Buchtipp: Kleine Wunder um Mitternacht (Keigo Higashino)

Quelle: Limes Verlag

Drei junge Einbrecher, die eine Nacht lang untertauchen müssen. Ein verlassener Laden, der aus der Zeit gefallen ist. Ein alter Mann, der mit Briefen das Schicksal der Menschen zum Guten wendet … Der neue Roman des japanischen Bestsellerautors Keigo Higashino!

Es ist kurz vor Mitternacht, als drei junge Einbrecher in einen verlassenen Gemischtwarenladen eindringen, um nach ihrem Raubzug unterzutauchen. Doch Atsuya, Shota und Kohei wird keine ruhige Stunde bis zum Morgengrauen gewährt: Ein Brief wird von außen durch einen Schlitz in den Laden geworfen, obwohl in der Dunkelheit vor der Tür kein Mensch zu sehen ist. Als ihn die erstaunten Kleinkriminellen öffnen, beginnt eine unglaubliche Geschichte, die eine Nacht lang das Leben unzähliger Menschen verändern wird – und eigentlich begann sie vor über dreißig Jahren, als ein weiser alter Mann mit seinen Worten kleine Wunder vollbringen konnte.

Ich habe den YouTube-Kanal Letters & Life von Jennifer Denter abonniert und schaue mir regelmäßig ihre interessanten BookTube-Videos an.
Vor einigen Monaten hat sie ein Buch vorgestellt, dass ich sofort auf meine Leseliste gesetzt habe. Und nun habe ich es endlich gelesen und bin sehr begeistert!
Der mir bisher unbekannte japanische Schriftsteller Keigo Higashino, dessen Werke in Japan vielfach ausgezeichnet und verfilmt wurden, hat mit seinem Roman “Kleine Wunder um Mitternacht” eine außergewöhnliche Erzählung veröffentlicht. Gleichzeitig ist sein Roman eine ganz besondere Zeitreise.

Der Roman beginnt damit, dass die drei Kleinkriminellen Atsuya, Shota und Kohei nach einem Raubzug einen Unterschlupf suchen, um für einige Stunden unterzutauchen.
Sie dringen in den verlassenen Laden von „Namiya Gemischtwaren“ ein und wollen bis zum Morgengrauen warten, um dann weiterzuziehen und ihre Beute endgültig in Sicherheit zu bringen.
Während sie warten, wird plötzlich ein Brief von außen in den Laden geworfen. Als die drei den Brief öffnen, lesen sie den Hilferuf einer jungen Frau, die sich von dem Besitzer des Gemischtwarenladens, Herrn Namiya, einen Ratschlag erhofft. Herr Namiya ist allerdings schon vor 30 Jahren verstorben.
Damit beginnt eine unglaubliche Geschichte, die in dieser Nacht das Leben vieler Menschen verändern wird.

Mehr will ich hier nicht verraten. Der Autor verbindet in diesem Roman das Leben verschiedener Menschen auf unterschiedlichen Zeitebenen miteinander und am Ende fügen sich viele Handlungsfäden wieder zusammen.
Der Original-Roman ist bereits im Jahr 2012 in Japan erschienen, in 2021 wurde er in deutscher Sprache veröffentlicht.
Keigo Higashino hat mit “Kleine Wunder um Mitternacht” einen sehr gefühlvollen und zugleich intensiven Roman geschrieben, der einen beim Lesen oft über das Leben und die eigenen Lebenswege nachdenken lässt.
Der Roman ist auch eine Art Märchen, das den Leser immer wieder überrascht.
Sicherlich hat sich jeder schon einmal, der vor einer wichtigen Entscheidung in seinem Leben stand, einen guten Ratschlag gewünscht, um die “richtige” Entscheidung zu treffen…

Für diesen wirklich außergewöhnlichen Roman gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. Mir haben die “kleinen Wunder um Mitternacht” sehr gefallen! Lassen Sie sich von der Handlung überraschen und zugleich verzaubern!

Siehe auch: Kleine Wunder um Mitternacht | K. Higashino | Rezension | Letters&Life

Über das Produkt:
Herausgeber: Limes Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (13. April 2021)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
ISBN-10: 3809027103
ISBN-13: 978-3809027102
Originaltitel: Namiya zakkaten no kiseki (The Miracles of the Namiya General Store)

Buchtipp: Wunderschöne Welt (Andrea Grießmann)

Quelle: bene!-Verlag

Für das WDR-Reisemagazin »Wunderschön!« reist Andrea Grießmann um die Welt, in »Planet Wissen« beleuchtet sie spannende Themen und trifft faszinierende Gäste. In ihrem Buch »Wunderschöne Welt« teilt sie ihren persönlichen Erfahrungsschatz, erzählt von bewegenden Begegnungen, einer Ballonfahrt in Marokko, den Farben von Mexiko oder wie sie sich in Namibia überreden lässt, eine Termite zu verspeisen. Aber die Reise geht auch nach innen. Andrea Grießmann, die in Barcelona, Buenos Aires und im Frankenland aufwuchs, schreibt über »Heimat«, persönliche Werte und Kraftinseln im Leben.

