Das war der galaktische 2. BrühlCon

Nachdem der erste Perry Rhodan-BrühlCon am 11.11.2017 schon ein gelungener Abend war, wollten Martin Ingenhoven vom Blog Heftehaufen und ich für den 2. BrühlCon mächtig Werbung machen.
Unser Ziel war es, möglichst viele Fans und Autoren für das Event zu gewinnen. Nachdem wir den Con sowohl im Blog als auch bei Facebook & Co. ankündigten, kamen spontan die ersten Anmeldungen herein.

Und schnell merkten wir, dass das Interesse wohl diesmal größer war. Vor allem waren wir begeistert, dass sich viele Autoren anmeldeten, nämlich Uwe Anton, Robert Corvus, Dietmar Schmidt, Kai Hirdt, Madeleine Puljic und Dieter Bohn.
Sogar der Science Fiction-Autor Phillip P. Peterson hatte sein Kommen angekündigt, leider musste er den Termin wegen einer heftigen Grippe absagen.
Und so war ich immer wieder in unserer Location, dem Brühler Wirtshaus am Schloss, um die angekündigte Teilnehmerzahl regelmäßig zu aktualisieren.
Schließlich hatten wir so viele Anmeldungen, dass unsere Reservierung in das Obergeschoss verlegt wurde und uns ein größerer Raum zur Verfügung gestellt wurde.

Endlich ging es am 15.09.18 am Nachmittag los und ich traf mich mit Martin frühzeitig vor dem Wirtshaus, um 18.00 Uhr sollte es beginnen.
Die Vorfreude war wohl so groß, dass sowohl viele Fans als auch Autoren schon früher da waren (Bild unten die Autoren: Madeleine Puljic, Kai Hirdt und Dietmar Schmidt (v.l.n.r.).

3 Autoren vor dem Wirtshaus

Robert Corvus und der „Zeitreisende“ vor dem Wirtshaus (im Hintergrund Schloss Augustusburg).

Der Raum füllte sich sehr schnell und wir holten nach und nach vor dem Wirtshaus die Gäste ab und führten sie nach oben in die Zentrale :-)
Dort war auch schon die Hauptperson eingetroffen.

Der Unsterbliche war auch schon da.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Martin ging es sofort mit einem kosmischen Quiz los. Drei Gruppen mit jeweils zwei Autoren und Fans mussten schwierige Fragen aus der Perry Rhodan-Serie beantworten, die Gewinne waren in den Con-Tüten schon vorbereitet.
Nach diesem anstrengenden Beginn ging es zum gemütlichen Teil des Abends über und wir konnten uns bei feinem Essen und Trinken entspannen.
Die Autoren schrieben die ganze Zeit fleißig Autogramme und jeder Fan konnte sich mit ihnen intensiv und ohne Zeitdruck unterhalten, genauso hatten wir uns das auch gewünscht.

Dann kam der besondere Moment, wo sich alle Autoren bereitwillig ablichten ließen. Das war wirklich super!

Autoren im Blitzlichtgewitter. V.l.n.r. Kai Hirdt, Madeleine Puljic, Robert Corvus, Uwe Anton, Dieter Bohn und Dietmar Schmidt

Ein besonderes Highlight hatte das Event durch das Kommen von Raphael vom Perry Rhodan-Podcast „Die dritte Macht“.

Der Perry Rhodan-Fanpodcast

Nach und nach wurden einige Teilnehmer,  Autoren und die Veranstalter interviewt. Die Podcast-Folge ist mittlerweile online.

Interview mit Uwe Anton
Interview mit Robert Corvus

Der Unsterbliche wurde natürlich permanent umlagert, bereitwillig ließ er sich mit Fans und Autoren ablichten.

Robert Corvus mit dem Unsterblichen
Der „Zeitreisende“, der Unsterbliche und eine neue Leserin

Der kosmische Abend klang gegen Mitternacht aus und alle waren sich einig: der nächste BrühlCon ist fest eingeplant und wir hoffen, dass wir die Teilnehmerzahl wieder verdoppeln werden.
Es wäre klasse, wenn auch nächstes Jahr viele Autoren dabei wären!

