Buchtipp: Transport 7 (Ursprung) – Phillip P. Peterson

Quelle: BoD – Books on Demand, Phillip P. Peterson

Inhalt des Romans:
Der Kampf gegen die außerirdischen Aggressoren geht in die letzte Phase. Während Russell und Jim das Heimatsystem der Erbauer der Transporter besuchen, stößt Candy auf eine Basis der außerirdischen Aggressoren. Doch dort macht sie einen fatalen Fehler und bald droht der Erde erneut ein Angriff. Es gibt nur noch eine Hoffnung: Den Ursprung der robotischen Angreifer suchen und ausschalten. Doch die Zeit wird knapp und Russell, Jim und Candy müssen ihr Leben riskieren, um die Menscheit vor dem Untergang zu bewahren. +++ Der rasante siebte Teil der Erfolgsserie +++

Der 7. Band der „Transport“-Reihe war für mich wieder mächtig spannend, sogar wieder spannender als die Teile 5 und 6. Die Handlung ist wieder temporeich und faszinierend, so wie in den ersten Romanen der Reihe.
Mein Tipp: man sollte die Romane „Transport 1“ bis „Transport 6“ vorher gelesen haben, um sämtliche Hintergründe der Handlung zu verstehen.

Zur Erläuterung: Bei einem Transporter handelt es sich um ein außerirdisches Artefakt, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann. Eine außerirdische Zivilisation hat verschiedene Transporter in der Galaxis verstreut. Durch die Programmierung eines Zielcodes werden die Personen im Transporter ohne Zeitverlust auf andere Planeten unserer Galaxis transportiert.

Auch im 7. Teil wird die Geschichte von Russel, seinem Sohn Jim und weiteren Weggefährten weiter erzählt. Er und sein Team müssen versuchen, den Ursprung der robotischen Angreifer zu suchen und auszuschalten. Nur wenn dies gelingt, kann ein Angriff der Aggressoren auf die Erde verhindert werden.
In den Teilen 1-4 wurde immer wieder beschrieben, dass es in unserer Galaxis – neben den Erbauern der Transporter – nur bisher eine weitere „intelligente“ Spezies – nämlich die Menschheit – existieren würde. Im 5. Roman der Reihe wird das Geheimnis gelüftet, dass es eine weitere intelligente Spezies gibt. Diese Rasse versucht, die Entwicklung weiterer intelligenter Lebensformen im All durch radikale Auslöschung zu unterbinden.
Auch bei der Lektüre des 7. Teils der Reihe kam mir der Gedanke, dass dies auch theoretisch ein Grund sein könnte, warum wir bisher in der Realität noch keinen Kontakt zu anderen Lebensformen im All herstellen konnten. Dahinter steht die Angst vor einem sog. „Großen Filter“, der das Leben offenbar anderswo daran hindert, raumfahrende Zivilisationen hervorzubringen. Bei der Lektüre dieses Romans kommt unwillkürlich der Gedanke auf, dass dieser „Filter“ nicht nur durch Vorgänge auf einem Planeten, sondern evtl. durch eine außerirdische Rasse begründet sein könnte (die sog. Berserker-Theorie).
Siehe dazu auch das Video von Prof. Harald Lesch: Der große Filter – Warum Leben auf der Venus keine gute Nachricht wäre.

Der Autor hat in diesem Zusammenhang in folgendem Video das sog. Fermi-Paradoxon näher erläutert:

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Nochmal der Hinweis: Peterson-Romane machen süchtig! Also Vorsicht!
Auch der 7. Teil der „Transport“-Reihe hat mich wieder sehr gut unterhalten. Ich habe den Roman, wie so oft bei diesem Autor, fast in einem Rutsch durchgelesen.
Eigentlich könnte man diese Reihe nun als abgeschlossen ansehen, wenn für mich nicht doch noch einige Fragen offen geblieben wären. Vor allem würden mich noch weitere Informationen über die Erbauer der Transporter und der Aggressoren interessieren. Ich bin gespannt, ob und wann noch ein weiterer Teil dieser Reihe erscheinen wird.

