Buchtipp: Universum (Phillip P. Peterson)

Quelle: FISCHER Tor-Verlag

Im 22. Jahrhundert hat sich die Menschheit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus ausgebreitet. Dank neuer Antriebe ist überlichtschnelles Reisen zur Normalität geworden, und es gibt Kolonien in den entlegensten Ecken der Galaxie. Das Reisen zwischen den Sternen ist sehr sicher – nur ganz selten geht etwas schief, und ein Schiff verschwindet spurlos im Hyperraum …
Die Challenger unter Kommandantin Christine Dillinger ist ein solches Schiff. Doch wie sich herausstellt, verschwindet es nicht einfach. Stattdessen erwartet Christine und ihre Crew ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft übersteigt.

In seinem neuen Roman „Universum“ schreibt der Science-Fiction Autor Phillip P. Peterson über eine spannende Reise bis an die Grenzen unseres bekannten Kosmos – und darüber hinaus.
Im 22. Jahrhundert sind Reisen zwischen den Sternen zur Routine geworden, ein Raumschiff kann per Überlichtflug jede Distanz in unserer Galaxis im Hyperraum in Sekundenbruchteilen überwinden.
So ist die „Challenger“ mit Captain Christine Dillinger auf dem Weg zum Planeten Omicron-3 am Rande unserer Milchstraße. An Bord befinden sich Zivilisten, die sich auf Omicron-3 u.a. eine neue Existenz aufbauen wollen.

Als das Raumschiff den Sprung in den Hyperraum antritt, passiert etwas, womit keiner gerechnet hat. Captain Dillinger und ihre Crew rasen mit ihren Passagieren durch den Hyperraum – und können ihn aufgrund eines technischen Defektes nicht mehr verlassen.
Mit permanenter Überlichtgeschwindigkeit vergeht die Zeit außerhalb des Hyperraums in rasendem Tempo. Und schon nach kurzer Zeit müssen die Passagiere erkennen, dass außerhalb des Raumschiffs bereits Millionen von Jahre vergangen sind. Familie, Freunde und Bekannte, die beim Abflug auf der Erde lebten, sind bereits lange tot. Und die „Challenger“ fliegt immer weiter durch den Hyperraum.
Als es schließlich doch noch gelingt, wieder in den Normalraum zu gelangen, strandet die Besatzung in einem leeren Universum, ohne Galaxien und ohne Hoffnung, die Erde jemals wiederzufinden. Die Nahrungsvorräte des Raumschiffs neigen sich dem Ende zu, doch da kommt es plötzlich zu einer überraschenden Wendung.

In diesem spannenden und unterhaltsam verfassten Roman wagt sich Phillip P. Peterson an Grenzbereiche der aktuelle Physik heran, wie z.B. Wurmlöcher und die Existenz eines sogenannten Multiversums, also der Existenz von Parallel-Universen. Was würden Menschen erleben, die in die ferne Zukunft unseres Universums reisen?
Da mich diese Themen sehr interessieren, hat mich „Universum“ mal wieder schwer begeistert!
Auf den letzten 100 Seiten werden Erinnerungen an seinen Roman „Transport“ geweckt, und das Ende des Romans hat mich dann sehr nachdenklich gemacht.
Während der Lektüre hatte ich immer wieder mal den Wunsch, meine Whisky-Vorräte zu überprüfen :-) Der geneigte Leser wird diese Anspielung verstehen. Ein bestimmtes Wort könnte jedoch in zukünftigen Romanen etwas modifiziert werden…
Die Reise des Raumschiffs „Challenger“ ist wahrlich eine phantastische Reise. Und wieder einmal hat sich eines bestätigt: Romane von Phillip P. Peterson machen süchtig (auch ohne Whisky)!

Peterson

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag.
„Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte. Es folgten die Romane „Transport 2-7“.
Mit „Paradox“ gelang ihm schließlich ein Astronautenthriller, der 2015 den Kindle Storyteller-Award gewann und 2016 den 3. Platz des deutschen Science-Fiction-Preises erlangte.
Es folgten die Romane „Paradox 2 und 3“, womit die „Paradox“-Reihe abgeschlossen wurde.
Sein letzter Roman „Vakuum“ wurde für den Deutschen Science-Fiction Preis (DSFP) in der Kategorie „Bester Roman“ nominiert und erreichte den 3. Platz.

Hinweis: ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor als Taschenbuch ohne jegliche inhaltliche Vorgabe erhalten.

Weiterführende Links:
Website von Phillip P. Peterson
YouTube-Kanal des Autors

Buchtipp: Paradox 3 (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand, Phillip P. Peterson

Ed und seine Crew brachten von ihrer letzten Mission ein Wurmloch in ein neues Universum mit. Doch die Menschen lehnen das kosmische Geschenk ab und greifen die außerirdische Intelligenz im äußeren Sonnensystem an.

