine Autogrammkarte zum Signieren mitgebracht. Sehr großartig! Auch hier noch einmal allerbesten Dank.

Heft-Quelle: Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Meine Rezension über „Feuer der Leere“ folgt in Kürze. Galaktisch spannend!! Bild-Quelle: Piper-Verlag
Für Volker, dem Herrn der Brühlotarchen 🙂 Danke Robert!
Robert Corvus bei seiner kleinen Signierstunde

Zu guter Letzt durfte auch ein Panel nicht fehlen. Und so organisierten wir kurzerhand noch ein Kurzinterview mit dem Ehrengast.

Quelle: Mein YouTube-Kanal

Zwischen den einzelnen Programmpunkten ergaben sich spannende und wundervolle kleine Momente. Immer wieder wurde über Roberts Liebe zu einer gewissen Weltraumratte gefrotzelt.
Udo Mörsch, verzauberte mit zwei Heftromanen, die er als Kind gemeinsam mit seinen Schulfreunden verfasst hatte – ein beeindruckendes Zeugnis früherer Fankultur.
Ralf beeindruckte durch sein immenses Detailwissen rund um die Erstauflage.

Udo Mörsch schrieb nicht nur als Kind Heftromane, sondern ist auch an der Überarbeitung alter Heftromanserien im Mohlberg-Verlag beteiligt

Und immer wieder entwickelte sich das Gespräch von Herrn Rhodan weg zu allen nur erdenklichen Themen. Herrlich! Genau so hatten sich die Brühlotarchen das gedacht. (Danke an M.M. Thurner für den Titel. Wir halten ihn in Ehren, schließlich sind österreichische Titel eine besondere Auszeichnung.)

Am Ende des Tages stand die Frage nach einem möglichen 2. BrühlCon 2018 gar nicht mehr im Raum. Das Ding ist beschlossene Sache.
Erste Ideen existieren bereits, so dass wir im Januar in die konkreten Planungen einsteigen können. Denn vor dem Con ist immer nach dem Con.

Hier ist das offizielle Con-Video:

Quelle: Heftehaufen/YouTube

Die Organisatoren des Con sind happy 🙂 Foto: Robert Corvus

Text-Quelle mit freundlicher Genehmigung: Martin Ingenhoven, Blog: Heftehaufen

siehe auch:
Blog Heftehaufen von Martin Ingenhoven
Perry Rhodan-Homepage
Homepage von Robert Corvus

Einladung zum 1. Perry Rhodan-BrühlCon

Martin Ingenhoven (vom Blog Heftehaufen) und ich laden zum 1. Perry Rhodan-BrühlCon nach Brühl (bei Köln) ein.
Wir wollen uns am Samstag, den 11.11.2017 um 15.00 Uhr vor dem Bahnhof in Brühl treffen und laden alle Perry Rhodan-Fans in der näheren Umgebung ein, zunächst auf dem Martinsmarkt in der Fußgängerzone (bei Glühwein oder Bier) und anschließend im Brühler Wirtshaus (am Bahnhof) über die Welt von Perry Rhodan & Co. zu diskutieren, Neuigkeiten auszutauschen und viele andere Fans kennenzulernen.

Nähere Informationen zum BrühlCon gibt es hier und auf der Event-Seite der Perry Rhodan-Homepage.

Sie kennen die größte Science-Fiction-Serie der Welt noch nicht?
Dann empfehle ich Ihnen das folgende ausführliche Video des Perry Rhodan-Autors Robert Corvus.
Auch zukünftige Perry Rhodan-Fans sind am 11.11.17 herzlich willkommen (kein Karnevals-Scherz) 🙂

Quelle: Robert Corvus/Youtube

Weiterführende Links:
Offizielle Perry Rhodan-Homepage
Perrypedia – das Nachschlagewerk zu Perry Rhodan
Homepage von Robert Corvus

Meine Eindrücke von der PHANTASTIKA 2017

Es gibt gute Nachrichten:
nach Blitzeinschlag und Totalausfall meines Routers bin ich nach über einer Woche jetzt wieder online. Wie sagte mein Schwager gestern so schön: Jetzt hat das Leben wieder einen Sinn 🙂

Mit einem Klick auf das folgende Bild lesen Sie meine Eindrücke von der galaktischen Ausstellung PHANTASTIKA 2017 in Oberhausen am 02.09.2017.

Phantastika 2017

Schon seit mehreren Wochen hatte ich mich auf ein besonderes Science-fiction Event in Oberhausen gefreut: die Phantastika 2017.

Als Perry Rhodan-Fan hoffte ich besonders, mit einigen Autoren persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Erinnerungen an den gelungenen WeltCon 2011 in Mannheim sind immer noch vorhanden.
Und ich wurde nicht enttäuscht.

Gegen 7.15 Uhr erwartete ich Martin Ingenhoven vom Heftehaufen zu einem stärkenden Frühstück bei mir zu Hause und um 8.00 Uhr machten wir uns gemeinsam mit der Bahn auf den Weg nach Oberhausen.

Das CongressCentrum Oberhausen liegt sehr nah am Hauptbahnhof, so dass wir noch vor 10.00 Uhr unsere Tickets am Schalter erwerben konnten. Kaum waren wir im Gebäude, begrüßten uns freundlich die Perry Rhodan-Autoren Robert Corvus, Kai Hirdt und Madeleine Puljic.
Mit Robert Corvus kam ich direkt ins Gespräch, zumal ich seinen interessanten YouTube-Kanal abonniert habe und aktuell ein Buch von ihm lese (dazu später mehr).