Zum Autor:
Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
Transport war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Mittlerweile sind also 7 Bände in der Reihe erschienen.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe nunmehr abgeschlossen ist.
Im September 2020 veröffentlichte Peterson den grandiosen Science-Fiction-Thriller VAKUUM, über den ich in diesem Blog auch schon berichtet habe.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als Taschenbuch ohne jegliche inhaltliche Vorgabe erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors
Buchtipp: Vakuum (Phillip P. Peterson)

Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“

paradox
Quelle: Bastei Lübbe

EINE REISE ZU DEN STERNEN – ERFÜLLUNG EINES MENSCHHEITSTRAUMS ODER ALBTRAUM DER MENSCHHEIT? – Ed Walkers letzte Mission endete beinahe in einer Katastrophe. Zwar konnten er und seine Crew sich retten, doch nun fürchtet er, als der Astronaut in die Geschichte einzugehen, unter dessen Kommando die Internationale Raumstation ISS zerstört wurde. Daher kann er sein Glück kaum fassen, als er die erste bemannte Weltraummission an den Rand des Sonnensystems anführen soll.
Mit an Bord ist auch der junge Wissenschaftler David Holmes, der das mysteriöse Verschwinden dreier Raumsonden untersucht. Doch als das Raumschiff den interstellaren Raum erreicht, lautet die wichtigste Frage der Menschheit nicht mehr: Sind wir allein im Universum? Sondern: Sind wir bereit für die Wahrheit?

Quelle: Paradox –  Phillip P. Peterson (Klappentext)

In der Januar-Ausgabe 2015 präsentierte das Astronomie-Magazin Sternstunde-Online als Buchtipp den mittlerweile verfilmten Roman von Andy Weir – „Der Marsianer“.
In der Dezember-Ausgabe 2015 wurde als Buchtipp der Roman „Paradox“ von Phillip P. Peterson vorgestellt.

Diesen Roman habe ich von Anfang bis Ende regelrecht „verschlungen“.
Phillip P. Peterson geht in diesem Roman der Frage nach, warum wir – trotz mittlerweile jahrelanger intensiver Suche – noch keine Anzeichen einer außerirdischen Zivilisation entdeckt haben.
Das Weltall – so wie wir es wahrnehmen – ist ca. 14 Milliarden Jahre alt. Auch wenn eine überlichtschnelle Raumfahrt aus verschiedensten Gründen nicht möglich wäre, hätte eine außerirdische Zivilisation im Laufe von Jahrmillionen die Möglichkeit gehabt, sich im Weltall bemerkbar zu machen und mit anderen Zivilisationen Kontakt aufzunehmen.
Die Fragen, die der Autor in diesem Roman nachgeht, sind: Warum merken wir davon nichts? Sind wir wirklich allein im Universum? Oder sind wir momentan einfach noch nicht in der Lage, Kontaktversuche von Außerirdischen zu bemerken und zu beantworten?

Das Buch gibt auf diese Fragen eine überraschende Antwort.
Jeder, der an Raumfahrt und Science-Fiction interessiert ist, wird von diesem Roman begeistert sein.

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.

Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. „Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte.
„Paradox“ ist der Gewinnertitel des Kindle Storyteller Awards 2015 und sein zweiter Roman.

In der Dezember-Ausgabe 2015 von Sternstunde-Online gibt´s ein Interview mit dem Autor über seinen Roman.

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Quelle: Sternstunde-Online/Youtube (Ausgabe Dezember 2015 in voller Länge)

Weiterführende Links:
Homepage von Phillip P. Peterson
Fermi-Paradoxon – Weder Fermi noch paradox – Spektrum online

STERNSTUNDE – Das Astronomiemagazin (Ausgabe September 2015)

Das Astronomiemagazin STERNSTUNDE hat seine Ausgabe September 2015 veröffentlicht.

In dieser Ausgabe sehen Sie:

0:51 Raumsonde Cassini findet seltsame rote Streifen auf Saturn-Mond Thethys
5:27 Russischer Millardär spendet 100 Millionen Euro für SETI, der Suche nach Außerirdischen
10:54 Sternstunde Ticker
15:34 HI-SEAS Mars-Simulation startet – Interview mit der einzigen Deutschen im Team
20:46 Infos zur totalen Mondfinsternis am 28. September
23:41 Astrovorschau – Alles zu den Himmelereignissen im September
28:48 Zuschauervideos und Bilder

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Quelle: Sternstunde-Online/YouTube

Die STERNSTUNDE ist ein kostenloses Angebot für Sternfreunde.
Jeder neue Fan auf Facebook und jeder neue Abonnent auf YouTube ist daher sehr willkommen!

 

Erinnerung an: TV-Serie U.F.O. (Erstausstrahlung 1970/1971)

UFO
Quelle: eigenes Foto

Als Jugendlicher hat mich die TV-Serie U.F.O. sehr fasziniert. Daher habe ich mir vor einiger Zeit die gesamte Serie bestellt und bin auch heute noch genauso begeistert wie damals (insgesamt 26 Folgen).