Während sich zwischen Menschen und Außerirdischen ein unbarmherziger Krieg entwickelt, reisen Ed und seine Freunde mit der Helios an einen fernen Ort, um das ungewöhnlichste Artefakt unseres Universums zu untersuchen. Dabei stoßen die Astronauten auf die Hinterlassenschaften einer ausgestorbenen Zivilisation, deren Macht selbst die der Erbauer der Sphären übertrifft. Und um die Menschheit zu retten, muss David das Geheimnis des Artefakts lüften und Ed muss sich seinen schlimmsten Ängsten stellen.

Nachdem ich im März 2016 und März 2018 über die Romane „Paradox“ und „Paradox 2“ von Phillip P. Peterson berichtet habe (siehe Links unter dem Artikel), erschien vor einigen Tagen mit „Paradox 3“ der dritte und letzte Roman der Reihe.

Nachdem ich „Paradox 2“ – wie auch alle anderen Bücher des Autors – im Eiltempo regelrecht verschlungen habe, hatte ich nicht mehr mit einem Nachfolgeroman gerechnet. Doch dieser Roman ist noch einmal eine Steigerung!
Ed und seine Crew brachten von ihrer letzten Mission der „Helios“ ein Wurmloch in ein neues Universum mit und die Außerirdischen verhinderten einen nahenden Atomkrieg, in dem die Menschheit sich selbst vernichtet hätte.
Das Wurmloch soll der Menschheit dazu dienen, in nicht allzu ferner Zukunft die Erde zu verlassen und in ein anderes Universum zu wechseln, wenn die Erde unbewohnbar sein wird.

Im vorliegenden Roman nimmt die Menschheit das Geschenk jedoch leider nicht an, weil einige Politiker versuchen, die Außerirdischen anzugreifen und zu vernichten.
Um eine drohende Vernichtung des Planeten Erde durch die Außerirdischen zu verhindern, müssen Ed, David, Wandy und Grace  in einem Raumschiff der Außerirdischen bis an die Grenzen unseres bekannten Universums und darüber hinaus reisen. Am Ende der Reise entdecken sie ein Artefakt, dass älter als das bekannte Universum ist. Was die Raumfahrer auf einem unvorstellbar großen Planeten entdecken, übertrifft selbst die Macht der Außerirdischen. Auch auf dieser Reise werden sie wieder von einem besonderen Passagier begleitet, im letzten Roman war es Einstein…

Phillip P. Peterson versteht es wieder gekonnt, den Leser bis an die Grenzen seiner Phantasie mitzunehmen. Das Buch liest sich wieder sehr spannend und einmal angefangen, möchte man die Lektüre nicht mehr unterbrechen. Es ist wie eine Sucht, ich habe daher den Roman bewusst in Abschnitten gelesen.
Im letzten Teil des Romans werden neueste kosmologische Erkenntnisse – insbesondere über schwarze Löcher – vermittelt. Diesen Teil hätte ich mir gerne etwas ausführlicher gewünscht, um den Inhalt besser nachvollziehen zu können. Das ist schon intensive Kost.
Bewegend war auch das Schicksal eines Raumfahrers am Ende des Romans.

Fazit:
„Paradox 3“ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie, wobei mich der erste Roman besonders begeistert hat.
Auch in diesem Roman gelingt es Phillip P. Peterson perfekt, den Leser bestens zu unterhalten und zugleich kosmologisches Wissen zu vermitteln. Auf weitere Romane von PPP bin ich sehr gespannt, vor allem erstmal Transport 4!

Hinweis: ein Rezensionsexemplar wurde mir vom Autor freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Eine aktuelle Reportage des WDR über den Autor finden Sie hier.

siehe auch:
Homepage von Phillip P. Peterson
Buchtipp: „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“
Buchtipp: Paradox ² (Phillip P. Peterson)

Zum Tod von Stephen Hawking – ein Nachruf von Harald Lesch

Gestern ist der berühmte Astrophysiker und Kosmologe Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren verstorben.
Ich habe von ihm mehrere Bücher gelesen. Besonders beeindruckt hat mich sein bekanntestes Werk : Eine kurze Geschichte der Zeit.
Die Lektüre seiner Bücher war und ist immer sehr inspirierend, der Leser reist mit ihm bis an den Rand des uns bekannten Universums.
Heute habe ich einen wunderbaren Nachruf von Harald Lesch auf YouTube entdeckt.
Ich finde, besser kann man nicht formulieren, was für ein besonderer Wissenschaftler Stephen Hawking war.
Er wurde am Todestag von Galileo Galilei geboren und ist an Einsteins Geburtstag nun gestorben, es gibt keine Zufälle…

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Quelle: Terra X Lesch & Co/YouTube

Buchtipp: Paradox ² (Phillip P. Peterson)

Quelle: Books on Demand, Phillip P. Peterson

Man hielt sie für tot – doch am Ende von Zeit und Raum kämpfen sie für die Zukunft der Menschheit.
Nach der fehlgeschlagenen Expedition der Helios wachen David und seine Kameraden an einem fernen Ort in einer fernen Zeit wieder auf und erhalten von den Fremden einen gefährlichen Auftrag: Mit einem Nachbau der Helios sollen sie das Universum umrunden. Der Lohn: Eine Perspektive für die Menschheit.
Doch das All ist ein noch finsterer Ort als selbst die fremden Intelligenzen vermuteten, und am Ende müssen David, Ed, Grace und Wendy am Rande des Universums um ihr Überleben kämpfen.
Quelle: Paradox², Phillip P. Peterson, Rückseite.

