Buchtipp: Vakuum (Phillip P. Peterson)

Quelle: FISCHER-Tor Verlag

Die Physikerin Susan Boyle überwacht im antarktischen Winter ein Neutrino-Teleskop. Sie empfängt ein starkes Signal aus der Richtung eines nahen Sternhaufens, kann aber nichts Außergewöhnliches erkennen. Bis nach und nach immer mehr Sterne am Himmel verschwinden.
Der Astronaut Colin Curtis bereitet sich im Mondorbit auf seine Landung vor. Aber das Manöver wird abgebrochen, als eine Astronomin seiner Crew ein außerirdisches Raumschiff entdeckt, das sich mit großer Geschwindigkeit unserem Sonnensystem nähert.
Es schickt eine Funkbotschaft an die Menschheit, die nur aus physikalischen Formeln besteht, bevor es – offensichtlich auf der Flucht – davonrast. Nach und nach wird den Wissenschaftler*innen klar: Aus den Tiefen des Raums kommt etwas auf uns zu. Etwas so Gewaltiges, dass es die Erde in ihren Grundfesten erschüttern wird.

Nach der Lektüre der Paradox-Trilogie und der Transport-Reihe war ich schon wieder sehr gespannt auf ein neues Buch des Autors, und ich wurde nicht enttäuscht!
Wenn schon Andreas Eschbach diesen Roman als den „endgültigsten Katastrophenthriller“ ankündigt, dann ist Spannung vorprogrammiert.

In diesem Roman geht es um nichts anderes als die größte Gefahr, die jemals auf die Menschheit und das gesamte Universum zukommen könnte. Um welche Gefahr es sich hier handelt, möchte ich an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten.
Wenn man einen Roman von Phillip P. Peterson beginnt, dann kann man die Lektüre kaum noch stoppen. Es ist wie eine Sucht. Ich fand auch diesen Roman von Anfang bis Ende wieder sehr spannend!
Solch ein Szenario könnte sich in der Tat so abspielen, wobei ich den Bau des beschriebenen Raumschiffs innerhalb von 2 Jahren schon als sehr sportlich erachte (aber egal).
Die Handlung ist wieder sehr flüssig zu lesen und der Autor hält sich nicht mit der Beschreibung von technischen Dingen zu sehr auf. Das finde ich immer sehr gut! Peterson schreibt immer konkret und genau auf den Punkt. Das gefällt mir immer sehr an seinen Büchern!

Der Roman weist drei Handlungsebenen auf. Die Art und Weise, wie diese Ebenen am Ende des Romans zusammengeführt werden, hat mich überrascht und zugleich fasziniert. Das war ganz großes Kino!
Der Roman endet in einer noch fernen Zukunft, eine Fortsetzung der Handlung könnte ich mir sehr gut vorstellen.

Also: wer meint, dass es für die Menschheit nicht mehr schlimmer kommen könnte, sollte zu diesem Katastrophenthriller greifen. Ich kann nur hoffen, dass dieser Fall niemals eintreten wird, aber unmöglich erscheint er mir nicht…

Fazit: der Roman hat mich wieder bestens unterhalten! Ich kann nun die Lektüre von „Transport 6“ fortführen, zumal kurz vor Weihnachten bereits „Transport 7“ erscheinen soll.
Sie kennen die Transport-Romane des Autors noch nicht? Dann haben Sie auf jeden Fall etwas verpasst, aber das kann man ja noch ändern!

Phillip P. Peterson (Foto: Peterson)

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
Transport war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-4“. Mittlerweile ist auch schon der 6. Band in der Reihe erschienen.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe nunmehr abgeschlossen ist.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als Taschenbuch ohne jegliche inhaltliche Vorgabe erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors
Heftehaufen: Vakuum – Phillip P. Peterson

Buchtipp: Transport 5 – Auslöschung (Phillip P. Peterson)

Quelle: Phillip P. Peterson, BoD – Books on Demand

Inhalt des Romans:
Russell und sein Team stoßen bei einer Expedition mit dem Transporter auf die Ruinen einer außerirdischen Zivilisation, die offenbar von einem weit fortgeschrittenen Angreifer ausgelöscht wurde. Weitere Einsätze zeigen, dass auch der Erde eine fürchterliche Gefahr droht. Schon dringt ein außerirdisches Objekt in das Sonnensystem ein und nähert sich dem Heimatplaneten der Menschheit, dem nunmehr die Auslöschung droht.
Rettung verspricht nur ein verwegener Plan und Russells Sohn Jim fliegt mit einem Sonderkommando der Space Force in den interplanetaren Raum, um nach einer zurückgelassenen Transporterfabrik der Erbauer zu suchen. Doch die dort herrschenden Nanomaschinen stellen selber eine unglaubliche Gefahr da…

Der 5. Band der „Transport“-Reihe war für mich wieder mächtig spannend.
Mein Tipp: man sollte die Romane „Transport 1“ bis „Transport 4“ vorher gelesen haben, um sämtliche Hintergründe der Handlung zu verstehen.

Zur Erläuterung: Bei einem Transporter handelt es sich um ein außerirdisches Artefakt, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Eine außerirdische Zivilisation hat verschiedene Transporter in der Galaxis verstreut. Durch die Programmierung eines Zielcodes werden die Personen im Transporter ohne Zeitverlust auf andere Planeten unserer Galaxis transportiert.

Auch im 5. Teil wird die Geschichte von Russel weiter erzählt. Er und sein Team müssen diesmal die Erde vor außerirdischen Angreifern schützen, die die Menschheit auslöschen wollen (siehe Titel).
In den Teilen 1-4 wurde immer wieder beschrieben, dass es in unserer Galaxis – neben den Erbauern der Transporter – nur bisher eine weitere „intelligente“ Spezies – nämlich die Menschheit – existieren würde. Warum das so ist, wurde bisher nicht erwähnt.
Dieser Roman lüftet erstmals dieses Geheimnis, und das macht den Roman so richtig spannend.
Ich muss allerdings sagen, dass ich diesmal den Roman nicht „verschlungen“ habe, sondern nach und nach gelesen habe. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist die Faszination der ersten Bände nicht mehr so intensiv vorhanden. Aber auch der 5. Teil der Reihe ist wieder klasse und spannend geschrieben.

Am Ende des Romans gibt es mal wieder einen Cliffhanger, und man möchte sofort in Teil 6 weiterlesen.
Zum Glück brauche ich nicht auf den 6. Teil warten, er ist bereits veröffentlicht!
Teil 7 soll noch in 2020 vor Weihnachten in den Handel kommen.

Nach „Transport 6“ werde ich wohl den neuesten Roman des Autors lesen: VAKUUM.

Quelle: Fischer-Tor Verlag

Nochmal der Hinweis: Peterson-Romane machen süchtig! Also Vorsicht!
Auch der 5. Teil der „Transport“-Reihe hat mich wieder gut unterhalten.
Wer in den Roman erstmal reinschnuppern möchte, kann sich folgendes Video aus dem YouTube-Kanal des Autors anschauen.
Wie immer startet das Video aus Datenschutz-Gründen erst nach einem Klick auf den Play-Knopf (siehe Hinweis unter dem Video).

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Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
Transport war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-4“. Mittlerweile ist auch schon der 6. Band in der Reihe erschienen.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe nunmehr abgeschlossen ist.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als E-Book erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors