Erde und Mond – aufgenommen vom Planeten Saturn

Am 12. April 2017 sah die Saturn-Raumsonde Cassini auf das innere Sonnensystem und die hinteren Ringe des Gasplaneten Saturn.
In der folgenden Aufnahme sind oben und unten Teile der Saturn-Ringe zu erkennen.
Der kleine Lichtpunkt zwischen den Ringen ist unser Heimatplanet Erde, 1,4 Milliarden Kilometer von Saturn entfernt. Wenn Sie das Foto vergrößern, können Sie sogar links von der Erde den Mond erkennen (dazu einmal auf das Foto klicken, zum nochmaligen Vergrößern noch einmal klicken).
Diese Fotos sind für mich immer wieder faszinierend. Dieser kleine Punkt ist unsere Heimat im Weltall. Auf diesem kleinen Punkt existierte und existiert alles Leben, von dem wir jemals gehört haben. Wir haben nur diesen kleinen Punkt im All, auf dem wir leben können.

Quelle: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Die beiden aneinandergekoppelten Sonden Cassini-Huygens wurden am 15. Oktober 1997 gestartet. Am 1. Juli 2004 schwenkte Cassini in die Umlaufbahn um den Saturn ein, am 14. Januar 2005 landete die Raumsonde Huygens drei Wochen nach der Trennung von Cassini auf dem Saturn-Mond Titan und übermittelte spektakuläre Fotos und Videos. Titan ist der größte Mond des Planeten Saturn, der zweitgrößte Mond des Sonnensystems und der einzige Mond mit einer dichten Gashülle.

Hier sehen Sie ein aktuelles NASA-Video, in dem die Aufnahmen von der Landung auf Titan erstmalig in einem Film zusammengefasst wurden.

Quelle: NASA Jet Propulsion Laboratory/YouTube

Die erfolgreiche Mission, die bereits mehrfach verlängert wurde, soll nun am 15. September 2017 mit einem gesteuerten Eintritt der Sonde in die Saturnatmosphäre enden. Der Treibstoff geht zu Ende und man will verhindern, dass die Sonde nicht mehr kontrolliert werden kann und evtl. auf einem der Monde abstürzt (diese Himmelskörper könnten durch irdische Mikroorganismen verseucht werden, die sich noch an der Sonde befinden). Außerdem erhoffen sich die Wissenschaftler letzte spektakuläre Nahaufnahmen vom zweitgrößten Gasplaneten unseres Sonnensystems.
Darauf bin ich schon sehr gespannt!
(Quelle u.a.: Wikipedia, http://www.starobserver.org)

Das folgende Video am besten im Vollbild-Modus anschauen!

Quelle: NASA Jet Propulsion Laboratory/YouTube

5 Theorien über den Stern von Bethlehem

Normalerweise mache ich in meinem Blog keine Werbung für Produkte.
Aber heute erhielt ich eine Mail der Firma universe2go, ob ich als Astronomie-Fan bei Interesse die folgende Infografik in meiner Website bzw. meinem Blog einbinden möchte. Das mache ich in diesem Fall sehr gerne.
Als Abonnent der Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ habe ich in der Ausgabe 11/2015 sehr interessiert den Artikel über das Produkt der Firma universe2go gelesen und ich beabsichtige tatsächlich, die „smarte Brille für Sterngucker“ in Kürze zu erwerben.
Die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ lobt in der obigen Ausgabe das gelungene Konzept des Handplanetariums.
Wer sich also für den Sternenhimmel interessiert und das Himmelszelt ohne ein Teleskop erkunden möchte, kann mit einem Klick auf die folgende Infografik auf die Homepage von universe2go gelangen und sich u.a. auch das Produktvideo ansehen.
Sobald ich das Handplanetarium erworben und getestet habe, werde ich hier im Blog darüber berichten.
Doch nun – passend zur Jahreszeit – zu den 5 Theorien über den Stern von Bethlehem.
Hinweis: ich erhalte für diesen Artikel und die Einbindung der folgenden interessanten Infografik keine Provision von universe2go.

