Zeitreisen jetzt endlich mit Zeitreisepass!

Endlich kann ich meine Zeitreisen in einem Zeitreisepass festhalten, den ersten Eintrag erhielt ich am 29.09.2018.
Sobald weitere Visa oder Temporalmarken vorliegen, werde ich sie hier zeigen.

Copyright.: anja-bagus.de, aetherangelegenheiten. de
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Zum Tod von Stephen Hawking – ein Nachruf von Harald Lesch

Gestern ist der berühmte Astrophysiker und Kosmologe Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren verstorben.
Ich habe von ihm mehrere Bücher gelesen. Besonders beeindruckt hat mich sein bekanntestes Werk : Eine kurze Geschichte der Zeit.
Die Lektüre seiner Bücher war und ist immer sehr inspirierend, der Leser reist mit ihm bis an den Rand des uns bekannten Universums.
Heute habe ich einen wunderbaren Nachruf von Harald Lesch auf YouTube entdeckt.
Ich finde, besser kann man nicht formulieren, was für ein besonderer Wissenschaftler Stephen Hawking war.
Er wurde am Todestag von Galileo Galilei geboren und ist an Einsteins Geburtstag nun gestorben, es gibt keine Zufälle…


Quelle: Terra X Lesch & Co/YouTube

Zeitreise durch ein deutsches Jahrhundert

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Vor genau 4 Jahren wurde ich in der Wochenzeitung DIE ZEIT auf eine Dokumentation aufmerksam, von der ich sofort fasziniert war: Die Edition Nahaufnahme.
Nach eingehender Lektüre im ZEIT-Shop war ich damals noch mehr fasziniert und habe die Edition bestellt.
In dieser Edition wird erstmals die deutsche Geschichte von 1918 – 1990 in privaten Filmaufnahmen gezeigt. Die Edition beinhaltet ein umfangreiches und sehr informatives Begleitbuch und insgesamt 8 DVDs, auf denen Filme von Hobby-Filmern enthalten sind, die mit ihrer Schmalfilmkamera jeweils „ihre“ Zeit festgehalten haben.
So ensteht ein völlig neuer Blickwinkel, der in keiner „Wochenschau“ oder anderen „öffentlichen Filmen“ bisher zu sehen war.

In diesem Werk wurde bewusst auf Videomaterial verzichtet, und deshalb endet die Dokumenation auch mit dem Jahr 1990. Da bereits seit dem Jahr 1982 die Anzahl der Schmalfilmer aufgrund des aufkommenden Videobooms immer weiter zurückging, wurden auch nach diesem Zeitpunkt Schmalfilmkameras und entsprechende Projektoren  nicht mehr hergestellt. Einige Freaks filmen auch heute noch mit ihrer Schmalfilmkamera aus den 80-Jahren und haben auch noch entsprechende Projektoren.

In diesem Werk wird erläutert, dass in schwarz-weiß aufgenomme Schmalfilme eine Lebensdauer von bis zu 500 Jahren haben, Farbfilme mit diesem Medium immerhin noch eine Lebensdauer bis zu 100 Jahren. Die klassischen Videofilme und von Videofilmen selbstgebrannte DVDs haben wahrscheinlich nur eine Lebensdauer von maximal 30 Jahren.

Hier die Inhalte der DVDs:

DVD 1: Zwischen Weltkrieg und Diktatur, 1918-1932
DVD 2: Schein, Gewalt und Nazikult, 1933-1939
DVD 3: Blitzsiege, Vernichtung und totale Niederlage, 1939-1945
DVD 4: Wir werden wieder wer, Westzone und Bundesrepublik, 1945-1960

Abenteuer Schmalfilm: Interview mit dem Historiker und Filmautor Joachim Castan

DVD 5: Auferstehen aus Ruinen, SBZ und DDR, 1945-1960
DVD 6: Wohlstand für Alle !?, Bundesrepublik, 1961-1971
DVD 7: Krise und Amusement, Bundesrepublik, 1972-1990
DVD 8: Mauer, Platte und Wiedervereinigung, DDR 1961-1990

Essay: Schmalfilm – das kurze Leben eines Mediums (von Joachim Castan).

