5 Theorien über den Stern von Bethlehem

Normalerweise mache ich in meinem Blog keine Werbung für Produkte.
Aber heute erhielt ich eine Mail der Firma universe2go, ob ich als Astronomie-Fan bei Interesse die folgende Infografik in meiner Website bzw. meinem Blog einbinden möchte. Das mache ich in diesem Fall sehr gerne.
Als Abonnent der Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ habe ich in der Ausgabe 11/2015 sehr interessiert den Artikel über das Produkt der Firma universe2go gelesen und ich beabsichtige tatsächlich, die „smarte Brille für Sterngucker“ in Kürze zu erwerben.
Die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ lobt in der obigen Ausgabe das gelungene Konzept des Handplanetariums.
Wer sich also für den Sternenhimmel interessiert und das Himmelszelt ohne ein Teleskop erkunden möchte, kann mit einem Klick auf die folgende Infografik auf die Homepage von universe2go gelangen und sich u.a. auch das Produktvideo ansehen.
Sobald ich das Handplanetarium erworben und getestet habe, werde ich hier im Blog darüber berichten.
Doch nun – passend zur Jahreszeit – zu den 5 Theorien über den Stern von Bethlehem.
Hinweis: ich erhalte für diesen Artikel und die Einbindung der folgenden interessanten Infografik keine Provision von universe2go.

Infografik–Stern-von-Bethlehem
Quelle: universe2go

Roter Zwerg streift Sonnensystem vor 70.000 Jahren – nochmal Glück gehabt…

Der Rote Zwerg Scholz‘ Stern (oder WISE J072003.20-084651.2) flog vor 70.000 Jahren durch die Oortsche Wolke, dem äußersten Bereich unseres Sonnensystems.
Prof. Dr. Harald Lesch kommentiert den knappsten Vorbeiflug einer Sonne an unserem Sonnensystem, der bislang registriert werden konnte.
Harald Lesch erläutert in diesem Video, dass evtl. vor ca. 65 Millionen Jahren auch ein Stern an unserem Sonnensystem vorbeigeflogen sein könnte, der einen ca. 20 Kilometer großen Asteroiden ins Sonnensystem ablenkte. Dieser Asteroid ist nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit der Erde kollidiert und hat die Dinosaurier ausgelöscht.
Der Vorbeiflug von Scholz‘ Stern in 0,8 Lichtjahren Entfernung hat zum Glück (bis heute) keinen solchen Brocken zur Erde gelenkt und der Abstand zu unserer Sonne verursachte auch keine spürbaren Bahnveränderungen der inneren Planeten (Merkur, Venus, Erde und Mars).
Da hat die Erde vor 70.000 Jahren mal wieder Glück gehabt…

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: Urknall, Weltall und das Leben/YouTube

UPDATE 3 und Zusammenfassung: Die erste Landung auf einem Kometen

Der Astronom Dr. Florian Freistetter hat heute in seinem Blog Astrodicticum Simplex eine Zusammenfassung der letzten Tage des Landers Philae veröffentlicht.

Mit einem Klick auf das folgende Bild kommt man direkt zu seinem Blogbeitrag.

Philae
Quelle: Astrodicticum Simplex

UPDATE 2: Die erste Landung auf einem Kometen

Die Raumsonde „Philae“ sendet seit gestern keine Signale mehr. Die Batterien sind leer. Doch es gibt Hoffnung: Die Forscher konnten das Labor kurz vor dem Blackout um 35 Grad drehen. Die Solarzellen sollen so mehr Licht einfangen.
Quelle: Spiegel-Online

Auch wenn Philae langfristig keine Signale mehr senden sollte, ist die erste Landung auf einem Kometen eine grandiose und einzigartige Leistung, zumal die Mutter-Sonde Rosetta weitere Daten zur Erde funken wird.
Nach einer fast zehnjährigen Reise eine Raumsonde in 510 Millionen Kilometer Entfernung in die Umlaufbahn eines Kometen zu bringen und dann noch erfolgreich einen Lander abzusetzen, ist an Präzision kaum zu übertreffen und hat die Menschheit wieder ein Stück weiter in den Kosmos gebracht.
Die Auswertung der Daten wird wertvolle Informationen über die Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren und evtl. über die Bausteine des Lebens, so wie wir es kennen, liefern.
Vielleicht kommen wir der Antwort, ob auf anderen Planeten ebenfalls Lebensformen existieren könnten, die unserer Spezies ähneln, durch diese Mission wieder einen kleinen Schritt näher.

Hier nochmal ein interessantes Video über die Mission:

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: DLRde/YouTube

UPDATE 1: Die erste Landung auf einem Kometen

Erstes Panoramafoto: Die Sonde „Philae“ ist nach anfänglichen Problemen sicher auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko zum Stehen gekommen.
Die Sonde ist anscheinend nicht nur einmal, sondern insgesamt dreimal gelandet.
Eine unglaubliche Leistung! Um 14.00CET folgt die nächste Pressekonferenz.


Quelle: ESA/Rosetta/Philae/CIVA

Morgen: Die erste Landung auf einem Kometen

Das hat es noch nie gegeben: Am 12. November 2014 wird versucht, mit dem Lander Philae erstmals eine Sonde auf dem Kern eines Kometen sanft aufzusetzen – dem Kern von 67P/Churyumov-Gerasimenko.

Philae ist Teil der ESA-Raumsonde Rosetta, die vor zehn Jahren startete, Anfang August 2014 den Kometen erreichte und ihn seitdem umkreist – was ebenfalls ein Novum ist.

Der Lander wurde unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) und der Weltraumagenturen CNES und ASI (Frankreich beziehungsweise Italien) entwickelt. An Bord des Rosetta-Orbiters und des Landers befinden sich insgesamt 21 wissenschaftliche Instrumente, darunter auch das am MPS in Göttingen gebaute Kamerasystem OSIRIS auf dem Orbiter, welches wesentlichen Anteil an der Suche nach einem geeigneten Landeplatz hatte.

Bereits jetzt hat Rosetta bessere Bilder und umfangreichere Daten geliefert als jede Kometenmission zuvor.

Angesichts der Aktivität und der geringen Schwerkraft des Kometenkerns ist das Rosetta-Projekt sowohl wissenschaftlich als auch technisch eine enorme Herausforderung. Was ist an Kometen eigentlich so interessant? Nach welchen Kriterien wurde ein Landeplatz gesucht? Und wie funktioniert die Landung?

Diese Fragen beantwortet Klaus Jäger in den AstroViews 11 von „Sterne und Weltraum“. Er hatte dazu auch Gelegenheit, direkt mit drei am Projekt beteiligten verantwortlichen Wissenschaftlern vom MPS zu sprechen: mit Hermann Böhnhardt, dem Leitenden Wissenschaftler (PI) der Landemission, mit Holger Sierks, dem PI des Kamerasystems OSIRIS und mit Harald Krüger, dem PI des Kometenstaub-Messinstruments DIM.
Quelle: spektrumverlag/YouTube

Erst mit Abspielen des Videos stimmen sie einer Übertragung von Daten an YouTube zu. Siehe Datenschutzerklärung.

Quelle: spektrumverlag/YouTube