Buchtipp: Transport 5 – Auslöschung (Phillip P. Peterson)

Quelle: Phillip P. Peterson, BoD – Books on Demand

Inhalt des Romans:
Russell und sein Team stoßen bei einer Expedition mit dem Transporter auf die Ruinen einer außerirdischen Zivilisation, die offenbar von einem weit fortgeschrittenen Angreifer ausgelöscht wurde. Weitere Einsätze zeigen, dass auch der Erde eine fürchterliche Gefahr droht. Schon dringt ein außerirdisches Objekt in das Sonnensystem ein und nähert sich dem Heimatplaneten der Menschheit, dem nunmehr die Auslöschung droht.
Rettung verspricht nur ein verwegener Plan und Russells Sohn Jim fliegt mit einem Sonderkommando der Space Force in den interplanetaren Raum, um nach einer zurückgelassenen Transporterfabrik der Erbauer zu suchen. Doch die dort herrschenden Nanomaschinen stellen selber eine unglaubliche Gefahr da…

Der 5. Band der „Transport“-Reihe war für mich wieder mächtig spannend.
Mein Tipp: man sollte die Romane „Transport 1“ bis „Transport 4“ vorher gelesen haben, um sämtliche Hintergründe der Handlung zu verstehen.

Zur Erläuterung: Bei einem Transporter handelt es sich um ein außerirdisches Artefakt, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Eine außerirdische Zivilisation hat verschiedene Transporter in der Galaxis verstreut. Durch die Programmierung eines Zielcodes werden die Personen im Transporter ohne Zeitverlust auf andere Planeten unserer Galaxis transportiert.

Auch im 5. Teil wird die Geschichte von Russel weiter erzählt. Er und sein Team müssen diesmal die Erde vor außerirdischen Angreifern schützen, die die Menschheit auslöschen wollen (siehe Titel).
In den Teilen 1-4 wurde immer wieder beschrieben, dass es in unserer Galaxis – neben den Erbauern der Transporter – nur bisher eine weitere „intelligente“ Spezies – nämlich die Menschheit – existieren würde. Warum das so ist, wurde bisher nicht erwähnt.
Dieser Roman lüftet erstmals dieses Geheimnis, und das macht den Roman so richtig spannend.
Ich muss allerdings sagen, dass ich diesmal den Roman nicht „verschlungen“ habe, sondern nach und nach gelesen habe. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist die Faszination der ersten Bände nicht mehr so intensiv vorhanden. Aber auch der 5. Teil der Reihe ist wieder klasse und spannend geschrieben.

Am Ende des Romans gibt es mal wieder einen Cliffhanger, und man möchte sofort in Teil 6 weiterlesen.
Zum Glück brauche ich nicht auf den 6. Teil warten, er ist bereits veröffentlicht!
Teil 7 soll noch in 2020 vor Weihnachten in den Handel kommen.

Nach „Transport 6“ werde ich wohl den neuesten Roman des Autors lesen: VAKUUM.

Quelle: Fischer-Tor Verlag

Nochmal der Hinweis: Peterson-Romane machen süchtig! Also Vorsicht!
Auch der 5. Teil der „Transport“-Reihe hat mich wieder gut unterhalten.
Wer in den Roman erstmal reinschnuppern möchte, kann sich folgendes Video aus dem YouTube-Kanal des Autors anschauen.
Wie immer startet das Video aus Datenschutz-Gründen erst nach einem Klick auf den Play-Knopf (siehe Hinweis unter dem Video).

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Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
Transport war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-4“. Mittlerweile ist auch schon der 6. Band in der Reihe erschienen.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe nunmehr abgeschlossen ist.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als E-Book erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors

Das war der Cologne Space Talk mit ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer

Am 12.02.2020 bin ich der Einladung von Yuri’s Night Deutschland e.V. gefolgt, um am Cologne Space Talk mit dem nächsten deutschen Astronauten Dr. Matthias Maurer in Köln teilzunehmen.
Die Veranstaltung begann um 19.30 Uhr und der Raum war mit ca. 50 Personen gut gefüllt.

