Meine Eindrücke vom Perry Rhodan Gut-Con 2019

Gut-Con 2019
Quelle: Infoflyer Gut-Con 2019

Der Terranische Club Eden (TCE) veranstaltete vom 28. bis 29. September 2019 den Gut-Con auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde.

Zur Feier von Perry Rhodan-Band 3000 hatte der TCE besonders Fans und Leser auf das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg eingeladen.

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: Thomas Röhrs/YouTube

Da ich nur am 28.09.19 am Con teilnehmen konnte, möchte ich hier von diesem abwechslungsreichen Samstag berichten.

Udo Mörsch und ich fuhren schon sehr frühzeitig los, so dass wir rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf dem Kulturgut Haus Nottbeck eintrafen.
Die Umgebung sieht sehr idyllisch aus.

Der Con wurde von Prof. Dr. Walter Gödden als Gastgeber sowie Kurt Kobler, Joe Kutzner und Moderator Norbert Mertens eröffnet.

Norbert Mertens eröffnete den Con
v.l. Prof. Dr. Walter Gödden als Gastgeber, Kurt Kobler und Joe Kutzner
Walter Gödden wurde anschließend ein T-Shirt überreicht mit den Worten: „Du bist jetzt einer von uns „.

Im ersten Programmpunkt erläuterte Prof. Dr. Michael Pfrommer, was wirklich bei Perry Rhodans Landung auf dem Mond geschah. Dabei stellte er Zusammenhänge zwischen den Bänden 1, 15 und 105 her.

Michael Pfrommer während seines Vortrags

Ich war von dem Vortrag so beeindruckt, dass ich Michael Pfrommer nach dem Con gebeten habe, seinen Vortrag für diesen Blogbeitrag noch einmal zusammenzufassen. Er verfasste nicht nur folgende Ausführungen, sondern stellte mir auch noch sämtliche Folien dazu zur Verfügung.

Quelle: Michael Pfrommer

Unternehmen Stardust
Was 1971 auf dem Mond wirklich geschah …

Von Michael Pfrommer.

Zusammenfassung eines Vortrags, gehalten auf dem Gut-Con 2019.

K.H. Scheers berühmter Perry-Rhodan-Erstling „Unternehmen Stardust“ (EA 1) ist sozusagen die Keimzelle des Perryversums. Wäre dieser Roman gefloppt, ich hätte diesen Text nie geschrieben und ihr würdet jetzt nichts dergleichen lesen. Also ist Kritik an diesem Roman eigentlich absurd, denn er war der Anfang von allem.
Dennoch enthält dieser Roman neben einigen absolut visionären Punkten einen seltsamen Aspekt. Ungewöhnlich ist zunächst, dass bei K.H. Scheer die Außerirdischen auf der Suche nach der Welt des ewigen Lebens zwar auf dem Mond stranden, die Arkoniden jedoch dann von den Menschen so entsetzt sind, dass sie mit uns Barbaren nicht einmal sprechen dürfen. Da klingt handfeste Zivilisationskritik auf. Als dann Perry Rhodan als erster Astronaut des Perryversums 1971 den Mond betritt, wird er zusammen mit Reginald Bull schließlich doch in den Arkonidenraumer gelassen. Dabei konfrontierte ihn Crest mit dem vernichtenden Vorwurf: „Ihr seid dabei, ein ungeheures Verbrechen gegen die Gesetze des Geistes zu begehen“ (Selbstausrottung durch Atomkrieg).
Für Crest sind die Menschen völlig zu Recht eine aggressive, durch Logik kaum eingehegte Spezies, die immer wieder hemmungslos übereinander herfällt. Aber dann geschieht das Wunder und Crest übergibt Perry Rhodan binnen weniger Wochen das gesamte Wissen seiner jahrtausendealten Rasse. Ohne jede Notwendigkeit.
Eigentlich absurd. Kein Entdecker der Erdgeschichte hat jemals so etwas auch nur in Erwägung gezogen. Aus gutem Grund. Für die Menschheit wäre der Kulturschock dramatisch gewesen, hätte sich die Erdbevölkerung doch damit abfinden müssen, dass sie aus der Sicht einer kosmischen Zivilisation absolut unbedeutend war. Dass unser Finanz- und Wirtschaftssystem durch die arkonidische Technik schlagartig zusammengebrochen wäre, kommt noch hinzu.
Aber Crest riskierte es dennoch, und zwar ohne mit irgendeinem irdischen Politiker zu verhandeln. Sozusagen ein privater Pakt zwischen dem alten Arkoniden und einem jungen Astronauten namens Perry Rhodan. Crest schleuderte damit die Terraner buchstäblich in ein neues Universum, als hätte die Menschheit nach Jahrtausenden ihrer Evolution eine Stunde Null erlebt.

