An den vergangenen beiden Abenden zeigte sich der zunehmende Mond besonders stimmungsvoll!
Hier zwei Schnappschüsse aus der Hand.


Gestern besuchte mich endlich mal wieder Martin vom Blog Heftehaufen, um über aktuelle irdische und außerirdische Ereignisse zu diskutieren.
Ich präsentierte ihm dabei die neue PERRY RHODAN-Poster-Collection, die ich vor einigen Tagen erhalten habe. Ich bin ein Fan dieser fantastischen Motive und habe schon mal die ersten 3 von 8 Poster gerahmt.
Hier das Ergebnis: zwischen uns steht nicht etwa ein Außerirdischer auf dem Rasen, sondern es handelt sich hierbei um unser rosa Hausschaf mit dem Namen Klausi.
Wer weiß, vielleicht spielen kleine Hausschafe irgendwann in der größten Science-Fiction-Serie der Welt auch noch eine Rolle :-)

In der Poster-Collection sind Illustrationen aus folgenden Heften enthalten:
– PERRY RHODAN Band 2625 »Das Plejaden-Attentat«
– PERRY RHODAN Band 2673 »Das 106. Stockwerk«
– PERRY RHODAN Band 2703 »Tod im All«
– PERRY RHODAN Band 2770 »Die Para-Paladine«
– PERRY RHODAN Band 2871 »Die Sextadim-Späher«
– PERRY RHODAN Band 2903 »Der Bund der Schutzgeister«
– PERRY RHODAN Band 2912 »Der letzte Galakt-Transferer«
Zusätzlich ist exklusiv ein bisher unveröffentliches Motiv enthalten!
Die Poster-Collection ist limitiert auf 333 Exemplare!
Sie kennen die größte Science-Fiction-Serie der Welt noch nicht?
Hier ein aktuelles Video aus dem YouTube-Kanal der Perry Rhodan-Redaktion.
Quelle: PERRY RHODAN-Redaktion/YouTube
siehe auch: Perry Rhodan Poster-Collection
Im Oktober 2016 habe ich Europas größtes Weltraumzentrum, das European Space and Technology Centre (ESTEC) besucht.
Einmal im Jahr öffnet das ESTEC seine Pforten zum Tag der offenen Tür. Es ist die größte Einrichtung der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und gilt als ihr technisches Herz. In einem ausführlichen Blogbeitrag habe ich darüber berichtet.
Während unseres Besuchs Anfang April 2018 in Noordwijk habe ich diesmal die SPACE EXPO – die erste große Raumfahrtausstellung Europas – besucht.
Die Space Expo ist nicht nur die erste ständige Raumfahrtausstellung Europas, sondern auch das Besucherzentrum von ESA in den Niederlanden, der größten technischen Niederlassung der Europäischen Weltraumorganisation.
Da ich schon das Kennedy Space Center in Florida/USA besucht habe, bin ich von Raumfahrt-Ausstellungen schon sehr verwöhnt.
In der SPACE EXPO hatte ich allerdings 2 Highlights, die ich in anderen Ausstellungen noch nie gesehen habe:
1. Original-Sojus-Raumkapsel
2. das Modul Columbus der Internationalen Raumstation ISS.
Ferner sind Satelliten mit den Testmodellen der Europäischen Raumfahrtprojekte – ebenfalls in Originalgröße – zu sehen, und zwar die Satelliten Giotto, Hipparcos, Ulysses, Meteosat und Olympus.
Hier einige Aufnahmen (zum Vergrößern – auch in Originalgröße – jeweils klicken):
Aufnahmen mit der Nachbildung der Apollo-Mondlandefähre in Originalgröße, sehr beeindruckend:
Die Original-Sojus Raumkapsel TMA-03M, in der der niederländische Astronaut André Kuipers im Rahmen der 31. ISS-Expedition mit Oleg Kononjenko und Don Pettit am 1. Juli 2012 wieder auf der Erde landete.
Die Besichtigung des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS hat ebenfalls seine besonderen Reize, insbesondere der Blick auf die Erde aus der Cupola :-)