Infografik–Stern-von-Bethlehem
Quelle: universe2go

Auf zu den Planeten!

Der folgende fantastische Kurzfilm von Erik Wernquist, einem schwedischen Visual Effects-Spezialisten, zeigt, wie ein zukünftiger Besuch bei den Planeten (die „Wanderer“, ursprüngliche Bedeutung des griech. Wortes planētēs) unseres Sonnensystems aussehen könnte:

Eisvulkane auf dem Saturnmond Enceladus,
die Billionen Eisbrocken der Saturnringe,
Cape Verde auf dem Mars,
äquatoriale Bergrücken auf dem Saturnmond Iapetus,
die eisige Oberfläche des Jupitermonds Europa,
Ligeia Mare auf dem Saturnmond Titan,
Verona Rupes auf dem Uranusmond Miranda nebst Weltraumlift und Asteroidenbergbau.

Auch wenn ausgehöhlte Asteroidenraumschiffe noch in ferner Zukunft liegen, gibt es die oben genannten Orte in unserem Sonnensystem wirklich und ein zukünftiger Besucher würde seine Umgebung so ähnlich wiederfinden.
Als ich in den Jahren 1969-1972 die Apollo-Mondlandungen verfolgte, hatte ich die Hoffnung, dass die Menschheit danach zum Mars aufbrechen würde, so wie Wernher von Braun dies damals für das Jahr 1982 prognostizierte.
Umso enttäuschter war ich dann, als es mit Skylab und 3 bemannten Missionen zurück in den Erdorbit ging und von 1975-1981 gar kein amerikanischer Raumflug mehr folgte.
Als am 12.04.1981 dann der erste Space Shuttle startete, war meine Euphorie zwar zunächst groß, aber nach einigen weiteren Starts und Landungen verflog dann doch zunehmend meine Begeisterung.
Der kürzlich beendete Aufenthalt von Alexander Gerst auf der internationalen Raumstation ISS war ein voller Erfolg und er äußerte auf der anschließenden Pressekonferenz, dass er grundsätzlich für einen bemannten Flug zum Mars bereit stehen würde.

Wann machen wir uns endlich auf den Weg, neue Welten und vielleicht neues Leben zu erforschen?

Ich hoffe, dass ich zumindest noch die erste bemannte Marslandung erleben werde (meines Erachtens leider nicht vor dem Jahr 2030).

Das Video unbedingt im Vollbildmodus anschauen (Icon rechts unten)!

Quelle: Erik Wernquist/Vimeo

Quelle:
Carl Sagan: Wanderers
Astrodicticum Simplex – Der Ruf des Unbekannten: Die Welten im All warten darauf, entdeckt zu werden!

Mond bedeckt Planet Saturn

Vor einigen Stunden bedeckte der Mond den Planeten Saturn über Australien – in Perth hat Colin Legg dieses Video in der Morgendämmerung aufgenommen.
Man kann die Ringe des Saturn sehr gut erkennen. Faszinierend…

Quelle: Colin Legg/Vimeo

AstroViews 9: Die astronomische Vorschau für 2014

Die neue Folge der AstroViews der Zeitschrift Sterne und Weltraum ist heute online gegangen – mit der Vorschau auf 2014: Wann gibt es was am Himmel zu beobachten?

Welche Planeten sind im Jahr 2014 am Himmel zu sehen? Der Astronom Klaus Jäger gibt einen Überblick über die (jetzt schon bekannten) Höhepunkte des Jahres. Die Stellungen der Planeten, Sternbedeckungen durch den Mond und Sternschnuppenströme bieten zahlreiche Gelegenheiten, astronomische Phänomene selbst zu beobachten.
Auch die neue Folge der AstroViews ist wieder sehr interessant, nicht nur für Astronomen, sondern auch für jeden Himmelsbeobachter.

Quelle: spektrumverlag/YouTube