Ein Buch, das Lust macht, in Gedanken mit auf die Reise zu gehen
Von der Moderatorin des Fernseh-Reisemagazins »Wunderschön«
Geschichten vom Reisen und der Sehnsucht nach Heimat.

Als großer Fan des WDR-Reisemagazins “Wunderschön!” habe ich mich riesig gefreut, als ich das aktuelle Buch von Andrea Grießmann “Wunderschöne Welt” von meiner Tochter als Geschenk zu Weihnachten erhalten habe.
Andrea Grießmann ist meine Lieblings-Moderatorin der Sendung “Wunderschön!”. Ich war daher sehr gespannt, welche Geschichten sie uns in diesem Buch präsentiert.
Und ich kann nur sagen: was für ein lebendiges und schönes Buch! Es beinhaltet kurze Einzelgeschichten, die besonders in der heutigen Zeit große Lust aufs Reisen machen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.
Andrea Grießmann führt uns in ihren Begegnungen an viele schöne Orte der Welt, dabei ist ihr Schreibstil angenehm leicht, humorvoll und gleichzeitig inspirierend.
Besonders berührt haben mich u.a. ihre Geschichte über die Boutique in Rom, ihre Erlebnisse in Argentinien, lustige Bergwanderungen mit und ohne Esel, ihre wunderschönen Erinnerungen an Oma Jule und die Fragestellung: was ist Heimat? Kann man nur eine Heimat oder auch mehrere Heimaten haben? Und vor allem, wo ist meine Heimat?
Andrea Grießmann geht diesen Fragen nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen.

Mit “Wunderschöne Welt” kann der Leser wunderschöne Reisen miterleben, ohne selbst auf Reisen zu gehen.
Das Buch hat einen sehr hohen Entspannungsfaktor und ist ideal zum Abschalten am Abend oder wann auch immer. Und nach der Lektüre möchte man sofort wieder verreisen. Einfach wunderschön!

In folgendem Video erzählt Andrea Grießmann über ihr Buch.

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Ein Raketenheft-Video zum Jahresende

Bereits im Juni 2021 war ich mal wieder zu Gast bei Martin, wo wir zusammen mit Christian alte Hefte und Erinnerungen über unsere Lieblings-Raketenheft-Serie PERRY RHODAN besprachen und austauschten.
Mit Unterstützung von venusischem Feuerwhisky ging es diesmal zurück ins Jahr 1971, in dem wir uns u.a. den legendären Risszeichnungsband Nr. 1 anschauten.
Doch seht selbst, das Video hat natürlich mal wieder Überlänge :-)

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Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen galaktisch guten Start ins neue Jahr, in dem man sich hoffentlich bald wieder auf Cons oder privaten Treffen häufiger sehen kann!

Weiterführende Links:
PERRY RHODAN-Website
Blog Heftehaufen von Martin
Website von Christian
YouTube-Kanal von Christian
PERRY RHODAN-Risszeichnungsjournal

Reisebericht La Gomera – Teil 7: Botanische Impressionen

Zum Abschluss meiner Reihe über die kanarische Insel La Gomera möchte ich Ihnen noch einige botanische Impressionen aus meiner Hotelanlage und der benachbarten Bananen-Plantage zeigen.

Am Ende meines Urlaubs habe ich noch einen Golf-Schnupperkurs mit Blick auf den Atlantik gemacht, das war richtig klasse!

La Gomera ist wirklich eine faszinierende Insel mit vielen magischen Momenten. Lassen Sie sich bei einem Besuch von der zweitkleinsten Kanareninsel verzaubern!

Adios La Gomera
Auf der Fähre nach Teneriffa: den Teide immer im Blick.