Die ZEIT-Edition ist (noch) im ZEIT-Shop zu einem mittlerweile reduzierten Preis erhältlich.
Diese DVDs kann ich mir immer wieder anschauen.

Absolute Kaufempfehlung!

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Quelle: eigene Fotos

Hier der Trailer:


Quelle: Zeitverlag/YouTube

Zeitreise ins Jahr 1975: Das erste Auto

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Heute entführe ich Sie in das Jahr 1975.
Erkennen Sie den fesch gekleideten Herrn neben seinem ersten Auto?
Und vor allem: Um welches fantastische Auto handelt es sich hier?
Von diesem Auto-Hersteller hatte ich später noch ein anderes Fabrikat. Doch dazu später mehr in einem weiteren Zeitreise-Blogpost :-)

As time goes by…

Wie die Zeit vergeht…

Im Jahr 1991 wurden meine Kinder Sebastian und Nathalie im Kindergarten von einem Fotografen aufgenommen (Sebastian war damals 5 Jahre, Nathalie 3 Jahre).
Im Mai 2010 wurde von Ihnen ein ähnliches Foto gemacht (die beiden waren zum Zeitpunkt der Aufnahme fast 24 Jahre bzw. 22 Jahre).
Ich habe aus beiden Fotos ein Panorama-Foto erstellt. Zwischen beiden Aufnahmen liegen ca. 19 Jahre. Wie die Zeit vergeht…
Das nächste Panorama-Foto mache ich dann im Jahr 2029, dann bin ich 72 Jahre :-)
Panorama

Mit freundlicher Genehmigung von Sebastian und Nathalie.

Martin Suter: Die Zeit, die Zeit

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Quelle: eigenes Foto.

Ich habe zum ersten Mal ein Buch von Martin Suter gelesen: Die Zeit, die Zeit.

Da mich die Themen Zeit und Zeitreise sehr interessieren, war ich von der Inhaltsbeschreibung des Buches sofort fasziniert.

Die Handlung des Romans, der Züge eines Thrillers aufweist, ohne einer zu sein, dreht sich um zwei Witwer. Der Jüngere – Peter Taler –  sucht nach dem Mörder seiner Frau. Sie wurde vor gut einem Jahr vor der eigenen Haustür erschossen. Die Polizei konnte den Fall nicht klären, aber Taler will den Mörder finden.

Der andere Mann – der alte Knupp –  ist überzeugt, dass Zeit nichts weiter als eine Illusion ist und tut alles, um einen Tag wiederherzustellen, an dem seine eigene Frau noch lebte. Er glaubt, die Zeit lasse sich zurückdrehen. Er ist davon überzeugt, dass die Zeit in Wirklichkeit gar nicht existiert, sondern nur die Veränderung würde die Illusion von Zeit schaffen. Wenn man die Momentaufnahme eines beliebigen Tages in seinem persönlichen Umfeld exakt rekonstruieren würde, dann hat man die Zeit für diesen Moment aufgehoben und befindet sich wieder in dieser Zeit.

Peter Taler denkt anfangs, der alte Knupp ist verrückt, als er sein Vorhaben begreift.

Aber er beginnt zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten, dass gegenüber bei Knupp merkwürdige Dinge geschehen und erkennt irgendwann, dass auch er schon längst beobachtet wird. Hat der alte Knupp mit dem Tod seiner Frau etwas zu tun?

Und wenn sich die Zeit aufheben lässt, kann Taler dadurch den Mord an seiner Frau verhindern?

Mehr möchte ich hier nicht verraten. Ich fand die Story faszinierend und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Auflösung am Ende überzeugt vielleicht nicht jeden Leser, aber ich habe die Lektüre nicht bereut. Wirklich sehr spannend!

Das war bestimmt nicht mein letzter Suter!

Buchbeschreibung Quelle: Martin Suter, Die Zeit, die Zeit.