Teile der ARIANE 1-Rakete sind ebenfalls zu sehen, insbesondere die mächtigen Triebwerke:
Besonders interessant ist auch der russische Spionagesatellit F1-14F43, der im Jahr 1988 die Erde umkreiste:
Am Ende meines Rundgangs entdeckte ich (für mich) noch etwas ganz Besonderes: das Original Perry Rhodan-Heft Nr. 10, das André Kuipers in seiner Jugend gelesen hat. Er nahm das Heft mit auf die ISS. Die größte Science-Fiction-Serie der Welt hat ihn inspiriert, später Astronaut zu werden. Das ist wirklich fantastisch:
Das aktuelle Perry Rhodan-Heft war natürlich auch diesmal dabei :-)

Mein Fazit:
der Besuch der SPACE EXPO in Noordwijk ist für jeden Raumfahrt-Fan sehr zu empfehlen. Die Ausstellung ist vor allem geeignet für Kinder und Jugendliche, die hier an Themen wie Raumfahrt und Astronomie spielerisch herangeführt werden.
Eine Fahrt mit dem Space-Train zum benachbarten ESA-ESTEC Gelände kann zusätzlich gebucht werden.

In diesem Sinne: Tot ziens (bis bald) :-)

In der SPACE EXPO kann jeder Besucher einmal Astronaut sein :-)

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung durch SPACE EXPO, Noordwijk/Niederlande.
Weiterführende Links:
Website der SPACE EXPO
ESTEC – European Space and Technology Centre
Frühere Berichte über Noordwijk finden Sie rechts unter der Kategorie Reisen/Niederlande/Noordwijk.
Zum Abschluss noch einmal mein Lieblings-Video von Noordwijk, einfach wunderbar:
Quelle: Visit Noordwijk Holland/YouTube
Highway 6 verlässt die Küste (Teil 5) und führt in die Berge. In Fox Glacier habe ich Gelegenheit, den Gletscher aus nächster Nähe zu sehen. Aufgrund des besonders heißen Sommers und der andauernden Trockenheit ist der Gletscherschwund besonders groß.




Den Abend im Ort Fox Glacier nutze ich, um nach Sonnenuntergang den Glühwürmchen-Wald zu besuchen. Während ich darauf warte, kann ich zusehen, wie sich Mount Tasman und Mount Cook, der höchste Berg Neuseelands, abwechselnd in Wolken hüllen und wieder daraus auftauchen.

Ich bin etwas zu früh im Wald, es ist noch Dämmerlicht. Trotzdem kann ich die magischen blauen Punkte in den Höhlen unter Wurzelballen und umgestürzten Bäumen bereits langsam aufglimmen sehen. Der Rundweg ist sehr gut besucht. Erst als es vollständig dunkel ist, nimmt der Ansturm ab. Die Strecke ist gut ausgebaut und nicht zu lang, ca. 20 Minuten. Ein sehr schöner Nachtspaziergang; wenn man erst bei völliger Dunkelheit ankommt, kann man in Ruhe schauen.

Die Reise geht auf dem Highway 6 weiter, hinauf in die Berge bis in die Stadt Queenstown. Von Queenstown aus habe ich Gelegenheit, einen Ausflug in den Skippers Canyon zu machen. Eine wirklich unvergessliche Tour, die ich nur empfehlen kann (https://www.queenstown-heritage.co.nz/).
Die unbefestigte Skippers Canyon Road windet sich entlang des Shotover River, teilweise zwischen Felswand und Schlucht. Es gibt einfach atemberaubende Ausblicke, während unser Guide von Heritage Tours uns die Geschichte des Canyons näher bringt. Im Shotover wurde viel Gold gefunden. Einige Spuren des Goldabbaus finden sich noch in den abgetragenen Terrassen. Immer wieder geht es ein Stück zu Fuß, um die Stille der Landschaft genießen zu können und ein paar Fotos zu machen.
Die Tour ist nicht für Mietwagen geeignet, in der Regel ist der Versicherungsschutz hier ausgeschlossen. Zudem erfordert es neben einem Allradantrieb auch einiges fahrerische Können, die enge, kurvenreiche Strecke zu meistern. Bei Gegenverkehr muss rangiert werden und teilweise geht es nur wenige Zentimeter neben den Rädern steil bergab, während der Kotflügel fast am Felsen schleift. Auf der geführten Tour bekommt man viele Informationen, kann die Landschaft genießen und das Navigieren dem erfahrenen Guide überlassen.