Quelle: Michael Pfrommer
Quelle: Michael Pfrommer

Wieso das?
Und wieso strandeten die Arkoniden eigentlich auf dem Erdmond?
Diese Fragen liegen umso näher, wenn man den Roman als fiktive Weltgeschichte begreift, und dann einfach feststellt: Egal wie unlogisch, es ist passiert.

Doch so absurd sich Crests Entscheidung auch anhört, es ist die EA selbst, die uns zwei verblüffende Erklärungen für seine Entscheidung liefert.

Quelle: Michael Pfrommer

Zunächst schildert Clark Darlton in „Die Spur durch Zeit und Raum“ (PR 15), wie Perry Rhodan auf der Suche nach ES im Wegasystem in ein Zeitabenteuer gerät und so im Jahr 8010 v. Chr. der Expedition des Alt-Arkoniden Kerlon begegnet. Auch Kerlon war damals auf der Suche nach der Welt des ewigen Lebens. Ein silberglänzender Metallzylinder sollte ihm Informationen zum Verbleib der Superintelligenz liefern. Doch dann erschien auf Ferrol wie aus dem Nichts der alte Arkonide Crest und stahl ihm mithilfe des Teleporters Ras Tschubai den Metallzylinder, dessen Botschaft anschließend Perry Rhodan einen Schritt näher an ES heranbrachte.
Kerlon kehrte zwar nie nach Arkon zurück, doch schickte er einen Bericht, wie in EA 15 ausdrücklich festgestellt wird. Als Crest im Jahr 1971 irischer Zeitrechnung seine Forschungsreise in Richtung Erde plante, musste er in den Archiven von Arkon zwangsläufig auf diesen Bericht des Kerlon gestoßen sein. Mit einem Wort: Crest sah sich in diesen Bildaufzeichnungen selbst in Aktion, im Wegasystem, vor beinahe 10.000 Jahren. Wahrscheinlich war er wie vom Donner gerührt.
Keine Frage, dass er aufgrund dieser Informationen auf der Suche nach der Welt des ewigen Lebens den Raumsektor der Erde anflog. Mehr noch. Im Zuge der Gründung der Dritten Macht begegnete Crest wenig später auch noch ausgerechnet jenem dunkelhäutigen Teleporter Ras Tschubai, den er bereits in den Aufzeichnungen des Kerlon bestaunen konnte. Eine Zeitschleife allererster Güte.