Reisebericht La Gomera – Teil 6: Whale Watching

Die Delfin- und Walbeobachtung vor der Küste La Gomeras ist sehr beliebt. Ich habe mich bewusst für das sog. “sanfte” Whale Watching entschieden und bin von Valle Gran Rey mit einem seriösen Anbieter auf einem kleinen Boot (10 Teilnehmer) etwa 5 Meilen vor die Küste von La Gomera rausgefahren (Abfahrt vom Hafen in Vueltas).
Da das Boot wirklich sehr klein war, hat es auch ordentlich geschaukelt. Dabei Fotos und Videos aufzunehmen, ist nicht so ganz einfach… Ich war sehr froh, dass ich den vierstündigen Ausflug “unbeschadet” überstanden habe. Ein jüngerer Mann hatte nicht dieses Glück…

Das Ausflugsboot

Ob man auf diesem Ausflug das Glück hat, wirklich einen Wal oder Delfin zu sehen, hängt natürlich vom Zufall ab.
Die Anbieter wissen meistens, an welchem Tag die Tiere wo ungefähr zu sehen sind und sprechen sich untereinander ab.
Dabei wird darauf geachtet, dass nicht zu viele Boote gleichzeitig vor Ort sind. Die kanarische Regierung hat daher angeordnet, dass sich die Ausflugsboote den Tieren nur bis zu 60 Metern nähern dürfen, die Motoren müssen bereits in 600 Metern ausgeschaltet werden.
Man schaut also erstmal lange auf das Meer und ist dann doch völlig überrascht, wenn die Tiere plötzlich in der Nähe auftauchen.
Alle Fotos können mit Klicks vergrößert werden.

Vor der Küste La Gomeras

Immer wieder tauchten einige Tiere in der Nähe des Bootes auf (es könnten Grindwale gewesen sein). Ungefähr 26 von weltweit 80 Wal- und Delfinarten sind in kanarischen Gewässern zu finden.

Wir blieben ungefähr 20 Minuten vor Ort. Auf dem Rückweg gab es ein kleines Picknick an Bord und wir legten einen Badestopp in einer schönen Bucht ein.

Videoaufnahmen vom Ausflug sind in meinem La Gomera-Video ab Minute 02:23 bis 06:27 zu sehen.

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Es war ein sehr schöner Ausflug mit ganz besonderen Momenten.

Im nächsten Teil meines Reiseberichts zeige ich Ihnen einige botanische Impressionen der Insel.

Blick im Hintergrund auf die Küste von Playa de Santiago.

Reisebericht La Gomera – Teil 5: Im Norden der Insel

Meine Fahrt in den Norden der Insel führte mich zunächst nach Hermigua. Dieses Straßendorf ist sehr idyllisch und zieht sich über 5 km bis zum Meer hinab. Hermigua gilt als das wasserreichste Tal La Gomeras.
Auf den Feldern werden bis in eine Höhe von 350 Metern vor allem Bananen angebaut.

 

 

Im Zentrum des Ortsteiles Villa Bajo steht die Iglesia Nuestra Señora de la Encarnatión.

Iglesia Nuestra Señora de la Encarnatión

Einen atemberaubenden Anblick bietet die Küste von Hermigua.

Küste bei Hermigua. Aufgrund der starken Brandung ist der Strand zum Baden ungeeignet.

Bei einer Inselrundfahrt im Norden darf ein Halt in Agulo nicht fehlen.
Hier findet der Besucher viele schöne Motive, den besten Blick auf das kleine Dorf hat man direkt von der Durchgangsstraße von Hermigua nach Vallehermoso.

 

Eine der Hauptattraktionen schwebt quasi über dem Dorf, der Mirador de Abrante.
Von dieser im Jahr 2013 eröffneten Aussichtsplattform kann der Besucher von oben auf Agulo hinabschauen. Und bei gutem Wetter sieht man natürlich den Teide auf Teneriffa.
Leider war es sehr neblig, als ich die Plattform besuchte. Hier aber dennoch einige Bilder.

Kernstück ist der freitragende gläserne Skywalk, der 7 Meter über die Felskante hinausragt.

Obwohl ich aufgrund des Nebels keine klare Sicht hatte, bin ich ganz langsam auf dem Skywalk gegangen… :-)

Und so sieht die Aussichtsplattform von unten aus.

Der “Mirador de Abrante”, aufgenommen vom Dorf Agulo

Auf der Weiterfahrt nach Vallehermoso bietet sich ein faszinierender Blick auf das Gebirge.
Vallehermoso heißt “Schönes Tal”, der Anblick auf das Wahrzeichen des Ortes – den Roque Cano –  ist wirklich faszinierend.

Der Felsmonolith Roque Cano (650 Meter hoch)

 

Blick auf das “schöne Tal”

Zum Abschluss meiner Rundfahrt hatte ich einen wunderbaren Blick auf die Küste von Alojera, einem der schönsten Strände der Westküste der Insel.

Die Küste von Alojera, was für ein Anblick…

 

Im nächsten Teil meines Reiseberichts zeige ich Ihnen Fotos vom “sanften” Whale Watching, der Delfin- und Walbeobachtung vor der Küste La Gomeras.