Die Veranstalter mit dem Unserblichen

Wir freuen uns jetzt schon auf den BrühlCon 2019!

siehe auch: Martins Bericht im Heftehaufen – BrühlCon Nummero Zwo

Buchtipp: „Feuer der Leere“ – Robert Corvus

Quelle: Piper-Verlag

Über die Perry Rhodan-Serie wurde ich im Frühjahr 2017 auf den Roman „Feuer der Leere“ von Robert Corvus aufmerksam, da der Autor in regelmäßigen Abständen auch für die größte Science-Fiction-Serie der Welt schreibt.
Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag nahte, kam ich auf die grandiose Idee, mir diesen Roman zum Geburtstag schenken zu lassen :-)
Umso mehr freute ich mich über das entsprechende Geburtstagsgeschenk meiner Tochter :-)
Daher direkt hier der Hinweis, dass ich kein Rezensionsexemplar erhalten habe und auch keine Provision für diesen Blogbeitrag erhalten werde.

Zum Inhalt des Romans:
In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, da sie zerstört wurde. Es gibt nur noch eine Million Menschen, die in 30 Großraumschriffen leben. Die Menschen werden von Außerirdischen gejagt, den überlegenen Giats. Diese Außerirdischen sind der Menschheit militärisch überlegen und jagen sie durch die Galaxis.
Von den insgesamt 30 Raumschiffen wurden 29 von Menschen gebaut. Ein Raumschiff – die SQUID – ist eine riesige Lebensform, ein lebendes Schiff und hat Menschen von einer sterbenden Kolonie auf einem Planeten in sich aufgenommen.
Die SQUID ist auch das einzige Raumschiff, das eine künstliche Schwerkraft in seinem Inneren geschaffen hat. Auf den anderen Schiffen ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, eine künstliche Schwerkraft herzustellen.
Alle Raumschiffe fliegen zusammen als Schwarm durch die Milchstraße, auf der Suche nach Planeten, auf denen geeignete Nahrungsmittel für die verbliebene Menschheit gefunden werden kann.
Auf den 29 von Menschen gebauten Raumschiffen haben sich unterschiedliche Gesellschaftsformen und Weltanschauungen entwickelt, wobei jede Gesellschaftsform von den anderen mehr oder weniger toleriert wird.
Auf der Suche nach Nahrungsmitteln müssen die Menschen auf dem Planeten Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der große Ähnlichkeit mit der Erde aufweist.
Doch noch während die Menschen darüber nachdenken, was der neue Kontakt für die Bewohner des Planeten Cochada bedeutet, ereignet sich auf der SQUID etwas ganz Besonderes. Ugrôn, ein Besatzungsmitglied der SQUID, spürt in seinem Innern immer wieder die Gedanken und Gefühle der „gütigen Mutter“, des lebendigen Raumschiffes.

Meine Gedanken zum Roman:
Der Leser wird am Anfang des Romans direkt in eine Raumschlacht hineingeworfen, nämlich der Zerstörung des Planeten G’olata, einem wichtigen Stützpunkt der Giats. Der Angriff auf diesen Planeten wird geschildert aus der Sicht der Kampfpilotin Rila Egron-Itara. Ich fühlte mich an Kampfszenen von STAR WARS erinnert und dachte: wenn der Roman schon so fulminant beginnt, wie kann man das noch steigern?
Am Ende der erfolgreichen Zerstörung des Planeten ist das Schicksal der Kampfpilotin Rila ungewiss.