Quelle: Michael Pfrommer

Doch damit nicht genug. Denn bei seiner unvermeidlichen Recherche muss Crest zwangsläufig auch auf die Aufzeichnungen einer altarkonidischen Flotte aus den Tagen des Imperators Metzats III. gestoßen sein, die im Jahr 12.889 v. Chr. in ein akonisches Zeitexperiment geriet, und damit kurzzeitig in das Solsystem des Jahres 2102 n. Chr. versetzt wurde (Clark Darlton „Die Geisterflotte“, EA 105). Der Zeitgenerator der Akonen wurde nach kurzer Zeit vernichtet und die Flotte kehrte wohlbehalten nach Arkon III zurück, doch muss sie dabei natürlich zwangsläufig Bildaufzeichnungen von der Erde mitgebracht haben. Und jeder Besucher, der sich im Jahre 2102 n. Chr. in die Datennetze der Erde und in die terranischen Nachrichten einklinkte, musste zwangsläufig auf Bilder von Perry Rhodan und Reginald Bull gestoßen sein.
Konsequenterweise muss Crest bereits im Jahr 1971 klar gewesen sein, dass die Menschheit vor einem gigantischen Zivilisationssprung stand, und bereits 131 Jahre später rein technisch den neuesten arkonidischen Standard erreichte.
Es bedarf keiner großen Fantasie, sich sowohl die Faszination, wie auch den Schock des alten Arkoniden auszumalen, als er dann nach der Notlandung seines Forschungsschiffes auf dem Erdmond urplötzlich zwei Astronauten begegnete, in denen er zwangsläufig Perry Rhodan und Reginald Bull erkennen musste (falls er dies nicht schon aufgrund der Aufzeichnungen der Flotte Metzats III. vorhergesehen hatte).
Keine Frage, er stand jetzt vor einer dramatischen Zäsur und einer nicht minder epochalen Entscheidung. Aus den Aufzeichnungen der Flotte Metzats III. ging unzweideutig hervor, dass dieser Perry Rhodan im Jahr 2102 n. Chr. immer noch genauso aussehen würde wie im Jahr 1971. Dieser Terraner hatte also definitiv die Welt des ewigen Lebens entdeckt, oder würde sie entdecken.

Quelle: Michael Pfrommer

Mehr noch! Crest wusste aufgrund der Aufzeichnungen natürlich auch, dass er selbst es gewesen war, bzw. sein würde, der diesen märchenhaften Aufstieg der Terraner durch seinen ungewöhnlichen Technologietransfer ermöglichen würde.
Und so erfuhr er natürlich auch bereits 1971 auf Arkon von Rhodans erfolgreicher Jagd nach der Welt des ewigen Lebens.

Quelle: Michael Pfrommer

Einzelheiten dieser kosmischen Schnitzeljagd durch Raum und Zeit kannte er allerdings nur wenige, das zeigen Episoden aus dem Roman von Kurt Mahr „Planet der sterbenden Sonne“ (EA 17). Nicht weiter erstaunlich, denn die Details der Suche nach Wanderer waren mit Sicherheit auf der Erde des Jahres 2102 n. Chr. topsecret.

Quelle: Michael Pfrommer

Als Crest nun Perry Rhodan im Jahr 1971 leibhaftig begegnete, blieben ihm nur zwei Alternativen: Er konnte sich dem Schicksal verweigern und damit die gesamte Zeitlinie seiner Epoche zum Zusammenbruch bringen, oder er konnte tun, was die Zukunft von ihm forderte, und Perry Rhodan bzw. den Terranern die arkonidische Technologie übergeben.
Dazu musste er nicht verhandeln, schon gar nicht mit irgendeinem irdischen Politiker. Es genügte vollauf, Perry Rhodan persönlich zu begegnen. Und deshalb bieten die beiden Romane EA 15 und EA 105 zusammen mit EA 1 eine wahrhaft spektakuläre Erklärung für Crests so ungewöhnlichen Entschluss.
Im Perryversum entschied er sich für die Menschheit und schenkte den Terranern buchstäblich die Zukunft.
Text: Michael Pfrommer

Nach diesen genialen Ausführungen referierte Michael Pfrommer in der Bibliothek über „Die frühen Jahre der Serie: die Zyklen „Die Meister der Insel“ (Bd. 200-299) und „M 87“ (Bd. 300-399). Michael schilderte hier seine Sicht der Dinge auf die „klassische Serie“.
Michael Pfrommer und Kurt Kobler haben mit ihrer Reihe „Meister der Insel – Extended“ eine ganze Serie von Fanromanen verfasst haben, die zur Zeit der Meister der Insel und damit in der klassischen Serien-Vergangenheit spielen. Ich lese momentan den Auftaktroman „Andromeda-Backup“ und bin hellauf begeistert. Wer die weiteren Bücher der Reihe beziehen möchte, kann auf der Seite des Terranischen Clubs EdeN fündig werden.