Matthias Maurer wird nach Alexander Gerst der nächste deutsche ESA-Astronaut im Weltraum sein. Voraussichtlich Ende 2021/Anfang 2022 soll er mit einer amerikanischen Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.

In einem sehr interessanten Vortrag gab er Einblicke in sein aktuelles Training und in Forschungsprojekte, an denen er momentan arbeitet.
Nach seinen Ausführungen konnten die Gäste in einer Fragerunde mit ihm diskutieren.

Dr. Matthias Maurer während seines Vortrags

Der neue „Lunar Gateway“ im Orbit des Mondes

Transport mit den neuen US-Raumkapseln

Astronauten-Training auf Lanzarote
Das geplante Mond-Center „LUNA“ auf dem Gelände des DLR in Köln

Matthias Maurer sagte u.a., dass das Traumziel eines jeden Astronauten natürlich eine Landung auf dem Mond wäre und warum er aber nichts davon hält, den Mond wieder nur kurz zu besuchen, um danach sofort zum Mars zu fliegen.
Er erläuterte ausführlich das neue Projekt „LUNA“, dass auf dem Gelände des DLR entstehen soll und zeigte Möglichkeiten auf, wie sich z.B. Studenten an den Universitäten für die Raumfahrt engagieren könnten.
Ferner stellte er die einzelnen Abschnitte während seiner Ausbildung zum Astronauten vor. Dabei sprach er u.a. über Einsätze in China (Zusammenarbeit mit chinesischen Taikonauten), Trainingseinheiten auf dem Meeresgrund vor Florida (NEEMO 21) und in Höhlen auf Lanzarote.

Die angesprochenen Themen kann man ausführlich in der nachfolgenden „Auf Distanz“ Podcast-Folge 50 mit Dr. Matthias Maurer vom 12.01.2020 nachhören. Es lohnt sich!


siehe auch: Auf Distanz 0050: Matthias Maurer. Hier steht der Podcast auch zum Download bereit.

Hier noch einmal der spannende Vortrag von Matthias Maurer auf der Veranstaltung „Lichtjahre voraus“ in der Stadtbibliothek Köln am 03.12.2018.
Quelle: StadtbibliothekKoeln/YouTube

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Fazit:
Die Raumfahrt wird auch in den nächsten Jahren sehr spannend werden und vielleicht erlebe ich es ja doch noch, dass Menschen wieder auf dem Mond landen und dort dauerhaft eine Station aufbauen werden.

Foto mit Dr. Matthias Maurer

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer auf der Veranstaltung „Lichtjahre voraus“ am 03.12.2018 in der Stadtbibliothek Köln.

siehe auch:
Blog Skyweek Zwei Punkt Null von Daniel Fischer
Das war: „Lichtjahre voraus 2018“ in der Stadtbibliothek Köln
YURI’S NIGHT KÖLN 2020: 17./18. APRIL 2020

Das war „Lichtjahre voraus 2019“ in der Stadtbibliothek Köln

Maurer
Quelle: NASA, Astronaut (DLR CC-BY 3.0)

Am 27.11.2019 bin ich zum dritten Mal der Einladung der Stadtbibliothek Köln gefolgt und habe die jährliche Veranstaltung „Lichtjahre voraus“ in der Kölner Zentralbibliothek am Neumarkt besucht.
„Lichtjahre voraus“ ist Teil der Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet.
Der Andrang am Eingang der Stadtbibliothek war zwar diesmal nicht ganz so groß wie im letzten Jahr, wo der nächste deutsche Astronaut Dr. Matthias Maurer sein Kommen angekündigt hatte. Hier nochmal unser gemeinsames Foto.

