Nach längerer Zeit habe ich mal wieder an einem Foto-Workshop teilgenommen, diesmal im schönen Schlossgarten von Schloss Augustusburg in Brühl. Unter fachkundiger Anleitung von Fotograf Udo Mörsch wurden die Grundlagen wie Blende, Belichtungszeit, ISO und Kameramodi verständlich erläutert und mit zahlreichen Praxisbeispielen vertieft. In einer Gruppe macht so ein Workshop immer sehr viel Spaß und auch das Wetter passte wunderbar. Fragen wie “Welchen Kameramodus muss ich einstellen?”, “Welchen ISO-Wert soll ich nehmen?” oder “Halbautomatik oder doch lieber ganz manuell fotografieren?” wurden verständlich beantwortet und die 3 Stunden vergingen wie im Fluge. Dabei wurden natürlich zahlreiche Fotos aufgenommen, wovon ich hier eine kleine Auswahl zeigen möchte. Der Workshop war richtig klasse und macht große Lust auf eine Fortsetzung.
Nach einer Pause von 4 Jahren habe ich endlich mal wieder die wunderschöne Insel Mallorca besucht. Am Tag nach meiner Ankunft mietete ich mir für 8 Tage in Paguera bei Autos Pepe (immer zu empfehlen!!) einen kleinen PKW und schaute mir nochmals ausführlich viele schöne Orte auf der Insel an. Endlich besuchte ich auch wieder die wunderschöne Kathedrale La Seu in Palma. Und in dem malerischen kleinen Örtchen Sant Elm war ich sogar zweimal. Bei meinem zweiten Besuch fuhr ich erstmalig rüber auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera. Ein spannender Ausflug!
Hier nur einige meiner Fotos und 2 Videos, die ich während meiner Touren aufgenommen habe.
Die Kathedrale La Seu
Das Hauptschiff, das breiteste aller gotischen Kathedralen in Europa (19,40 m)
“Das Auge der Gotik”, die größte Glasrosette. Einbau bereits 1370
Alcudia
Valldemossa
Sa DragoneraBlick von Sa Dragonera nach Sant ElmSant ElmDer Strand von Sant Elm
Wer mehr Fotos sehen möchte, der besucht einfach meine Website. Hier habe ich in einzelnen Fotostrecken meine Erlebnisse mit kurzen Erläuterungen festgehalten.
Die Fundación César Manrique (Stiftung César Manrique) befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in Tahiche. César Manrique (1919-1992) war ein spanischer Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer auf der Kanareninsel Lanzarote, der das Bild der Vulkaninsel entscheidend geprägt hat.
Die Stiftung wurde von César Manrique und einer Gruppe von Freunden 1982 gegründet und im März 1992 offiziell eingeweiht. Es handelt sich hierbei um eine private kulturelle Stiftung, die sich finanziell selbst trägt und keinen Erwerbszweck verfolgt. Die Stiftung ist in einem beeindruckenden Haus des Künstlers und den dazugehörenden Wirtschaftsgebäuden und Garagen untergebracht. Das Haus steht auf einem Grundstück, das bei den Vulkanausbrüchen von 1730 von Lavaströmen bedeckt wurde. Nach seiner Rückkehr aus New York im Jahr 1966 entschloss sich César Manrique, sich endgültig auf Lanzarote niederzulassen und errichtete daraufhin dieses Wohnhaus. Im Jahr 1988 zog Manrique in ein von ihm wiederaufgebautes Bauernhaus in Haría, das seit 2013 ein Museum ist. Am 25. September 1992 kam Manrique etwa 45 Meter vor seiner Stiftung in Tahíche durch einen selbst verschuldeten Verkehrsunfall ums Leben.
Hier einige Eindrücke während meines Besuchs.
Das Haus steht mitten in einer Vulkanlandschaft
Vor dem Eingang kann der Besucher mehrere Windspiele von César Manrique bewundern.