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Quelle: MrRelbok/YouTube

Auch für die folgenden Bilder stellt mir Michael Pfrommer seine Folien zur Verfügung.

siehe auch: Das Andromeda-Backup – Ein Gespräch mit Michael Pfrommer

In einem weiteren Programmpunkt hielt Robert Corvus eine Lesung aus seinem Buch „Berg der Macht“, dem ersten Teil der Trilogie „Gezeiten der Macht“.
Wie immer startet das Video aus Datenschutz-Gründen erst nach einem Klick auf den Play-Knopf (siehe Hinweis unter dem Video).

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Nach so vielen Eindrücken besuchte ich noch die Programmpunkte „So einer wie Rainer Castor“, „Die Perry Rhodan-Dunkelwelt-Trilogie“ und „Die Perry Rhodan-Miniserien“.

Aus diesen Panels weitere Eindrücke, u.a. auch mit Robert Corvus und seinem Stand im idyllischen Gartenhäuschen…

Robert Corvus an seinem Verkaufsstand

Dennis Matthiak und Uwe Anton

Nobert Mertens und Robert Corvus während der Präsentation der Dunkelwelten-Trilogie
Norbert Mertens beim Panel: „So einer wie Rainer Castor“. Links: Michelle Stern.
Panel: So einer wie Rainer Castor, u.a. mit Matthias Thiesen (2. v.l.) und Volker Castor (Mitte)

Mein Fazit:

Obwohl ich diesmal nur am Samstag dabei sein konnte, war es ein gelungener Tag mit vielen Eindrücken und intensiven Gesprächen.
Über eine weitere Ausgabe des Gut-Cons würde ich mich sehr freuen!

Hier das neue, faszinierende Video von Thomas Röhrs „Perry Rhodan, der erste Mensch auf dem Mond“

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Quelle: Thomas Röhrs/YouTube

Bald wieder in Brühl: der galaktische 3. PERRY RHODAN-BrühlCon

Auch in meinem privaten Blog möchte ich nochmals auf den 3. PERRY RHODAN-BrühlCon hinweisen, der am 14.09.19 wieder im Brühler Wirtshaus am Schloss ab 18.00 Uhr stattfindet (s. Foto oben).

Aktuell haben sich bis heute ca. 45 PERRY RHODAN-Fans angemeldet. Dazu haben 8 Autoren/-innen ihr Erscheinen angekündigt: Robert Corvus, Uwe Anton, Roman Schleifer, Dieter Bohn, Dietmar Schmidt, Rüdiger Schäfer, Michelle Stern und als Gast-Autor: Phillip P. Peterson.

Weitere Infos finden Sie auf unserer BrühlCon-Website. Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Abend!
Foto unten v.l.n.r.: Ralf Entz, Martin Ingenhoven und der Zeitreisende, auch genannt: die Brühlotarchen.

Brühlotarchen

Hier der Bericht über den 2. BrühlCon am 15.09.2018.