In Queenstown und Umgebung gibt es natürlich viel mehr zu entdecken, so dass auch ein längerer Aufenthalt lohnt. Man kann z.B. eine Jetboot-Fahrt den Shotover hinauf machen, Reitausflüge, Bungee Jumps usw. Die Stadt liegt am Ufer des Wakatipu-Sees, auf dem Ausflüge mit dem Dampfschiff Earnslaw angeboten werden. In der Nähe befindet sich der Gebirgszug der Remarkables, wo Szenen für den „Herrn der Ringe“ gedreht wurden. Das Skigebiet ist im Winter sehr beliebt.
Unsere Rundreise führt uns von Queenstown weiter, über Te Anau zum Milford Sound. Dabei kommen wir an den Spiegel-Seen vorbei. Sie machen bei stillem Wetter ihrem Namen alle Ehre, besonders, wenn weder Regentropfen noch neugierige Enten die Oberfläche stören.

Die Fahrt führt durch eine beeindruckende Bergwelt. In Te Anau hatte uns der Regen eingeholt, der auf den Bergen als Neuschnee angekommen ist. Dadurch zeigen sich die Gipfel frisch weiß gepudert und die vielen Wasserfälle haben Nachschub bekommen. Das macht die atemberaubende Landschaft für uns noch märchenhafter, besonders, da sich die Sonne wieder durchgesetzt hat.
Allerdings sind auch einige Highways, über die wir noch vor ein paar Tagen gefahren sind, schwer beschädigt worden. In Fox Glacier zum Beispiel haben die Reste des ehemaligen Tropensturms Fehi die Fahrbahn und Teile des Unterbaus weggespült. Die Strecke konnte erst am 29. März wieder für den Verkehr freigegeben werden, und das auch nur eingeschränkt.
Über die kurvige, steile Straße geht es durch den Homer-Tunnel hinab ans Wasser. Der Milford Sound ist ein Fjord, aber Milford Sound klingt doch irgendwie besser…
Auf einem Schiff befahren wir den Sound bis zu seiner Mündung in die Tasmanische See. Dabei ermöglicht der Kapitän den Passagieren die Milford-Taufe, indem er unter die großen Wasserfälle fährt.

Nach diesem letzten Ausflug aufs Wasser führt unsere Reise zunächst zurück nach Queenstown und dann weiter in die Berge zum Mount Cook, dem wir uns diesmal von Osten nähern, entlang des Pukaki-Sees.

Wem das Panorama bekannt vorkommt – hier wurden Szenen für den Hobbit gedreht (Seestadt).

Der Aoraki ist mit 3.724 m der höchste Berg Neuseelands. Seine Höhe wurde auch mit 3.764 m ausgewiesen, aber infolge eines Bergrutsches im Jahr 1991 hat er ein paar Meter verloren und eine Neuvermessung ergab 2014 die jetzt angegebene Höhe.
Nachdem ich das Licht des Sonnenaufgangs auf den Bergen von Westen her gesehen habe, genieße ich dieses Naturschauspiel nun von der anderen Seite des Gebirgszuges.