Die Konjunktion der Planeten Jupiter und Venus ist momentan sehr schön zu beobachten. Langsam “überholt” unser Nachbarplanet Venus (unten) den größten Planeten unseres Sonnensystems, den Jupiter (oben). Die Venus ist momentan ca. 200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, Jupiter ist ca. 860 Millionen Kilometer von uns entfernt. Da Venus somit auf einer näheren Umlaufbahn die Sonne umkreist, zieht sie nach und nach optisch am Jupiter vorbei. Gestern Abend habe ich auch einige Aufnahmen gemacht, das Schloss Augustusburg bietet dafür immer eine sehr schöne Kulisse. Mit einem Klick auf das Foto kann es anschließend nochmal vergrößert werden.
Jupiter (oben) und Venus (unten)Abenddämmerung: nur bei Vergrößerung sind beide Planeten so eben zu erkennen
Zwei Gänse fliegen am Schloss vorbei
Leider etwas unterbelichtet … aber die Planeten sind gut zu erkennen
Der Abstand zwischen beiden Planeten wird sich jetzt wieder vergrößern. Am 23. März wird die Sichel des zunehmenden Mondes zwischen beiden Planeten am Himmel stehen.
Zum Schluss noch eine schöne Aufnahme vom Schloss, diesmal ohne Jupiter und Venus :-)
Das Forschungszentrum in Köln ist das fortgeschrittenste seiner Art und das Vorzeigeprojekt der deutschen Regierung. Hier wird an Nanotechnologie experimentiert, um winzige Maschinen zu schaffen, die unser Leben von Grund auf verändern können. Das Versprechen ist groß, das Restrisiko vernachlässigbar. Heißt es. Doch gerade als der Bundeskanzler zu Besuch kommt, gelingt es Terroristen, die Anlage mit einer explosiven Drohne zu beschädigen. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen versagen, und Nanomaschinen gelangen in die Umwelt. Als sie anfangen, sich unkontrolliert zu vermehren, ahnen nur wenige, welch ungeheure Katastrophe sich anbahnt.
Der neue Katastrophen-Thriller mit Science Fiction-Elementen von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson hat mich wieder sehr in seinen Bann gezogen. In diesem 700 Seiten umfassenden Roman geht es um sich selbst replizierende Nanomaschinen, die in einem Reaktor in Köln hergestellt werden. Durch einen Terrorangriff werden diese Nanomaschinen trotz aller Sicherheitsmaßnahmen freigesetzt, vermehren sich danach außerhalb des Reaktors und beginnen, Menschen und Umwelt zu vernichten bzw. aufzulösen. Erst durch eine Entdeckung, die zwar schon am Anfang des Romans angedeutet, aber nicht weiter verfolgt wird, kann ein schon sicher geglaubtes Ende der Menschheit doch noch abgewendet werden.
Der Autor konnte für mich auch über 700 Seiten die Spannung der Handlung von Beginn an halten, von Kapitel zu Kapitel fiebert man mit und das katastrophale Ende ist doch abzusehen und (fast) unabwendbar. Einzelne Kapitel des Romans sind schon ziemlich heftig und ich musste immer wieder mal eine kurze Pause einlegen, um den Inhalt zu verarbeiten. Auch die politischen Passagen des Romans sind für mich leider absolut realistisch. Besonders interessant war für mich natürlich auch, dass die Handlung im Großraum Köln-Bonn spielt und auch mein Wohnort im Roman mehrfach erwähnt wird :-)
Kritik: das Ende der Romanhandlung kam für mich etwas zu schnell und die Art und Weise, wie das große Unheil doch noch abgewendet werden kann, war für mich nicht ganz befriedigend (aber wohl nicht anders machbar).