Interview mit Schriftsteller Robert Corvus über den Mausbiber Gucky

Der Mausbiber Gucky ist eine zentrale Figur in der Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN und Liebling vieler Leserinnen und Leser.
Der PERRY RHODAN-Autor Robert Corvus und ich kamen auf die spontane Idee, ein Interview-Video über den legendären Mausbiber aufzunehmen.
In den Medien war bekannt, dass Robert Corvus seit seinem ersten Kontakt kein großer Freund des Mausbibers war. Die genauen Gründe erläutert er im Video.
Umso erfreuter nimmt die Leserschaft nunmehr zur Kenntnis, dass der Autor seit einiger Zeit zum Gucky-Fan geworden ist. Wie es zu diesem Sinneswandel kam, schildert der Autor ausführlich im Interview.
Auch ich kann das im Video erwähnte Büchlein „Mein Freund Perry“ nur weiterempfehlen, selbst wenn man noch keine Romane der PERRY RHODAN-Serie gelesen hat.

Das Interview hat mir großen Spaß gemacht!
Ich hoffe, dass weitere Interviews zu anderen Themen nach dem BrühlCon am 14.09.2019 folgen werden.

Wie immer startet das Video aus Datenschutz-Gründen erst nach einem Klick auf den Play-Knopf.

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Weiterführende Links:
Website von Robert Corvus
Infos über den Mausbiber Gucky in der PERRYPEDIA
Fanedition 14 der Perry Rhodan-Fanzentrale: Mein Freund Perry (Autor: Ben Calvin Hary)

Kleine Blogpause – aber bald kommt schon der 3. BrühlCon

In den nächsten Tagen wird es aus verschiedenen Gründen etwas ruhiger hier im Blog.

Diese Zeit möchte ich nutzen, um auf den 3. BrühlCon aufmerksam zu machen.
Was ist eigentlich dieser PERRY RHODAN-BrühlCon?

Mit steigenden Anmeldezahlen zum BrühlCon 3 am 14. September 2019 nehmen auch die Fragen zu unserer kleinen Raketenheftveranstaltung zu: Muss ich da Eintritt zahlen? Was macht ihr da überhaupt? Wer kommt denn alles? Und was hat es mit dem Wirtshaus auf sich?

Die wichtigsten Fragen sollten wir so langsam klären. Also los:

Anders als auf den großen Cons gibt es beim BrühlCon keine Verkaufsstände und nur ein sehr spärliches und größtenteils spontan entstehendes Programm. Ziel des Treffens ist es vielmehr, dass Fans mit Autoren zusammenkommen, um sich einige Stunden bei leckeren Essen und Trinken über die Welt von PERRY RHODAN auszutauschen, andere Fans kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der Con findet in den Räumen des Brühler Wirtshauses statt. Der Eintritt damit ist frei. Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen lediglich für die Kosten von Speisen und Getränken auf.

Conauftakt wird auch in diesem Jahr ein kleines Quiz sein, für das uns unsere Sponsoren zahlreiche galaktische Preise gestiftet haben. Worum es sich hierbei im einzelnen handelt, werden wir im Laufe der nächsten Monate erzählen.

Nach diesem Beginn geht es zum gemütlichen Teil des Abends über und bei feinen Speisen und Getränken lässt sich noch besser über unsere Lieblings-Raketenheftserie diskutieren.
Die Autorinnen und Autoren schreiben den ganzen Abend munter Autogramme und stehen für Fotoshootings zur Verfügung. Da wir diesmal eine ganze Etage belegen, sollte auch der ein oder anderen Lesung nichts im Wege stehen.

Ein Highlight wird auch dieses Jahr das Erscheinen von Raphael vom Perry Rhodan-Podcast „Die dritte Macht“ sein, sodass einige Wochen später die Höhepunkte der Veranstaltung noch einmal öffentlich nachzuhören sind.

Neben zahlreichen Rhodan-Schaffenden haben auch Gast-Autoren ihr Kommen angekündigt. In diesem Jahr hat sich bereits sehr früh der bekannte Science-Fiction-Autor Phillip P. Peterson (Buchreihen u.a. Paradox, Transport, Flug 39, Das schwarze Schiff) zum Treffen angemeldet. Er hat früher auch die Serie regelmäßig gelesen. (Unbedingt seinen Blogbeitrag „Meine persönlichen Gedanken zu Perry Rhodan 3000“ dazu lesen.)

In diesem Jahr planen wir für jeden Gast eine galaktische Erinnerung an diesen Tag. Einzelheiten hierzu halten wir natürlich noch streng unter Verschluss …

Das Besondere an unserem Treffen ist, dass wir gar nicht in Konkurrenz zu den großen Cons treten wollen, was mit nur wenigen Planern auch gänzlich unmöglich ist.
Wir wollen Fans und Autoren einfach die Gelegenheit geben, für einige Stunden zusammen zu plaudern, Spaß zu haben und sich gegenseitig etwas besser kennenzulernen. Diese Art des Zusammenseins ist bei den großen offiziellen Cons aufgrund des umfangreichen Programms nicht immer möglich. Und genau diese Lücke will der BrühlCon schließen.

Alle Gäste waren sich auch nach der zweiten Veranstaltung einig, dass es eine solche Art des Treffens bisher noch nicht gegeben hat und regelmäßig einmal im Jahr stattfinden sollte.
Wie lässt es sich sonst erklären, dass in diesem Jahr sogar Autoren aus dem Ausland zum BrühlCon einfliegen…

UPDATE vom 16.06.2019:
Aktuell haben sich bereits ca. 45 Fans und 8 Autoren angemeldet!

BrühlCon 3 am 14.09.2019 mit den PR-Autoren Robert Corvus, Uwe Anton, Roman Schleifer, Dieter Bohn, Dietmar Schmidt, Rüdiger Schäfer, Michelle Stern. Gast-Autor: Phillip P. Peterson

Wir freuen uns über Anmeldungen! Entweder hier als Kommentar, auf Facebook oder direkt auf brühlcon.de

Datum: Samstag, 14. September 2019
Zeit: 18.00 Uhr – 23.59 Uhr
Adresse: Brühler Wirtshaus am Bahnhof • Max-Ernst-Allee 2 • 50321 Brühl
Preis: Der Eintritt ist frei. Besucher zahlen lediglich Speisen und Getränke selbst.

Brühlotarchen mögen’s schwarz: Martin Ingenhoven, Ralf Entz, Volker Hoff (v.l.n.r.)

Mein Bericht über die 3. Perry Rhodan-Tage in Osnabrück

Am Wochenende 25./26.05.2019 nahm ich an den 3. Perry Rhodan-Tagen in Osnabrück teil.
Hierbei  handelt es sich um einen Con für und von PERRY RHODAN- und Science-Fiction-Fans, der nun zum dritten Mal in Osnabrück ausgetragen wurde.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf folgender Seite.

Hier der Con Opener zur Veranstaltung.

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: wybort/YouTube

3. Perry Rhodan-Tage Osnabrück (25./26.05.2019)

Am Wochenende 25./26.05.2019 nahm ich an den 3. Perry Rhodan-Tagen in Osnabrück teil.
Ich fuhr am Samstag sehr früh los und erreichte Osnabrück und mein Hotel schon 2 Stunden später.
Vom Hotel waren es nur 900 Meter zu Fuß, so dass ich kurz nach 9.00 Uhr vor Ort war und sofort viele bekannte Fans traf, die auch beim BrühlCon 2018 und und dieses Jahr in München zur Feier von Band 3000 dabei waren.

Eingang zum Haus der Jugend, Ort der Veranstaltung.
Der große Saal füllt sich vor 10.00 Uhr, insgesamt waren gefühlte 150 Fans vor Ort.

Auch viele Autoren waren schon vor Ort und – was mich besonders freute – auch der Chefredakteur Klaus N. Frick.
Die Veranstaltung wurde eröffnet mit einem galaktischen Con Opener (hier die Kurzversion).

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Quelle: wybort/YouTube.