Eine Wanderung zum Gletschersee Hooker Lake führt uns auf dem Hooker Valley Track näher an den Mount Cook heran.
Wer, so wie wir dank Isabelles kundiger Führung, die Wanderung in der Hochsaison bereits am frühen Morgen beginnt, wird noch die Stille der Landschaft genießen können. Später ist der gut begehbare Weg teilweise sehr belebt.
Der große Besucherandrang ist ein Grund, warum ich auf das Einbinden von Bildern unseres Zwischenstopps am Lake Tekapo, wohin uns die Fahrt von hier aus führt, verzichte. Der Andrang an der Kirche des Guten Hirten (Church of the Good Shepherd) ist so groß, dass das Fotografieren in der Kirche inzwischen untersagt ist. Auch der Zugang zur Kirche wird gelegentlich abgesperrt, um die Andacht des Ortes zu wahren.
Am Nachmittag erreichen wir Fairlie, das inmitten von Farmland liegt. Wir sehen beim Schafscheren zu und bekommen einen kleinen Einblick in das Farmleben. Für diese Nacht wird unsere Gruppe auf zwei Farmen aufgeteilt. So habe ich Michael und Jayne kennengelernt. Sie bewirtschaften eine Farm mit Rindern und Schafen. Außerdem betreiben sie Ackerbau, unter anderem für das Futtergetreide.
Als in Fairlie eine alte Schule abgerissen werden sollte, haben sie das Gebäude auf ihre Farm versetzen lassen. Das ist mit vielen neuseeländischen Häusern möglich, die aus Holz errichtet sind und teilweise sogar als „removable“ oder „transportable Homes“ vertrieben werden. Dafür war die alte Schule eigentlich nicht vorgesehen. Sie wurde trotzdem zerteilt, vor Ort wieder zusammengesetzt, liebevoll restauriert bzw. umgebaut. Das Gebäude dient der Familie zum Teil als Wohnhaus, während der andere Teil an Gäste vermietet wird (Farmstay). Jayne freut sich besonders über deutsche Gäste und ist dabei, Deutsch zu lernen. Sie hat uns mit einem sehr leckeren Abendessen bewirtet (alles aus eigener Produktion). Als krönenden Abschluss gab es Pavlova, eine Süßspeise, die als neuseeländisches Nationalgericht gilt. Wir wurden wie Familienmitglieder aufgenommen und haben bis in die Nacht gemütlich zusammen gesessen und uns unterhalten. Der Abschied am nächsten Morgen kam viel zu schnell.
Unsere Reise geht dem Ende entgegen. Die vorletzte Nacht dieser Rundreise verbringen wir in Akaroa, einem kleinen, von Franzosen gegründeten Ort auf der Banks-Halbinsel. Die Halbinsel wird von einem erloschenen Vulkan gebildet. Der Krater ist im Süden teilweise zum Südpazifik hin eingebrochenen. Die Fahrt auf dem Kraterrand um einen Teil des darin liegenden Naturhafens herum bietet immer wieder schöne Ausblicke.



Von Akaroa ist es nicht weit bis Christchurch, wo unsere Reise enden wird. Die Stadt ist noch immer vom schweren Erdbeben im Februar 2011 gezeichnet, bei dem mehr als 180 Menschen ihr Leben verloren. Viele Freiflächen künden von eingestürzten und abgetragenen oder abgerissenen Gebäuden. Die Kathedrale ist aufgrund der sehr schweren Schäden bisher nicht wieder aufgebaut worden, die Gottesdienste finden in der provisorischen, unter Benutzung von Karton errichteten Cardboard Cathedral statt.
Nicht sichtbar, aber keinesfalls weniger tief sind die Spuren, die die Katastrophe bei den Menschen hinterlassen hat.Sowohl bei den Einwohnern, als auch bei den Rettungskräften. Deren Hauptquartier wurde damals in der Kunstgalerie eingerichtet, die das Erdbeben zwar nicht unbeschädigt, aber doch besser als viele andere Gebäude überstanden hatte.
Der Wieder- und Neuaufbau der Stadt geht voran und wird auch als Chance verstanden und genutzt, lieb gewordenes wieder auferstehen zu lassen, Fehler aber nicht zu wiederholen.
Eingebettet in den Hagley-Park im Zentrum von Christchurch liegt der botanische Garten. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es auch einen Bereich, der den einheimischen Pflanzen gewidmet ist.