Die Handlung in Kürze: Außerirdische greifen die Erde an, um Menschen zu entführen und deren Organe zu entnehmen, da ihre eigene Rasse dem Untergang geweiht ist.
Die geheime Regierungsorganisation S.H.A.D.O. kämpft gegen die Invasoren mit Einsatz von Spezialfahrzeugen, U-Booten mit Abfangflugzeugen (Skydiver), einer Überwachungsstation im All (SID) und einer Mondbasis, von der Abfangraumschiffe den UFOs entgegengeschickt werden können.

Weitere Informationen zur Serie sind zu finden auf Wikipedia und der sehr ausführlichen Homepage: UFO – Die TV Serie.

Wer sich noch an die Serie erinnern kann, dem kann ich die Gesamtedition mit insgesamt 6 DVDs nur empfehlen. Neben den 17 deutsch synchronisierten Folgen sind auch die 9 Folgen enthalten, die in Deutschland nie ausgestrahlt wurden (Originalton mit der Möglichkeit, deutsche Untertitel einzublenden).

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Erinnerung an: Invasion von der Wega

Fotos: Quelle YouTube

Ich habe vor einiger Zeit eine meiner früheren Lieblings-TV Serien auf YouTube wiederentdeckt: Invasion von der Wega.

Im deutschen Fernsehen (ZDF) wurde die Serie zwischen dem 14. April 1970 und dem 5. Januar 1971 ausgestrahlt, von den insgesamt 43 Folgen wurden leider nur 20 in deutscher Sprache synchronisiert.

Die Handlung:
Der Architekt David Vincent beobachtet eines Nachts, vom Wege abgekommen, die Landung eines Ufos. Er alarmiert die Polizei, doch diese findet am Schauplatz des Geschehens keinerlei Spuren. Vincent, der nun im ganzen Land Nachforschungen anstellt, wird zum verbissenen Gegner der Aliens. Er erkennt, dass die Aliens menschliche Gestalt angenommen haben, finstere Invasionspläne verfolgen und bereits Schlüsselpositionen in Politik, Verwaltung und Militär besetzt haben.
Die Aliens sind äußerlich nur an einer leichten Verkrümmung des kleinen Fingers von den Menschen zu unterscheiden sowie daran, dass sie verglühen, wenn sie sterben. Und wenn sie verletzt werden, bluten sie nicht.
In der zweiten Staffel der Serie trifft Vincent auf eine Gruppe, die sich The Believers (Die Helfer) nennt. Diese haben eine Organisation gegründet, die aus dem Untergrund heraus die Aliens bekämpft. Sie errichten zum Beispiel geheime Basen, von denen aus sie die Landung von Untertassen mit speziellen Wellen stören können. Auch gelingt es ihnen, einflussreiche Personen für ihren Kampf zu gewinnen. Quelle: Wikipedia.

Auf der o.a. Wikipedia-Seite findet man auch eine Übersicht aller Folgen beider Staffeln.

Da ich mich schon immer für Science-fiction und Raumfahrt interessiert habe, habe ich als Jugendlicher damals keine Folge verpasst: sehr spannend, technisch für die damalige Zeit gut gemacht und ziemlich gruselig. Ich hatte danach immer Probleme einzuschlafen.
Nach der Wieder-Entdeckung auf YouTube schaue ich mir jetzt alle Folgen nochmal an (auch die englischen Folgen, die in Deutschland nicht ausgestrahlt wurden).
Ich finde die einzelnen Folgen auch heute noch spannend, zumal man nie genau weiß, ob man einen Menschen oder einen Alien vor sich hat (Achtung: leichte Verkrümmung des kleinen Fingers!).

Mittlerweile kann man die Serie auch als DVD-Box kaufen:
Invaders (Staffel 1)Invaders (Staffel 2), alle Folgen in Englisch,

und seit dem 30.11.2012 gibt es auch eine DVD-Box mit allen 20 deutsch synchronisierten Folgen.

Wer vorab Interesse hat: auf YouTube sind einzelne (meist englischsprachige) Folgen zu finden, wie z.B. hier.
Gute Unterhaltung!

Und: vielleicht achten Sie demnächst mal auf der Straße oder in der Fußgängerzone auf Personen mit einem leicht gekrümmten kleinen Finger :-)