Das Programm war voll gepackt mit vielen Panels, die im großen und kleinen Saal stattfanden.
Alle Programmpunkte zu besuchen war aus zeitlichen Gründen nicht möglich, ich hatte mir im Vorfeld meine Panels schon ausgesucht.
Hier einige Eindrücke (unabhängig von der Reihenfolge der einzelnen Programmpunkte).

Rüdiger Schäfer wurde zum Ehrenmitglied der Perry Rhodan-Fanzentrale ernannt. Er wusste vorher von nichts, die Überraschung war gelungen….
PERRY RHODAN NEO 200 mit Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm. Moderation: Roman Schleifer und Christina Hacker.
Die NEO-Titelbilder wurden im Hintergrund eingeblendet.

Besonders gespannt war ich auf den Auftritt von Bestsellerautor Andreas Brandhorst. Er hatte u.a. Band 3005 als Gastautor verfasst und er stellte seine Bücher vor, die im Jahr 2019 erscheinen werden. Zur Science-Fiction inspiriert wurde er u.a. durch die TV-Serie „Raumpatrouille Orion“.

Bestseller-Autor Andreas Brandhorst während seines Vortrags.
„Raumpatrouille Orion“ war nicht nur für Andreas Brandhorst eine Inspiration…

In 2019 erscheinen drei neue Romane des Autors.

Ich hatte das Glück, eins der ersten 4 Exemplare des Romans „Eklipse“ mit Widmung zu erwerben. Ich bin schon sehr gespannt!

Am Nachmittag besuchte ich u.a. den spannenden Programmpunkt „Schreiben für die Mini-Serien – das Team von MISSION SOL und Autoren anderer Mini-Serien“.

v.l. die PR-Autoren Olaf Brill, Uwe Anton, Dietmar Schmidt und Chefredakteur Klaus N. Frick. Moderation (wie immer exzellent und sehr erfrischend): Roman Schleifer.

Am Abend fand eine Versteigerung verschiedener Fan-Artikel statt, Roman Schleifer trieb die Preise mit seiner charmanten Art in galaktische Höhen…(Scherz…).

Der Abend klang aus mit der gelungenen Veranstaltung „Saturday Night Live – ein bunter Abend mit Gästen“. Zwischen den einzelnen Interviews konnten die Gäste bei Beantwortung verschiedener Fragen zur Serie schöne Artikel gewinnen, u.a. auch einen Auftritt in einem Roman von Andreas Brandhorst, der 2020 veröffentlicht wird.

Chefredakteur Klaus N. Frick und PR-Autor Uwe Anton.
Moderator Rüdiger Schäfer im Gespräch mit Science-Fiction und Fantasy-Autor Robert Corvus.

Am Sonntag kam für mich der absolute Höhepunkt des Cons: die Programmpunkte „Kurs 3000 und danach“ und „Haben Exposéautoren Visionen?“ mit Wim Vandemaan und Klaus N. Frick.
Wim Vandemaan war in bester Erzähllaune und informierte über den Stand und den Kurs der Serie über Band 3033 hinaus. Dabei verriet er das ein oder andere kleine „Geheimnis“, da die Zuhörer soeben Band 3014 erhalten hatten, Wim Vandemaan aber bereits den Stand von Band 3033 hatte. Dies führte zu einigen lustigen Verwicklungen.

Wim Vandemaan und Klaus N. Frick. Moderation. Roman Schleifer.

Nach diesem Programmpunkt verließ ich die Veranstaltung voller Eindrücke und umfangreichem Videomaterial, das ich am Tag danach zu einem Video zusammenfasste.

Mein Fazit: es war ein sehr gelungener Con, auf dem ich wieder viele interessante Gespräche führen konnte und auch einige neue Fans näher kennengelernt habe.
Einen galaktischen Dank an die Veranstalter und alle Helfer! Das war wirklich ein tolles Event!
Ich freue mich auf das nächste Treffen in 2 Jahren!

Mein Video von der Veranstaltung.

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