Nach diesem Eingangskapitel geht die Handlung in ruhigere Gewässer über und eine weitere Hauptfigur des Romans wird vorgestellt.
Starn Egron, der Bruder von Rila, hat sich von seiner ursprünglichen Militärkarriere losgesagt und versorgt als Xenofarmer auf der MARLIN die Flotte mit Nahrungsmitteln. Er baut Lebensmittel auf fremden Himmelskörpern an, erntet diese und sorgt somit dafür, dass die Menschen auf den Raumschiffen überleben können.
In den folgenden Kapiteln war ich etwas überfordert mit der Fülle an technischen Details. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie man als Autor auf diese Einzelheiten überhaupt kommen kann und welcher enorme Rechercheaufwand dahinter steckt.
Nicht umsonst schreibt der Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie, Klaus N. Frick, auf der Rückseite des Buches:
„Robert Corvus schreibt so bildgewaltig, dass man sich unweigerlich fragt, von welchen Welten der Mann träumt- das ist phantastisch im wahrsten Sinne!“

Das fulminante Tempo am Anfang des Buches lässt im Laufe der weiteren Kapitel nach und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als die Handlung umschwenkt auf die SQUID, dem lebenden Raumschiff.
Die Beschreibung der SQUID und der auf diesem Raumschiff lebenden weiteren Hauptperson Ugrôn ist ganz großes Kino. Insbesondere der Moment, wo Ugrôn sich der Leere des Weltraums ohne Schutzanzug aussetzt, war für mich absolut faszinierend. Robert Corvus beschreibt die Auswirkungen dieses Erlebnisses auf den menschlichen Körper sehr genau und ich bin überrascht, dass man dieses Ereignis nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen evtl. überleben könnte, wenn auch nur für ganz kurze Zeit.

Die folgenden Erlebnisse auf dem Planeten Cochada sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben und die Begeisterung der Besatzung, als sie das erste Mal einen erdähnlichen Planeten betritt und ohne Maske atmen kann, konnte ich sehr gut nachempfinden.
Der Erstkontakt mit den Bewohnern des Planeten Cochada verläuft erwartungsgemäß nicht ohne Probleme.
Als die Situation zu kippen droht, kommt es zu einer unerwarteten Wende.

Über den Ausgang des Romans war ich zwar überrascht, fand ihn aber auch sehr spannend! Hier zeigen sich Möglichkeiten auf, die in einem Folgeroman weiterentwickelt werden können.

Ich habe Robert Corvus während der Lektüre des Romans zum ersten Mal auf der PHANTASTIKA 2017 in Oberhausen getroffen und zusammen mit Martin Ingenhoven vom Blog Heftehaufen haben wir der spannenden Lesung zu „Feuer der Leere“ gelauscht.
Der Autor stellte während der Lesung kosmische Wissensfragen, die die Zuhörer beantworten konnten. So lockerte er die Veranstaltung immer wieder auf. Ich hätte noch wesentlich länger zuhören können!

Lesezeichen waren auf der PHANTASTIKA sehr begehrt :-)
Robert Corvus und der Zeitreisende :-)

Da ich den Roman in vielen kurzen Etappen gelesen habe, konnte ich die Lektüre nach einigen Wochen am „feurigen“ Strand auf Mallorca schließlich beenden :-)

Das „Feuer der Leere“ am „feurigen“ Strand auf Mallorca :-)

Besonders gefreut hat mich, dass Martin Ingenhoven und ich als „Brühlotarchen“ Robert Corvus am 11.11.2017 auf dem 1. Perry Rhodan-BrühlCon als Ehrengast begrüßen durften. Nochmals vielen Dank Robert!

Für Volker, dem Herrn der Brühlotarchen! :-) Danke Robert!

Mein Fazit:
„Feuer der Leere“ ist ein grandioser Science-Fiction-Roman, der nicht nur begeistern kann, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Wir sollten uns eigentlich täglich bewusst sein, auf welchem besonderen Planeten wir leben!
Der Roman eignet sich meines Erachtens nicht für Neueinsteiger in die Science-Fiction, da er sehr komplex geschrieben ist und viele Begriffe beinhaltet, die sich ein „Neuling“ der Materie erstmal erarbeiten muss. Allerdings bietet der Autor auf seiner sehr informativen Homepage auch zu jedem Roman ein Glossar an, in dem der Leser sich mit den im Roman verwendeten Begriffen weiter vertraut machen kann.
Ich hatte aufgrund der vielen technischen Erläuterungen gerade am Anfang Probleme, in den Roman einzutauchen und die Handlung vollständig aufzunehmen. Auch hätte die Handlung an einigen Stellen gestrafft werden können, um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Kapiteln überschaubarer zu machen.
Daher habe ich den Roman später in vielen kurzen Etappen gelesen, so dass man die sehr detailreichen Informationen in den einzelnen Kapiteln besser verarbeiten konnte. Die Idee von einem organischen Raumschiff ist wirklich faszinierend!
Wer viel Action in diesem Roman erwartet, wird- abgesehen von der Eingangs- und Schlussszene – eher enttäuscht werden. Aber gerade die gefühlvolle Entwicklung und Beschreibung der einzelnen Schauplätze macht diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Science-Fiction-Werk und die „Leere“ des Weltraums fast spürbar.
Einfach galaktisch spannend!