Maurer
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer

Aber auch diesmal wartete ein spannendes Programm auf die Gäste:

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste ging es auch schon mit dem Vortrag von Frau Dr. Petra Rettberg los:
„Planetenschutzmaßnahmen als Voraussetzung für die astrobiologische Erforschung von habitablen Planeten und Monden in unserem Sonnensystem“

Da die Stadtbibliothek Köln gestern die Vorträge auf YouTube veröffentlicht hat, können Sie sich die drei Vorträge auch hier in voller Länge anschauen (beste Darstellung im Vollbild-Modus).
Quelle der Videos: Stadtbibliothek Köln/YouTube

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Vom nachfolgenden Vortrag von Prof. Dr. Eduardo Ros, Max-Planck-Institut für Radioastronomie / Event Horizon Telescope mit dem Thema „Ans Ende von Raum und Zeit: erstes Bild eines schwarzen Lochs“ war ich besonders begeistert.
Prof. Dr. Ros verstand es hervorragend, auf sehr angenehme und oft amüsante Art über die Veröffentlichung des ersten Bildes eines Schwarzen Lochs im April 2019 zu berichten.
Schauen Sie selbst.

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Hier noch einige zusätzliche Aufnahmen (alle Fotos können per Klick vergrößert werden).

 

Nach einer Pause folgte der abschließende Vortrag von Christian Krause, HP3-Operationsmanager am DLR-MUSC (Nutzerzentrum für Weltraumexperimente, HP³-Kontrollzentrum) über den DLR-Maulwurf HP³ der Mars-Mission InSight.

Bei dieser faszinierenden Mission läuft momentan nicht alles so glatt, wie die Forscher es sich erhofft haben. Doch schauen Sie selbst.

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Sonnenaufgang auf dem Mars (oberhalb der Sonne ist der Roboterarm der Sonde zu sehen).

Am Ende dieses galaktisch interessanten Abends fand wieder die Verlosung spaciger Artikel statt.
Der Hauptgewinn war auch diesmal wieder eine Führung mit mehreren Personen über das DLR-Gelände in Köln.
Ich habe mich sehr über den Gewinn eines DLR-Leuchtkugelschreibers gefreut…

Mein Fazit:
Es war auch diesmal wieder ein sehr interessanter Abend mit einem exklusiven Einblick in die aktuellen Projekte der Kölner und Bonner Weltraumforschung und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie bzw. des Event Horizon Telescope (EHT).
Ich freue mich jetzt schon auf „Lichtjahre voraus 2020“.

siehe auch:
Stadtbibliothek Köln – geeks@cologne

Neue Mond-Impressionen

Nachdem Apollo 11 heute vor 50 Jahren wieder auf der Erde gelandet ist, wird der Hype um die erste Mondlandung in den Medien so langsam wieder nachlassen.
In meinem letzten Beitrag habe ich über die hervorragende Kino-Doku zur Mission von Apollo 11 berichtet.

In den letzten Tagen lässt sich der Mond wieder wunderbar fotografieren. Hier zwei Aufnahmen vom 14.07.19 (zwei Tage vor der partiellen Mondfinsternis) und vom 23.07.19. Das erste Foto ist auch auf SPEKTRUM.de zu sehen.

Ort: Mittergars/Bayern. 14.07.2019 21:21 MESZ, 1/400 Sek., ISO-640. Tele 200 mm
Ort: Brühl/NRW. 23.07.2019 06:42 MESZ, 1/500 Sek., ISO-160. Tele 200 mm

Ein ganz besonderes Erlebnis: Kino-Doku „Apollo 11“

Vor einigen Tagen war ich endlich in der Kino-Doku „Apollo 11“, die zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung an einigen Tagen in ausgewählten Kinos in Deutschland gezeigt wird.
Zufällig genau 50 Jahre nach dem Start von Apollo 11 (es gibt keine Zufälle…).