Im März 2016 habe ich über den Roman „Paradox“ von Phillip P. Peterson berichtet.
Diesen Roman habe ich von Anfang bis Ende regelrecht „verschlungen“.
Der Autor geht in diesem Roman der Frage nach, warum wir – trotz mittlerweile jahrelanger intensiver Suche – noch keine Anzeichen einer außerirdischen Zivilisation entdeckt haben, und er gibt auf diese Frage eine überraschende Antwort.

Im seinem Folgeroman „Paradox²“ nimmt Phillip P. Peterson den Leser wieder mit auf die Reise durch das Universum, die Reise der Besatzung des Raumschiffs „Helios“ ist noch nicht zu Ende.

Man muss nicht unbedingt den Roman „Paradox“ vorher gelesen haben, der Leser kann der Handlung in diesem Roman ohne Vorkenntnisse folgen.
Es werden hier die aktuellen Kenntnisse zur Raumfahrttechnik und zu wissenschaftlichen Theorien in der Astrophysik vermittelt. Der Leser fliegt mit den bekannten Raumfahrern Ed, David, Wandy und Grace in einem fantastischen Raumschiff und rasantem Tempo bis an die Grenzen unseres bekannten Universums und darüber hinaus…
Die Mannschaft wird auf dieser galaktischen Reise begleitet von einer weiteren Person, über die ich hier noch nichts verraten möchte. Nie hätte ich gedacht, dass ich dieser Person in einem Roman noch einmal begegnen würde. Absolut klasse!

In der Handlung werden u.a. folgende Fragen aufgegriffen:

– Wie groß ist unser Universum?
– Gibt es mehrere Universen?
– Was liegt hinter dem „sichtbaren“ Universum?
– Kann man mit einem Flug durch ein Wurmloch Raum und Zeit überwinden?

Das Ende des Romans kam mir vielleicht etwas zu schnell, aber ich sage nur: Wurmlöcher sind schon faszinierend! :-)

Paradox² ist ein toller Roman, wissenschaftlich hinterlegt und faszinierend geschrieben. Auch diesen Lesestoff habe ich wieder – wie alle Romane von Phillip P. Peterson – regelrecht „verschlungen“. Ich konnte das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen :-)
Die Handlung ist nach meinem Gefühl noch nicht zu Ende erzählt, ich tippe auf einen weiteren Paradox-Roman.

Nun bin ich schon sehr auf seinen nächsten Roman „Transport 4“ gespannt, der in diesem Jahr erscheinen soll.
Peterson-Romane zu lesen macht süchtig :-)

Hier noch einmal das interessante Interview mit dem Autor über seinen Roman „Paradox“ in der Dezember-Ausgabe 2015 von Sternstunde-Online. (bis 9:35).

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Quelle: Sternstunde-Online/YouTube

Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er für einen Raumfahrtfachverlag. „Transport“ war sein erster Roman, der Platz 1 der Science-Fiction-Romane bei Amazon und als Hörbuch bei Audible erreichte.
„Paradox“ war der Gewinnertitel des Kindle Storyteller Awards 2015 und sein zweiter Roman.

Weiterführende Links:
Homepage von Phillip P. Peterson
Fermi-Paradoxon – Weder Fermi noch paradox – Spektrum online

WDR-Interview: 5 Minuten mit Alexander Gerst im All

Ein sehr interessantes und nachdenklich machendes Interview mit der WDR-Moderatorin Catherine Vogel und dem Astronauten Alexander Gerst in der Internationalen Raumstation ISS… und natürlich wieder mit der Maus  :-)

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Quelle: WDR/YouTube

Superzellen-Sturmwolke über Wyoming (USA)

Heute ist auf der Seite Astronomy Picture of the Day ein fantastisches Zeitraffer-Video über die Entstehung einer Superzellen-Sturmwolke zu sehen.
Auf der angegebenen YouTube-Seite gibt es weitere Videos über Tornados und andere spektakuläre Naturereignisse.
Die Beschreibung zu diesem Video finden Sie heute direkt auf Astronomy Picture of the Day, danach ist der Beitrag im Archiv zu finden.

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Video-Quelle: BasehuntersChasing/YouTube, Musik: Empire (Shakira)

Auf Astronomy Picture of the Day finden Sie täglich ein Bild über Astronomie und Raumfahrt aus dem Universum, zusammen mit einer kurzen Erklärung eines Astronomen.