Nach einem Spaziergang durch den Park und den botanischen Garten zur Kunstgalerie neigt sich dieser letzte Tag in Neuseeland dem Ende entgegen. Am nächsten Morgen geht es für mich zurück nach Deutschland. Ich verabschiede mich nicht mit „Lebewohl“, sondern mit „Auf Wiedersehen“…
E noho rā.
Aroha nui.
Wie immer ist es am Ende eines Quartals interessant, welche Blogbeiträge von meinen Lesern am häufigsten gelesen wurden.
Hier sind diesmal meine TOP 6-Beiträge im I. Quartal 2018.
Wer Lust hat und die Beiträge noch nicht gelesen haben sollte, kann sie über folgende Links noch einmal nachlesen:
Platz 1
Computer:Club2 – Wolfgang Rudolph jetzt auf cc2.tv
Platz 2
Reisebericht La Palma – Teil 3: Der Vulkan San Antonio in Fuencaliente
Platz 3
Reisebericht La Palma – Teil 4: Auf dem Roque de los Muchachos
Platz 4
Reisebericht La Palma – Teil 1: Flug nach La Palma
Platz 5
Eine Reise durch Neuseeland – Teil eins: ein Beginn, Sanddünen und Strände
Platz 6
Eine Reise durch Neuseeland – Teil zwei: eine etwas andere Farm und ein blaues Leuchten
Auch diesmal hat der Beitrag über die neue CC2.tv-Seite mit großem Abstand den ersten Platz belegt.
Die faszinierenden Neuseeland-Reiseberichte (ab dem 25.02.18) von Gast-Autorin Susanne haben es sofort in die TOP 6 geschafft!
Wie immer herzlichen Dank fürs Vorbeischauen und bis bald!
Ich wünsche meinen Lesern schöne Ostertage!
Am Morgen nach unserer ersten Nacht auf der Südinsel holen uns Skipper Lawrence und seine Frau Grace mit der „Steadfast“ (https://www.steadfastsail.co.nz/) wieder ab – unsere Reise geht weiter. Wir machen uns zunächst auf den Rückweg nach Picton. Unterwegs genießen wir die abwechslungsreiche Welt der Marlborough Sounds
(Teil 4).


Bei einer Wanderung auf Motuara Island kann ich einige der weniger scheuen Bewohner fotografieren.

Dabei beschleicht mich das Gefühl, dass unser Guide die Gabe hat, mit den Vögeln zu sprechen – warum sonst sollten sie immer in Isabelles Nähe bleiben?
„Weil sie die Insekten fangen, die wir beim Laufen aufscheuchen“ – lautet die sachliche Lösung. Ein paar trockene Blätter am Boden mit dem Fuß umgedreht, und schon weicht der Toutouwai (Langbeinschnäpper) nicht mehr von unserer Seite. Also alles ganz logisch.
Aber trotzdem …

Ich lerne auch die neuseeländische „Henne mit Küken“ kennen, die nicht verwandt mit unserer auch „Lebendblatt“ genannten Zierpflanze ist. Sie und noch einige weitere einheimische Pflanzen, die ich auf den geführten Wanderungen hier und im weiteren Verlauf unterwegs fotografiert habe, sind in der folgenden Galerie dargestellt. Die neuseeländischen Namen, die ich von Isabelle erfahren habe, habe ich um die wissenschaftlichen Namen ergänzt.
Quellen für die verwendeten wissenschaftlichen Namen bzw. Hilfestellung beim Suchen der deutschen Namen:
https://www.terrain.net.nz/friends-of-te-henui/
J.T. Salmon, A Field Guide to the Native Trees of New Zealand
Geoff Moon, The Reed Field Guide to New Zealand Birds.
Nach diesem Ausflug in die Vogel- und Pflanzenwelt laufen wir viel zu bald wieder in Picton ein.

Wir setzen unsere Reise am nächsten Tag mit dem Bus fort in Richtung Westküste. Dabei überqueren wir zunächst den Pelorus. Hobbit-Fans erinnern sich vielleicht an eine rasante Fluss-Fahrt in Weinfässern…

Später in Nelson habe ich Gelegenheit, einen Blick auf „Den Einen Ring“ zu werfen, bevor es nach Kaiteriteri weitergeht. Nelson als Stadt der Künstler ist nicht nur Heimat des Goldschmieds Jens Hansen, der den „berühmtesten Ring der Welt“ für die Verfilmungen des „Herrn der Ringe“ bzw. des „Hobbit“ von Peter Jackson angefertigt hat. Auf dem hier jeden Sonnabend stattfindenden Markt (https://www.nelsonmarket.co.nz/) kann man Kunsthandwerk und vieles mehr aus der Region bewundern und erwerben. Am Sonntag gibt es an gleicher Stelle einen Flohmarkt. Gerne wäre ich länger geblieben und hätte die Stadt näher kennen gelernt.