Robert Corvus und der Zeitreisende 🙂

Kurz darauf begrüßte uns sehr herzlich Stephanie Braun vom Blog Kleiner Komet. Martin und ich kennen Stephanie „virtuell“ schon länger, aber persönlich waren wir uns bisher noch nicht begegnet. Eine persönliches Treffen ist natürlich viel schöner!

Um 10.30 Uhr startete das erste Perry Rhodan-Panel im Saal Berlin.

Dietmar Schmidt, Uwe Anton, Hermann Ritter, Ralf Boldt, Susan Schwartz und Robert Corvus (von links)

In dieser einstündigen Veranstaltung wurde die Perry Rhodan-Serie für Fans und noch werdende Fans vorgestellt.
Robert Corvus sorgte mit seinen lebendigen Ausführungen immer wieder für Schmunzeln beim Publikum. Er könnte eigentlich einen eigenen PR-Merchandise-Kanal auf YouTube eröffnen, er wäre bestimmt sehr erfolgreich 🙂
Die Autorin Susan Schwartz verkündete am Ende der Vorstellung die interessante Nachricht, dass ab Mitte Januar 2018 die neue Mini-Serie Perry Rhodan-Olymp an den Start gehen soll.
Uwe Anton verriet nach meiner Rückfrage, das auch der etwas verwaiste YouTube-Kanal der Perry Rhodan-Redaktion wieder mit neuen Ideen aktiviert werden soll. Ich bin gespannt!

Von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr stand ein Perry Rhodan Neo-Panel auf dem Programm.

Foto: Martin Ingenhoven
Von links: Madeleine Puljic, Kai Hirdt, Ralf Boldt und Hermann Ritter. Foto: Martin Ingenhoven

Ich bin zwar als Stammleser nach dem dritten Heft aus „Neo“ ausgestiegen, aber die Ausführungen der Autoren Madeleine Puljic, Kai Hirdt und Hermann Ritter waren sehr interessant. Da ich das Heft 150 mit dem Flug nach Andromeda vor kurzem gelesen habe, waren die Informationen zur aktuellen Andromeda-Staffel für mich verständlich und spannend.

Im selben Raum fand danach die halbstündige Lesung von Robert Corvus über seinen aktuellen Roman Feuer der Leere statt, den ich momentan lese.

Lesezeichen waren auf der PHANTASTIKA sehr begehrt 🙂

Quelle: Piper-Verlag
Quelle: Piper-Verlag

Robert Corvus gestaltete die Lesung sehr spannend und stellte zwischendurch kosmische Wissensfragen, die die Zuhörer beantworten konnten. So lockerte er die Veranstaltung immer wieder auf. Ich hätte noch wesentlich länger zuhören können!
Da ich bisher erst ca. 100 Seiten gelesen habe, bin ich jetzt sehr gespannt, wie der Roman weitergeht.
In seinem YouTube-Kanal gibt es zum Roman auch ein eigenes Video.

Gegen 13.00 Uhr mussten wir uns erstmal im hausinternen Restaurant stärken und versuchen, die Eindrücke zu verarbeiten und im Blog und in den Facebook-Gruppen zu teilen.

Frisch gestärkt schauten wir uns anschließend die einzelne Hallen etwas genauer an. Schließlich ging es auf der PHANTASTIKA nicht nur um Perry Rhodan, sondern auch um viele andere phantastische Welten. Hier einige Eindrücke.

Ein weiterer Höhepunkt für uns war natürlich die Autogrammstunde der Perry Rhodan-Autoren, bei der wir viele weitere PR-Fans trafen und mit einigen intensiver ins Gespräch kamen.

Die Autoren schrieben sich die Finger wund 🙂 Susan Schwartz hat es aber sichtlich genossen…

Mit Martin Ingenhoven und Ralf Entz (von links) und dem Zeitreisenden – ein gemeinsamer BrühlCon ist bereits in Planung.

Perry Rhodan war natürlich auch auf der PHANTASTIKA… 🙂

Nachdem wir uns anschließend von den Autoren schon mehrfach verabschiedet hatten, trafen wir vor der Halle noch einmal Kai Hirdt und Madeleine Puljic, die im PHANTASTIKA-Bus eine wunderschöne Lesung über ihr Buch Durch den Nimbus hielt. Das Buch bildet den Auftakt zur neuen Fantasy-Serie Noras WeltenDie Lesung in einem Bus hatte eine ganz eigene Atmosphäre, und wir versanken mit der Autorin in der spannenden Handlung.

Quelle: Madeleine Puljic/YouTube

Da Martin von Brühl noch nach Hause fahren musste, verabschiedeten wir uns danach zum vierten Mal und fuhren mit dem Zug und vielen Eindrücken wieder zurück.

Dies waren meine Eindrücke vom ersten Tag der PHANTASTIKA, die Ausstellung hatte für die wahren Fans auch noch am Sonntag geöffnet 🙂

Die Ausstellung war ein galaktisches Event, ich komme 2018 auf jeden Fall wieder!

Weitere Eindrücke von dieser gelungenen Veranstaltung finden Sie u.a. hier:

Ein Tag auf der Phantastika 2017 in Oberhausen – mein Rückblick (Blog: Heftehaufen)
Bilderbuch Phantastika Teil 2 – 5 Welten – eine Veranstaltung (Blog: Kleiner Komet)
Bilderbuch Phantastika Teil 1 – #kleinerKometimPerryversum (Blog: Kleiner Komet)
Das war die Phantastika 2017 (Blog: Madeleine Puljic)
Phantastika – da fahre ich wieder hin (Blog: Norbert Fiks)
Phantastika in Oberhausen (Blog: PR-Autorin Susan Schwartz)