Quelle: https://de.apollo11incinemas.com/

Dieser Film zeigt Aufnahmen u.a. in atemberaubend scharfer 70-mm-Qualität. Viele bisher eingelagerte und über Jahrzehnte vergessene Szenen wurden für diesen Film eingescannt und aufwändig bearbeitet. So entsteht der Eindruck, dass die Aufnahmen ganz aktuell sind und die Mondlandung quasi erst gestern stattgefunden hat.
Vor allem die Filmaufnahmen vor dem Start sind absolut faszinierend. In erster Linie kann man anhand der Kleidung, der Fotoapparate und auch an den Sonnenbrillen der Zuschauer auf dem Gelände erkennen, dass die Aufnahmen doch schon etwas älter sein müssen.

Bild: Neon CNN Films
Bild: Neon CNN Films
Bild: Neon CNN Films
Bild: Neon CNN Films

Als dann die gewaltige Saturn V am 16.07.1969 um 09:32 Uhr Ortszeit abhebt, spürt der Kinobesucher die enorme Kraft der Triebwerke, als wenn er live dabei gewesen wäre.

Bild: Neon CNN Films
Bild: Neon CNN Films

Die anschließenden 35- und 16-mm-Filmaufnahmen während der Mission wurde ebenfalls neu digitalisiert und sind dadurch knack-scharf. Unterlegt wurden diese Aufnahmen mit dem dazu passenden Funkverkehr zwischen Houston und Apollo 11 (in der deutschen Version werden deutsche Untertitel eingeblendet). Zusätzlich wird dazu elektronische Musik unterlegt, die auch sehr gut zu den einzelnen Szenen passt.

Zum Schnuppern hier der offizielle Trailer zum Film.

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Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.

Quelle: NEON, CNN Films/YouTube

Die Spannung wird während des Films sehr gut aufgebaut und ich fieberte regelrecht der Mondlandung entgegen, obwohl sie schon vor 50 Jahren stattgefunden hat.
Die Dramatik während der Landephase zur Mondlandung ist für mich der Höhepunkt des Films und immer wieder wurde mir erneut bewusst, was für eine grandiose Leistung die Menschheit mit dem Apollo-Programm damals abgeliefert hat.
Die Videos von der Mondoberfläche sind überwiegend bekannt. Sie wurden sehr gut zusammengestellt, die Filmsequenzen sind aber nicht ganz so scharf wie die Aufnahmen vor dem Start. Das liegt einfach daran, dass es Filmsequenzen von der Mondoberfläche nur in 16-mm-Qualität gibt, die aber für diesen Film ebenfalls digitalisiert wurden.

Der Start von der Mondoberfläche, die Kopplung im Mondorbit und der Rückflug zur Erde werden ebenfalls mit hervorragenden Aufnahmen gezeigt (der kleine blaue Punkt oben im folgenden Bild ist unser Heimatplanet, darunter die Mondlandefähre Eagle).

Bild: Neon CNN Films
Bild: Neon CNN Films

Am Ende des Films wird dem Kinobesucher erst richtig klar, was damals alles hätte schief gehen können. Es grenzt fast an ein Wunder, dass alle Mondlandungen erfolgreich durchgeführt wurden und selbst der missglückte Flug von Apollo 13 ein glückliches Ende gefunden hat.

Mein Fazit: obwohl ich schon sehr viele Filme über das Apollo-Programm gesehen habe und damals auch alle Flüge live am TV-Gerät verfolgen konnte, ist diese Dokumentation nochmal eine klare Steigerung in Qualität und Auswahl der einzelnen Filmszenen.

Wer den Kinobesuch verpasst haben sollte, wird sicherlich in absehbarer Zeit den Film im Handel erwerben können. Es lohnt sich!

Weiterführende Links:
Das atemberaubende Kinoevent Apollo 11
Todd Douglas Miller über sein Doku-Spektakel „Apollo 11“: Es sollte sich wie „Dunkirk in Space“ anfühlen
Kinofilm Apollo 11: Bilder aus einer Zeit, als wir noch zu träumen wagten
Mein Besuch im Kennedy Space Center/USA

Buchtipp: Paradox 3 (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand, Phillip P. Peterson

Ed und seine Crew brachten von ihrer letzten Mission ein Wurmloch in ein neues Universum mit. Doch die Menschen lehnen das kosmische Geschenk ab und greifen die außerirdische Intelligenz im äußeren Sonnensystem an.