Von Kaiteriteri aus machen wir mit einem Wassertaxi einen Ausflug ein Stück in den Abel Tasman Nationalpark, zunächst an der Küste entlang. Die goldenen Strände laden bei strahlendem Sonnenschein zum Baden ein.

Dann geht es an Land weiter. Eine kurze Wanderung wird mit einem schönen Ausblick über die Buchten belohnt.


Im Anschluss geht es wieder ein Stück zurück in Richtung Nelson, nach Motueka. Die Gegend um Nelson ist ein Obstanbaugebiet. Neben europäischen Obstsorten werden auch Kiwis angebaut.

Auf dem Weg an die Westküste fahren wir von Motueka aus sogar an Hopfenplantagen vorbei.
Durch die Buller-Schlucht führt unsere Reise dann am gleichnamigen Fluss weiter.

An der Westküste angekommen, steht ein Besuch von Cape Foulwind und der dortigen Robbenkolonie an der kleinen Tauranga Bay (nicht mit Tauranga Bay auf der Nordinsel verwechseln) auf dem Programm.




Später habe ich nach einem kurzen Spaziergang den Truman Track entlang wieder fantastische Ausblicke auf die Westküste. Ebenso wie die berühmten Pancake Rocks (Pfannkuchen-Felsen), die ich im Anschluss besuchen kann, befindet sich der Truman Track im Paparoa Nationalpark.


Die Form der Felsen resultiert aus der unterschiedlichen Härte der Ablagerungen, aus denen die Felsen entstanden sind. Die weicheren Zwischenschichten verwittern schneller, so dass die Felsen an aufgeschichtete Pfannkuchen erinnern.
Am Ende des Tages mache ich einen Abendspaziergang entlang des fast menschenleeren Strandes zwischen Punakaiki und Barrytown. Die Sandfliegen, die zur Plage werden können, sind zum Glück in diesem Jahr nicht sehr zahlreich und auch nicht so aggressiv. Da wir diese Nacht an der Westküste übernachten, nutze ich die Chance, den Sonnenuntergang über der Tasmanischen See zu genießen. Das Farbenspiel zwischen Sonne, Meer und Wolken ist einfach atemberaubend.
Am nächsten Tag haben wir die Gelegenheit, in der Jadestadt Hokitika mehr über die Bearbeitung der heimischen Jade (Pounamu, Greenstone) zu lernen. Dabei erfahre ich, dass es nicht „die“ Jade gibt, sondern verschiedene Arten, neben der grünen Jade z.B. die mehrfarbige Blumen-Jade. Der in den Geschäften angebotene Schmuck wird oft auch aus Jade aus British Columbia oder (in geringen Mengen) aus Australien hergestellt. Unikate aus heimischer Jade kann man in Hokitika von verschiedenen Werkstätten kaufen. Dort hat man auch Gelegenheit, bei der Anfertigung der Schmuckstücke, die aufgrund der Härte des Materials langwierig und aufwändig ist, zuzusehen.
Faszinierend fand ich in Hokitika neben der Jade auch die Treibholzkunst am Strand (https://www.driftwoodandsand.co.nz/). An dem jährlich stattfindenden Festival kann jeder teilnehmen. Es gab viel zu sehen, denn das diesjährige Festival war erst am Vortag zu Ende gegangen.




Viel zu bald verlassen wir Hokitika. Im ehemaligen Goldgräberort Ross machen wir Halt. Ich nutze die Gelegenheit und schaue mir neben dem de Bakker Cottage das kleine Museum im Souvenirladen an. Gegenüber kann ich dem Künstler von Jade Art noch kurz beim Schleifen eines Schmuckstücks aus Pounamu zusehen, bevor der Aufenthalt zu Ende geht.
Danach führt uns die Reise weiter, hinauf in die Berge…
Dazu aber später mehr.
Im letzten Teil meines Reiseberichts.