Im wahren Leben steht die Nanotechnologie aktuell noch ganz am Anfang, obwohl bereits mehrere Länder auf diesem Forschungsgebiet tätig sind. Der Autor zeigt dem Leser mit seinem Roman die Gefahren auf, die mit dieser Technologie entstehen könnten. Wie er am Ende des Romans zurecht schreibt, kann man nur hoffen, dass selbst replizierende Nanomaschinen niemals Wirklichkeit werden.
Fazit: auch das neueste Werk von Phillip P. Peterson hat mich wieder sehr gut unterhalten, wie immer bin ich schon jetzt auf seinen nächsten Roman gespannt. Ein gelungener Katastrophen- und Wissenschaftsthriller!
Wer Phillip P. Peterson einmal persönlich treffen möchte, hat u.a. auf dem nächsten Perry Rhodan-BrühlCon am 13.05.2023 dazu Gelegenheit. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen!
Philipp P. Peterson
Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. “Transport” war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-7“. Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte. Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe abgeschlossen wurde. Sein Roman “Vakuum” wurde für den Deutschen Science-Fiction Preis (DSFP) in der Kategorie “Bester Roman” nominiert und erreichte den 3. Platz. Sein letzter im FISCHER Tor-Verlag erschienener Roman war “Universum”.
Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als Taschenbuch ohne jegliche inhaltliche Vorgabe erhalten.
Auf meiner Rückfahrt vom Mirador del Rio besichtigte ich direkt ein weiteres Highlight der Insel. Die Jameos del Agua befinden sich in einem natürlich entstandenen Höhlen- und Tunnelsystem im Lavagestein. Nach Plänen von César Manrique wurden die Höhlen in den 60er-Jahren zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum ausgebaut. Diese Lavaröhren sind eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Lanzarote.
Das Tunnelsystem ist durch den Ausbruch des Vulkans “Monte Corona” vor ca. 3.000 Jahren entstanden. Nach dem Vulkanausbruch entstanden Röhren, deren Decken teilweise einbrachen (die sog. “jameos”).
Die mit einem Wasserbecken ausgefüllte Höhle ist 60 Meter lang und jeweils 20 Meter hoch und breit. Im Salzwasser lebt eine blinde, weiße Krebsart, die nur auf Lanzarote zu finden ist und normalerweise in einer Meerestiefe von 3.000 Metern zu finden ist.
Der überdachte Teil der Jameos del Agua, die eigentliche “Höhle”Hier befindet sich auch ein kleines RestaurantDie Höhle ist 60 Meter lang und jeweils 20 Meter breit und hochIm Salzwasser leben blinde weiße Krebse, die sich von Algen ernährenWarum die Krebse sich hier angesiedelt haben, ist nicht eindeutig geklärt
Verlässt der Besucher die Höhle wieder, gelangt er zu einem wunderschönen Pool, dem Jameo Grande.
Diesen Pool möchte man am liebsten sofort benutzen, was natürlich nicht erlaubt ist.
Der wunderschöne Pool, im Hintergrund der Atlantik.
Aufgang vom Pool, im Hintergrund die Höhle mit den Albino-Krebsen.
Direkt hinter dem Pool befindet sich in einer weiteren Grotte das Auditorium, das über eine besonders gute Akustik verfügt. Dieser Konzertsaal mit 600 Sitzplätzen bietet eine wunderschöne Kulisse für regelmäßig stattfindende Konzerte.
Das Auditorium mit 600 SitzplätzenHier finden regelmäßig Konzerte statt. Das Auditorium hat eine besonders gute Akustik.
Oberhalb des Lavatunnels kann sich der Besucher im “Casa de los Volcanes” über den Vulkanismus auf den Kanarischen Inseln informieren, zusätzlich sind hier Kunstwerke von César Manrique zu sehen.
Da César Manrique der prägende Künstler von Lanzarote war, zeige ich Ihnen in meinem nächsten Bericht Impressionen aus seinem ganz besonderen Wohnhaus (bis 1987), der Fundación César Manrique.
Quellen: BAEDEKER Lanzarote
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