Während sich zwischen Menschen und Außerirdischen ein unbarmherziger Krieg entwickelt, reisen Ed und seine Freunde mit der Helios an einen fernen Ort, um das ungewöhnlichste Artefakt unseres Universums zu untersuchen. Dabei stoßen die Astronauten auf die Hinterlassenschaften einer ausgestorbenen Zivilisation, deren Macht selbst die der Erbauer der Sphären übertrifft. Und um die Menschheit zu retten, muss David das Geheimnis des Artefakts lüften und Ed muss sich seinen schlimmsten Ängsten stellen.

Nachdem ich im März 2016 und März 2018 über die Romane „Paradox“ und „Paradox 2“ von Phillip P. Peterson berichtet habe (siehe Links unter dem Artikel), erschien vor einigen Tagen mit „Paradox 3“ der dritte und letzte Roman der Reihe.

Nachdem ich „Paradox 2“ – wie auch alle anderen Bücher des Autors – im Eiltempo regelrecht verschlungen habe, hatte ich nicht mehr mit einem Nachfolgeroman gerechnet. Doch dieser Roman ist noch einmal eine Steigerung!
Ed und seine Crew brachten von ihrer letzten Mission der „Helios“ ein Wurmloch in ein neues Universum mit und die Außerirdischen verhinderten einen nahenden Atomkrieg, in dem die Menschheit sich selbst vernichtet hätte.
Das Wurmloch soll der Menschheit dazu dienen, in nicht allzu ferner Zukunft die Erde zu verlassen und in ein anderes Universum zu wechseln, wenn die Erde unbewohnbar sein wird.

Im vorliegenden Roman nimmt die Menschheit das Geschenk jedoch leider nicht an, weil einige Politiker versuchen, die Außerirdischen anzugreifen und zu vernichten.
Um eine drohende Vernichtung des Planeten Erde durch die Außerirdischen zu verhindern, müssen Ed, David, Wandy und Grace  in einem Raumschiff der Außerirdischen bis an die Grenzen unseres bekannten Universums und darüber hinaus reisen. Am Ende der Reise entdecken sie ein Artefakt, dass älter als das bekannte Universum ist. Was die Raumfahrer auf einem unvorstellbar großen Planeten entdecken, übertrifft selbst die Macht der Außerirdischen. Auch auf dieser Reise werden sie wieder von einem besonderen Passagier begleitet, im letzten Roman war es Einstein…

Phillip P. Peterson versteht es wieder gekonnt, den Leser bis an die Grenzen seiner Phantasie mitzunehmen. Das Buch liest sich wieder sehr spannend und einmal angefangen, möchte man die Lektüre nicht mehr unterbrechen. Es ist wie eine Sucht, ich habe daher den Roman bewusst in Abschnitten gelesen.
Im letzten Teil des Romans werden neueste kosmologische Erkenntnisse – insbesondere über schwarze Löcher – vermittelt. Diesen Teil hätte ich mir gerne etwas ausführlicher gewünscht, um den Inhalt besser nachvollziehen zu können. Das ist schon intensive Kost.
Bewegend war auch das Schicksal eines Raumfahrers am Ende des Romans.

Fazit:
„Paradox 3“ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie, wobei mich der erste Roman besonders begeistert hat.
Auch in diesem Roman gelingt es Phillip P. Peterson perfekt, den Leser bestens zu unterhalten und zugleich kosmologisches Wissen zu vermitteln. Auf weitere Romane von PPP bin ich sehr gespannt, vor allem erstmal Transport 4!

Hinweis: ein Rezensionsexemplar wurde mir vom Autor freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Eine aktuelle Reportage des WDR über den Autor finden Sie hier.

siehe auch:
Homepage von Phillip P. Peterson
Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“
Buchtipp: Paradox ² (Phillip P. Peterson)