Hier noch einmal eine Zusammenfassung des Romans durch den Autor:


Quelle: Robert Corvus/YouTube

Robert Corvus hat mitterweile angekündigt, dass der Nachfolgeroman „Das IMAGO-Projekt“ Anfang April 2018 erscheinen wird. Ich bin schon sehr gespannt!
Hier ein Einblick in den Schaffensprozess:


Quelle: Robert Corvus/YouTube

Hinweis:
„Feuer der Leere“ ist ein Papego-Buch. Wer sich die kostenlose App für iOS oder Android aufs Handy lädt, kann eine Seite im Querformat scannen und erhält die nächsten ca. 150 Seiten für unterwegs auf sein mobiles Endgerät gespielt (bis zu 25% des Buches). Wenn der Nutzer zu Hause im Buch weiterlesen möchte, wird die Print-Seitenzahl in der App angezeigt. Diesen Vorgang kann der Nutzer mehrfach wiederholen. Dies ersetzt zwar kein Ebook, ist aber eine sehr interessante Alternative.

Wer jetzt schon Lust auf eine Online-Lesung hat, kann sich dieses Video anschauen.

Informationen zum Buch:
Titel: Feuer der Leere
Autor: Robert Corvus
Erscheinungstag: 20. März 2017
Umfang: 495 Seiten
Piper Verlag
Preis: 16,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-492-70439-7

siehe auch:
Homepage von Robert Corvus
Blog Heftehaufen: Tellerrandlesen – Feuer der Leere
Die bisherigen Perry Rhodan-Werke des Autors auf seiner Website

Besuch in der Perry Rhodan-Redaktion

Dieser Beitrag ist für alle Perry Rhodan-Leser interessant (und für alle, die es noch werden wollen :-) )

Perry Rhodan-Autor Robert Corvus besuchte am 7.04.2017 die Perry Rhodan-Redaktion und hat über seinen Besuch ein sehr interessantes Video gedreht.
Als langjähriger PR-Leser konnte ich dadurch endlich mal einen Blick in den Verlag und die Druckerei werfen.
Neben den Büroräumen der Redaktion besuchte er das berühmte „Turmzimmer“ und erforschte die Archivräume der größten Science-Fiction-Serie der Welt!
Den Produktionsablauf in der Druckerei fand ich besonders interessant. Hier ist der Weg vom Druck der Seiten bis zum fertigen Heft zu sehen.

Das Video habe ich auf einer eigenen Perry Rhodan-Unterseite eingebunden, zum Video bitte hier klicken.
Vielen Dank an Robert Corvus!

Sie kennen die größte Science-Fiction-Serie der Welt noch nicht?
Hier ein Video aus dem YouTube-Kanal der PERRY RHODAN-Redaktion.


Quelle: PERRY RHODAN-Redaktion/YouTube

siehe auch:
Robert Corvus kam zu Besuch
Homepage von Robert Corvus
Perry Rhodan-Homepage

Besuch in der Perry Rhodan-Redaktion

Perry Rhodan-Autor Robert Corvus besuchte am 7.04.2017 die Perry Rhodan-Redaktion und hat über seinen Besuch ein sehr interessantes Video gedreht.
Als langjähriger PR-Leser konnte ich dadurch endlich mal einen Blick in den Verlag und die Druckerei werfen. Die Vorgänge in der Druckerei fand ich besonders interessant!
Vielen Dank an Robert Corvus!


Quelle: Robert Corvus/YouTube